Alte Mainbrücke

Die Alte Mainbrücke wurde 1473 bis 1543 anstelle der zerstörten romanischen Brücke errichtet und um 1730 durch die charakteristischen barocken Heiligenfiguren bereichert. Die 180 m lange Brücke ist - zusammen mit der Festung Marienberg - das Wahrzeichen Würzburgs. Im 10. und 11. Jahrhundert verkehrte an dieser Stelle noch eine Fähre.

Die Bischöfe Christoph Franz von Hutten und Friedrich Karl von Schönborn ließen die Statuen auf den Brückenpfeilern errichten und die wichtigen Persönlichkeiten aus der Geschichte Würzburgs und Franken darstellen. Dazu gehören Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan sowie Kaiser Karl den Großen und dessen Vater Pippin.

An beiden Enden der Brücke standen bis ins 18. Jahrhundert hinein aus Gründen der militärischen Sicherheit massive Tore. Die Auffahrtrampen und die ersten Bögen der Brücke waren mit Häusern bebaut. Der normalerweise gemächlich fließende Main richtete bei Hochwasser immer wieder große Schäden an. Die höchsten bekannten Hochwasser waren die von 1342 und 1784 mit mehr als 10 bzw. 9 m Pegelstand. Die neuerdings installierten Schutzwände können Fluten bis 6,50 m Pegelstand abwehren.

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