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Strandpromenade in Oostende

Urlaub in Oostende, Belgiens Kunstmetropole

Kunst, Geschichte und Badekultur - Oostende vereint alles zwischen modernen Betonbauten und neugothischer Altstadt. Die "Königin der Seebäder" glänzt immer noch, auch wenn der Adel mittlerweile den Sommers anderswo verbringt.

Belgien, Oostende

Oh, Oostende! Belgiens Kunstmetropole

Die belgische Stadt Oostende wurde von der Geschichte nicht mit Samthandschuhen angefasst. Einst war die Lage ein strategischer Pluspunkt: Napoleon baute hier ein Fort (nie genutzt), von Oostende liefen Fähren nach Großbritannien aus (durch den Ärmelkanaltunnel jetzt überflüssig) und der Betonwahn der 70er verbaute die Sicht auf den Strand. Aber Oostende ist trotzdem eines der schönsten Ziele Belgiens. Warum? Lesen Sie weiter.

Bei einem Bummel durch Oostende ist es nicht zu übersehen: Die Stadt ist eine Leinwand für Kreative. Der graue Betonblumenkübel hat ein Gesicht und gerade eine Comicfigur plattgequetscht. Auf der Hauswand stapeln sich realistisch gemalte Tiere übereinander und auf dem Backsteinhaus des Bürgermeisters wurde ein Segelschiff verewigt. Street-Art, wohin man schaut. Seit 2016 findet das „Crystal Ship“-Festival statt, bei dem internationale Künstler Oostende bunter und interessanter machen. Die schönsten Wandbilder können Sie entweder mithilfe einer Karte aus der Tourist-Info selbstständig oder bei einer Stadtführung entdecken.

Geschichte am Strand

Auch Geschichtlichem begegnet man in Oostende auf Schritt und Tritt: zum Beispiel der neugothischen Sint-Petrus-en-Pauluskerk auf dem Marktplatz mit ihren zwei Türmen, prächtigen Statuen, Säulen und Verzierungen. Innen ist sie eher schlicht eingerichtet, so dass die bunten Glasfenster umso opulenter wirken. Am Hafen liegt ein anderes Schmuckstück der Stadt – die „Mercator“, ein belgisches Schulsegelschiff aus dem Jahr 1932, das heute ein Museum ist. Auch am Strand ist die Geschichte hautnah zu erleben: Napoleon baute 1811 in den Dünen ein achteckiges Fort. Der trutzige Bau wurde nie wirklich genutzt, verfiel irgendwann und ist heute ein Kulturzentrum und Museum.

Königliches Seebad

Und dann sind da noch das James Ensor Haus, Gedenkstätte an den belgischen Expressionismus-Vorläufer, das Mu.Zee, ein Kunstmuseum am Meer, und der exquisite japanische Garten. Vor so viel Kunst und Kultur vergisst man fast, was Oostende bekannt gemacht hat, nämlich die wunderschönen Sandstrände. Es galt als die Königin der Seebäder. Die belgischen Könige und die internationale Elite badeten hier, der Ort strahlte Luxus, Frivolität und Sorglosigkeit aus. Es drehte sich alles ums Vergnügen, ob im Casino oder am Strand. Und das sieht man noch heute: Die lange Strandpromenade, der breite Strand, die Seebrücke, der schicke Jachthafen und der trubelige Fischerhafen mit Markt prägen das Stadtbild. Überall bekommt man fangfrische Garnelen, Imbisse bieten Seeschneckensuppe, eine belgische Spezialität, an und abends zeichnet die Sonne den Himmel über dem Meer in Pastellfarben. Einfach nur wunderschön. Daher kommt also das zweite „oh!“ in Oostende.

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