Landschaftspark Iserhatsche

Wer es sieht, glaubt wieder an Märchen. Landschftspark Iserhatsche ist kein Luftschloss, es ist das Werk von Uwe Schulz-Ebschbach, der in seinem Jagdschloss Hof halten kann. Das siebenachsige Gutshaus ist herrschaftlich, der 23 Hektar große Park ein phantastisches Wunderwerk, das sich nach immer neuen Ideen des Besitzers wandelt. So ist das Multifunktionsbauwerk "Montagnetto" (= kleiner Berg) mit 'Naturereignissen' wie Wasserfall und Vulkanausbruch wohl einmalig in Deutschland.

Das schlossartige Jagdgut aus dem frühen 20. Jahrhundert wurde als Denkmal ausgewiesen, der sich an das Gebäude anschließende Barockgarten ein Kleinod ländlicher Gartenkultur. Die gesamte Parkanlage des Iserhatsche Landschaftparks soll historisierende und zeitgenössische Elemente verbinden. Die persönlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen des Besitzers, die dieser auf Reisen zu den unterschiedlichsten Gärten und Parks gesammelt hat, stehen dabei im Mittelpunkt. Hinfahren, anschauen, staunen!

Lage, Anfahrt

Am Rande des Luftkurortes Bispingen, zwischen Hamburg und Hannover, an der Autobahn A 7 Ausfahrt "Bispingen", 3 Kilometer bis zum Landschaftspark Iserhatsche.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: April bis Oktober täglich 10.00 - 18.00,
November bis März täglich 11.00 - 16.00, 
Eintritt: Erwachsene 12,- Euro; Kinder (7 - 12 Jahre) 
8,- Euro; Kinder unter 7 Jahre frei

Serengeti-Park Hodenhagen

Safari in Niedersachsen - Wildes im Serengeti-Park

Einmal im Leben eine Safari machen und exotische Tiere aus dem sicheren Auto beobachten? Dafür müssen Sie nicht nach Afrika fahren, ein Trip ins niedersächsische Hodenhagen bei Celle reicht. Im Serengeti-Park können Sie freilaufende Giraffen, Nashörner, Tiger und Affen in 17 verschiedenen Arealen beobachten. Der Park ist auch Heimat von Nelly, einer Elefantendame, die als Fußball-Orakel bekannt wurde.

Ein weiterer berühmter Bewohner ist Kapuzineräffchen Mally - ehemals im Besitz von Justin Bieber. Doch die anderen Tiere sind auch ohne Fernsehruhm beeindruckend: weiße Tiger und Löwen, Geparden, Nashörner, Zebras, Kamele, Bisons, Giraffen und viele mehr. 1.500 Tiere auf 220 Hektar Parkgelände - da gibt es einiges zu entdecken. Manchmal sind es auch die Besucher, die entdeckt werden: Wenn zum Beispiel eine Giraffe in der Hoffnung auf Futter ihren Kopf in ein Auto steckt. Im Serengeti-Park haben die Tiere freien Auslauf - ganz wie in der Wildnis. Besucher starten die Safari durch den Park entweder in ihren eigenen Autos, parkeigenen Bussen oder mit Quads, mit denen es mitten durchs Gelände geht.

Futter für die Affen

Auch ohne fahrbaren Untersatz kann man das Gelände erkunden: Eine Fußsafari mit einem Ranger bietet Gelegenheit, Elefanten zu füttern und Strauße zu streicheln. Die Affen haben ihre eigene Insel, ohne Gitter oder Käfige. Alle, die auf Tuchfühlung mit den Primaten gehen wollen, sollten allerdings gut auf ihre Besitztümer aufpassen - die Affen sind sehr keck. Wer den ganzen Trubel lieber aus ruhiger Entfernung betrachten will, kann mit dem Ruderboot über einen der Seen fahren oder sich zu einer Mahlzeit in eines der drei Bistros setzen.

Afrika-Gefühl

Action und Spaß bieten danach die 40 Fahrgeschäfte des Parks: Kletterpark und Trampolins für die Jüngsten, Wildwasserbahn, Kettenkarussell und Achterbahn für alle. Bei der täglichen Akrobatikshow "Mother Africa" im Theaterzelt kommt bei Trommeln und Tanz glatt ein bisschen Fernweh auf. Doch da reicht ein Blick auf die wilden Tiere im Parkgelände: So geht Urlaub wie in Afrika - und das mitten in der niedersächsischen Lüneburger Heide.

Serengeti-Park Hodenhagen, Am Safaripark 1, 29693 Hodenhagen

April - November Mo. - Fr. 10.00 - 17.00, Sa./So. 10.00 - 18.00

Erwachsene 32,50 Euro, Kinder 3 - 13 Jahre 25,50 Euro, Kinder unter 3 Jahren gratis

Heide Park Soltau

Spuk-takuläre Abenteuer mit Drachen im Heide Park

Eine Sirene heult, es ist dunkel, geisterhaftes Kichern – in Lord Explorus' geheimnisvoller Lagerhalle sind die Gespenster los und die Geisterjäger brauchen Hilfe. So beginnt die Geschichte der gruseligsten  Attraktion im Heide Park Resort Soltau „Ghostbusters 5D“. Doch es gibt noch mehr zu entdecken: schwarze Drachen und rosa Schweine. 

Zwischen Hamburg und Hannover bei Soltau sind 850.000 Quadratmeter nur für Spaß und Nervenkitzel reserviert. Im zweitgrößten Freizeitpark Deutschlands werden in vier Themenwelten mehr als 40 spektakuläre Attraktionen geboten, darunter acht Achterbahnen. Die Wing- und die Dive-Achterbahn sind in Deutschland einzigartig. Auch geflügelte Fabelwesen gibt es. In der Themenwelt rund um DreamWorks‘ „Drachenzähmen leicht gemacht“ treffen Kinder den Helden Hicks und seinen Drachen Ohnezahn, beweisen ihre Flugküste in „Hicks Himmelstürmer“ und erkunden mit dem Wikingerboot die verbotene Höhle.

Oase der Ruhe mitten im Park

Als Schaustellerfamilie Tiemann 1978 das Gelände kaufte, um den Heide Park zu bauen, gab es eine Bedingung: Die Heidenhofkapelle (Baujahr 1350) sollte erhalten bleiben und die einheimischen Tiere weitergepflegt werden. Heute ist die Kapelle ein "Offener Raum der Stille" mit Seelsorgeangebot und Kurzandachten - auch Trauungen finden hier statt. Eine Oase der Ruhe im quirligen Freizeitpark.

Freche Spukgestalten

Ganz und gar nicht ruhig geht es bei den „Ghostbusters 5D“ zu. Auszubildende Geisterjäger werden mit 3D Brillen, Protonenstrahler und Geisterfallen ausgerüstet. Im kultigen Einsatzwagen ECTO-X müssen Gespenster mit der Laserpistole eingefangen werden. Welches Team sammelt die meisten Geister und schlägt den Highscore? Wind-, Audio-, Geruchs- und Lichteffekte sorgen für Gänsehaut, die Roll- und Kippbewegungen des ECTO-X machen die Fahrt zu einem turbulenten Erlebnis. Auch für die ganz kleinen Entdecker gibt es eine eigene Welt. Das lustige Schweinchen Peppa Pig und seine Familie laden Vorschulkinder und ihre Familie auf „Peppas Bootsfahrt“, „Schorschs Dino-Abenteuer“ und „Opa Pigs Zugfahrt“ ein. Großes Highlight für die Kleinen: ein Besuch in Peppas Haus. Ganz schön aufregend. Schließlich begegnet man nicht jeden Tag Geistern, Drachen und frechen Ferkeln – das geht nur im Heide Park Resort Soltau.

Heide Park Soltau, Heide Park 1, 29614 Soltau

täglich 10.00 – 18.00

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren 46,- Euro, Kinder 3 – 11 Jahre 39,- Euro

Foto: Heide Park Resort, 2017

Weltvogelpark Walsrode

Über 4.500 Vögel, 750 Arten, aus allen Kontinenten der Welt warten in einer der herrlichsten Gartenlandschaften Norddeutschlands auf Sie. Die einzigartige Park- und Gartenlandschaft erstreckt sich über 240.000 Quadratmetern und lädt dazu ein, die Geheimnisse der Vogelwelt zu erkunden. Auch der Blütenzauber hunderter verschiedener Baum-, Strauch- und Blumenarten kann die ganze Saison über bewundert werden.

Einige der gefiederten Bewohner fallen ganz besonders auf. Zum Beispiel der Kolibri, der kleinste Vogel der Welt. Oder der stärkste Greifvogel der Welt - die Harpyie. Ihre Krallen werden bis zu 10 cm lang und sind somit eine tödliche Waffe. Aber die lustigsten Vögel sind mit Sicherheit die Perlhühner auf der Flugshowwiese.

Die Flugshow bietet noch mehr Attraktionen. Neben dem schnellen Jagdflug der Falken und Adler und anderen Akteuren, werden auch Papageien ihre Flugkünste stolz demonstrieren. Warum sind Geier besser zu Fuß unterwegs? Diese und viele andere Fragen werden im Weltvogelpark Walsrode beantwortet. Die 30-minütige Show hat sich im Laufe der Zeit zum absoluten Publikumsmagneten entwickelt. Noch näher kommen Sie den Tieren im neuen "Welli-Paradies" oder in der exotischen Paradieshalle mit freifliegenden Loris. Anfassen und Kennenlernen ist hier ausdrücklich erwünscht.

Lage, Anfahrt

In Walsrode zwischen Bremen und Hannover, zu erreichen über die Autobahnen A 7 Abfahrt "Fallingbostel" oder A 27 Abfahrt "Walsrode West", 4.000 kostenlose Parkplätze direkt am Weltvogelpark. Vom Bahnhof Walsrode führt ein 2 km langer Spazierweg zum Park oder Sie nehmen die Buslinie 511.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Täglich ab 10.00 (bitte beachten Sie die saison-/wetterbedingten Schließzeiten, diese hängen täglich im Park aus und liegen zwischen 17.00 und 19.00)
Eintritt: Erwachsene 21,- Euro; Kinder (4 - 12 Jahre) 16,- Euro

Fotos: Weltvogelpark Walsrode

Lüneburger Heide kompakt

Die fünfte Jahreszeit in der Lüneburger Heide

Violettfarbene Heideflächen und grüne Wälder, sandig-gelbe Böden und romantische Flussläufe, Fachwerkstädte und gemütliche Heideorte, imposante Hünengräber und ehrwürdige Klosteranlagen, gesundes Klima und Freizeitparks - das ist die größte Reiseregion Niedersachsens zwischen Hamburg, Hannover und Bremen. Abwechslung pur bieten die Heide-Städte - die lebendige Universitätsstadt Lüneburg, die Residenzstadt Celle, die Reiterstadt Verden und Soltau, das Herz der Heide - jede hat ihren eigenen Charakter. Lassen Sie sich ein auf den Charme der Lüneburger Heide.

Naturschutzgebiet Lüneburger Heide: Zwischen Höpen, Osterheide und Wilseder Berg erstrecken sich auf 230 Quadratkilometer Heide, Moor und Wälder. Typisch Lüneburger Heide: Zwischen Birken, Bienenkörben und Wacholder grasen Schnuckenherden. Ein ausgedehntes Wegenetz führt Wanderer, Radler, Reiter und Kutschwagen vorbei an Mischwäldern und Buchweizenfeldern. Absolute Sensation: Der Heidegarten im Höpen.

Heidegarten im Höpen: Sie haben die Heideblüte verpasst? Keine Angst, Sie müssen nicht bis zum nächsten Jahr warten. Im 'Heidegarten im Höpen' in Schneverdingen blüht die Heide nicht nur in der Hauptblütezeit von August bis September, sondern auch in den übrigen Monaten. Wer im Winter einmal blühende Heide mit Schnee bedeckt erlebt hat, behält das bezaubernde Bild lange in Erinnerung. Insgesamt zeigt das künstlich angelegte Rondell über 150 verschiedene Heidesorten mit ca. 150.000 Pflanzen. 1990 fertiggestellt, gehört dieser kleine Park mittlerweile zu einem der attraktivsten Plätze Schneverdingens. Ein Besuch lohnt sich immer und liefert vielleicht sogar die Ideen zur eigenen Gartengestaltung, denn Heide ist pflegeleicht und winterhart.

Pietzmoor: Es ist 9.000 Jahre alt, ca. 2,5 Quadratkilometer groß und hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Reiz: Das Pietzmoor bei Schneverdingen. Am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide gelegen, bietet diese Hochmoorlandschaft einen faszinierenden Kontrast zu den sandigen Heideflächen. Auf einem gut ausgeschilderten, 4 Kilometer langen Rundwanderweg kann man die üppige Flora und Fauna des Pietzmoores erleben: Wollgras, Torfmoose, Glockenheide und Sonnentauarten prägen das Bild. Mit etwas Glück kann man typische Moorbewohner wie Libellen, Moorfrösche, Birkhühner oder Sumpfohreulen beobachten. Dabei vermittelt jede Jahreszeit einen ganz eigenen Eindruck. Ob im Frühling die "Wollgrasblüte", im Sommer die Kreuzotter, die sich in der Sonne wärmt, der geheimnisvolle Herbstnebel oder unter winterlicher Schneedecke - das Moor lädt immer wieder zum Entspannen und Tanken neuer Kräfte ein. Noch bis in die 50er Jahre wurde hier Torf gestochen und von den Heidjern als Brennmaterial verwendet. Dank erfolgreicher Renaturierung kann das Moor nun wieder wachsen und lockt mit seiner geheimnisvollen Stimmung jährlich viele Besucher an. Von April bis Oktober besteht die Möglichkeit, die Faszination des Pietzmoores bei einer geführten Wanderung zu entdecken und allerlei Geschichtliches über dieses Kleinod zu erfahren.

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