Bad Flinsberg

Das Isergebirge gehört zum Riesengebirge und zählt zu den schönsten Landschaften Schlesiens. Einer der beliebtesten Kurorte in unserem Nachbarland ist Bad Flinsberg (Swieradow Zdroj), das im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien liegt.

Die Stadt ist bekannt für ihr Mikroklima mit angenehmen Föhnwinden, der wohltuenden Luft und ihre ausgedehnten Fichtenwälder. Seine Bekanntheit verdankt Bad Flinsberg vor allem mineralhaltigem Wasser, Heilquellen und heilkräftigem Moor. Schon seit dem 18. Jahrhundert war der Ort magischer Anziehungspunkt für Kurgäste.

Die Stadt liegt auf einer Höhe von 450 bis 650 Metern, am nördlichen Abhang des Isergebirges. Hier fließt auch die Queiß. Im Sommer herrschen hier ausgezeichnete Bedingungen zum Radfahren (über 300 Kilometer Radwege) und Wandern, im Winter zum Skilaufen. Nach den Aktivitäten können Sie sich in den vielen Bad Flinsberger Restaurants, Kneipen und Cafés ausruhen. Der schöne Kurpark ist ebenso eine Quelle der Erholung. Hier noch ein paar Sehenswürdigkeiten aus dem Ort und der Umgebung:

Kurhaus: Das gegenwärtige Kurhaus entstand an der Stelle des früheren "Brunnenhauses" von 1781. Im Gebäude des Kurhauses gibt es die in Niederschlesien längste Wandelhalle aus Lärchenholz (80 Meter) und den 46 Meter hohen Uhrenturm. Vor dem Haus befindet sich eine 160 Meter lange Terrasse mit künstlicher Grotte.

Kurpark: Spaziergänge durch den gepflegten Kurpark, unweit der berühmten Wandelhalle, gehören einfach dazu. Hier finden Sie exotische Pflanzen und Bäume.

Heubaude: Die Schutzhütte in einer Höhe von 1.107 Metern gehört zu den attraktiven Aussichtpunkten mit Panoramablick auf die Stadt und das Isergebirge. Rastsuchende Wanderer können hier warme Mahlzeiten und Getränke genießen. Die Schutzhütte ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Urlauber.

Teufelsmühle: Noch voll funktionstüchtig, aber nicht mehr richtig in Betrieb. Die Maschinen und Anlagen sind typisch für die Ausstattung einer Gebrauchsmühle aus dem 19. Jh. Die müden Wanderer können sich bei dem 100-jährigen Backofen wärmen, und dabei frisch gebackenes Brot aus diesem Ofen essen. Frisch gemahlenes Mehl kann man mit nach Hause nehmen. Besucher nennen die Mühle auch oft "das lebende Museum".

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