London

London erklärt: Was Besucher wissen müssen

Briten sind etwas eigen. So auch ihre Hauptstadt. Sie funktioniert nach ganz eigenen Gesetzgebungen. In Kneipen oder auf Rolltreppen herrschen besondere Benimm-Regeln. Man versteht nicht jeden, aber alle reden englisch – mit diversen Akzenten. Hier ein kleiner Leitfaden für London-Reisende...

London erklärt: Was Besucher wissen müssen

Briten sind etwas eigen. So auch ihre Hauptstadt. Sie funktioniert nach ganz eigenen Gesetzgebungen. In Kneipen oder auf Rolltreppen herrschen besondere Benimm-Regeln. Man versteht nicht jeden, aber alle reden englisch – mit diversen Akzenten. Hier ein kleiner Leitfaden für London-Reisende...

Linksverkehr und Überholspuren

Es ist ein bisschen wie in Berlin: Viele Londoner sind gar keine, sondern zugezogen aus dem Rest der UK und der ganzen Welt. Also nicht über die vielen Akzente wundern. Von purem, hartem Scottish-English über für uns unverständliches Welsh, das noble British-English, Cockney und die internationalen Einschläge bis zum breiten Dockarbeiter-Straßenakzent ist alles dabei. Macht die Sache aber wirklich interessant, wenn man sich konzentriert. Außerdem noch wichtig: Die Briten sind Weltmeister im Schlange stehen - kommt mit der britischen Höflichkeit. Da wird sich brav entschuldigt, wenn der andere einem auf den Fuß steigt. Daher: "Thank you", "Yes, please" und "You're welcome" sind die magischen drei Antworten, die Sie zu einem sehr gerne gesehenen Gast machen.

Oberste Regel: Beim Straße überqueren immer zuerst nach rechts sehen - wegen des Linksverkehrs. Von A nach B kommen? In London eine Mission für sich. Empfehlenswert ist der ÖPNV. Einen Zonen-Fahrplan gibt's bei jeder Tourist-Info, außerdem bereits am Flughafen bei Ankunft. Nicht alle Verkehrsbetriebe gehören zum städtischen London Transport, darauf sollte der Besucher achten (zum Beispiel der Flughafen-Expresszug). Zum Glück gibt es die praktische Oyster Card. Kaufen, mit Geld aufladen, losfahren. Muss nur noch an die gelben Kartenlesepunkte der Kassenautomaten gehalten werden und schon fährt der Urlauber zu sagenhaften 50 % Vergünstigung mit Bus, U-Bahn, Zug und Boot. Der Knaller: Wenn das Preislimit erreicht ist, zu dem auch ein normales Tagesticket für alle Bereiche zum Verkauf steht, sind ab dann alle Fahrten innerhalb der gleichen 24 Stunden kostenlos.

Rolltreppen: Die eiserne Regel lautet "links gehen, rechts stehen". Merkt man sich den Satz, dann wird man auch nicht rabiat angeschnauzt und muss sich rehäugig entschuldigen. Vom Stehen auf der linken Rolltreppenseite bekommt der Londoner an sich unheimliche Bauchschmerzen.

Fish & chips, please

By the way: Bauchschmerzen - um denen keine Chance zu geben, hält die kulinarische Seite Londons einiges an Überraschungen bereit und ist sehr viel besser als ihr Ruf. Natürlich findet man überall das heimliche Nationalgericht, Fish & Chips - Backfisch im Bierteigmantel mit einer Portion Fritten. Die Liste der Nationalgerichte wird erweitert von Roast Beef mit Yorkshire Puddings (im Ofen ausgebackene Teigspeise) und Chicken Tikka Masala. Letzteres hat seine Wurzeln in der britisch-indischen Kolonialzeit und ist kein typisches Curry, sondern eine Hybridversion eigens für die englische Bevölkerung. Vom Essen im Pub (muss an der Bar bestellt werden) bis zum Drei-Sterne-Restaurant lässt sich in London alles finden, wonach einem der Sinn steht.

Visitor Oyster Card kann schon vor dem Urlaub nach Hause bestellt werden für 3,- £ Grundgebühr (nicht erstattungsfähig) plus Porto. Auch erhältlich am Flughafen Gatwick, in allen Eurostar-Zügen oder an den Ticketschaltern des Gatwick-Express. Für zwei Tage Aufenthalt empfehlen wir 20,- £ Anfangsguthaben.

Warner Bros. Studio Tour - The Making of Harry Potter

Harry Potter – die Magie hinter den Filmen

Auch wenn alle Harry-Potter-Filme im Kasten sind, hört ihre Magie nicht auf: In den Warner Bros. Studios kann jeder Fan durch die große Halle von Hogwarts wandeln, in den verbotenen Wald eintauchen und hinter die Geheimnisse der Winkelgasse kommen.

Quidditch spielen, zu Gringotts gehen, Fang streicheln oder mit Flohpulver reisen – wo normale Muggel nur Bahnhof verstehen, bekommen Harry-Potter-Fans glänzende Augen. Wer sich schon immer gefragt hat, wie Dobby zum Leben erweckt wurde, wie Dumbledores Büro in echt aussieht und wie viele Glaskugeln voller Prophezeiungen wirklich in der Mysteriumsabteilung im Zaubereiministerium stehen, ist bei der Warner Bros. Studio Tours London „The Making of Harry Potter“ der Leavesden Film Studios genau richtig. Hier werden die original Drehorte und Requisiten aufbewahrt und auf abwechslungsreiche Art in Szene gesetzt.

Aug in Aug mit dem Spiegel der Wünsche

Bereits wenn sich die großen Portale der Zaubereischule öffnen, liegt Magie in der Luft. An den Kostümen von Gryffindor, Ravenclaw, Hufflepuff und Slytherin vorbei, geht es zu allen Lieblingsschauplätzen, von Hagrids Hütte, über Professor Snapes Zaubertränke-Keller bis hin zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors. Animiert mit allerlei Effekten lässt sich die Karte des Herumtreibers testen, kann jeder Besucher sein erstes Butterbier probieren und einen Blick in den Spiegel der Wünsche werfen. Zwischendurch verraten jede Menge Infotafeln und Bildschirme Details zu den Dreharbeiten, interessante Fakten und verblüffende Geheimnisse rund um die Entstehung der Harry-Potter-Filme.

Flugstunde auf dem Nimbus 2000

Es sind keinesfalls nur Kinder, die begeistert selbst fliegen wollen und dazu vor einem Greenscreen auf dem Besen Platz nehmen. Überhaupt bleibt keine Kamera lange aus, so viele Erinnerungsfotos wird der Fan hier schießen wollen: am Gleis 9 ¾, vor dem fahrenden Ritter oder im Haus der Dursleys … und natürlich am einfach gigantischen Modell von Hogwarts, an dem die Außenaufnahmen entstanden. Doch vom ersten Entwurf bis zum fertigen Drehort ist es ein weiter Weg, der sich bei diesem etwa 3,5 (oder auch mal 5) -stündigen Rundgang erleben lässt. Requisiten, Zeichnungen, Modelle, Filme – die Liebe zum Detail, die für jedes noch so kleine Element verwendet wurde, zeigt eines ganz deutlich: diese Filme sind einfach magisch.

Warner Bros. Studio Tours London „The Making of Harry Potter“, Studio Tour Drive, Leavesden WD25 7LR, England

Oktober bis Mai 9.30 - 20.00, in den Schulferien und am Wochenende 8.30 - 22.00,

12. - 15. 11. sowie 25. und 26. 12. geschlossen

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren 41,- GBP (ca. 47,- Euro), Kinder 5 - 15 Jahre 33,- GBP (ca. 38,- Euro), Kinder 0 - 4 Jahre gratis

Londons Parks und Gärten

Green and clean – Londons schöne Parks und Gärten

Exakter Schnitt, geometrische Linien, botanische Haircuts – die Briten verstehen sich bestens auf die grüne Gartenkunst. Englischer Rasen ist Stilvorbild in der ganzen Welt. Ideale Schnitthöhe: vier bis fünf Zentimeter. Doch trotz aller peniblen Linienführung ist immer auch eine gewisse Portion Verspieltheit dabei. Wir stellen fünf großartige Londoner Parks vor. Enjoy strolling!

Hyde Park:

Am nordöstlichen Ende des Parks gibt es das berühmteste Refugium der Redefreiheit: Speaker’s Corner (die „Ecke der Redner“). Seit 1872 britische Institution. Hier darf jeder auf ein Podest oder eine Klappleiter steigen und seine Meinung kundtun. Einzige Ausnahme: Über die Königsfamilie oder Ungesetzliches debattieren ist streng untersagt. Karl Marx, Lenin und George Orwell haben hier schon gesprochen, die Anliegen der Bürger sind oft recht skurril - hoher Unterhaltungswert ist hier garantiert. Am Serpentine, dem beliebten See in der Parkmitte können Ruder- und Tretboote gemietet werden. Getoppt wird das Ganze mit den jeden Sommer stattfindenden Open-Air-Veranstaltungen: Picnic-perfect, würde der Londoner sagen.

Regent's Park:

Camden Town im Norden, Soho im Süden, dazwischen liegt der Regent’s Park. Hier dreht sich alles um Freiluftsport. Tipptopp sind die Anlagen für Fußball, Softball, Rugby und Cricket. Außerdem gibt’s einen duftenden Rosengarten, einen See und den Londoner Zoo am nördlichen Ende. Besonders beliebt unter Londonern ist der Primrose Hill. Hier gibt es einen atemberaubenden Blick auf London, ohne einen Penny zahlen zu müssen.

Richmond Park:

Größter königlicher Park Londons auf halber Strecke vom Stadtzentrum zum Flughafen Heathrow. Mit abwechslungsreichen Wanderwegen durch Wälder, Parkflächen und entlang schöner Flussufer – damit ist er nicht nur für Großstadtbewohner und Touristen ein schöner Rückzugsort, sondern auch für 650 freilaufende Rehe. Nicht verwunderlich, denn einst diente der Richmond Park König Charles I. als Jagdrevier. Heute wird hier nur noch mit Kameras auf die anmutigen Wildtiere gezielt.

St. James' Park:

Nach dem größten der acht königlichen Parks der Hauptstadt kommt nun der älteste: Gesegnet mit herrlichen Ausblicken auf den Buckingham Palace in einer Richtung und auf die Whitehall in der anderen, ist der St. James Park die perfekte Location für ein Picknick. Täglich um 14.30 werden die Pelikane im See gefüttert. Manchmal „entfliegen“ einige von ihnen sogar dem Gehege und setzen sich direkt neben die Besucher auf die Parkbänke

Kew Garden:

Einer der ältesten und spektakulärsten botanischen Gärten der Welt. Besonders eindrucksvoll sind der Treetop Walkway (Baumwipfelpfad, 18 Meter hoch, 118 Stufen nach oben) und natürlich die viktorianischen Gewächshäuser mit vielen Pflanzen, die nur auf der Südhalbkugel heimisch sind. Beliebtestes ist das Palm House (Tropenhaus) – 100 Prozent Luftfeuchtigkeit lassen die tropische Flora prächtig gedeihen, sorgen aber bei Besuchern gelegentlich für Kurzatmigkeit. Seit 2003 UNESCO-Weltkulturerbe.

Foto: Pawel Libera, London and Partners

Tower of London

1.000 Jahre britische Geschichte an einem Ort

Wer bei einer Führung durch den Tower of London gut aufpasst, könnte schnell zu dem Schluss kommen, dass dies die älteste Mehrzweckhalle der britischen Hauptstadt ist. Seit dem Bau vor 1.000 Jahren, diente er als königliche Residenz, Zoo, Waffenlager, Gefängnis, Münzprägestätte, Lager, Werkstatt, Friedhof, Archiv und Museum. Wie es sich für ein so altes Gemäuer gehört, spukt es hier auch und zwar gleich tierisch.

Berühmteste Exponate im Tower, der heute als Museum dient, sind natürlich die Kronjuwelen. Am besten Sie besuchen die Insignien Elisabeths II. im Jewel House gleich als erstes, denn der Andrang ist groß. Besucher werden per Laufband an den Schmuckstücken vorbei geschleust, Fotografieren ist verboten, aus Sicherheitsgründen. Da funkelt und glitzert es eindrucksvoll - wenn die Geschmeide nicht gerade auf dem Kopf der Queen ruhen, denn die Kronjuwelen werden regelmäßig zu Staatsakten benutzt. Insgesamt 23.500 Juwelen im Wert von 20 Millionen Pfund befinden sich im Tower, unter ihnen der berühmte Koh-i-noor, schönster Diamant der Welt.

Führungen mit britischem Humor

Seit 600 Jahren kommen Touristen schon in den Tower. Zwar gibt es keine Löwen oder Bären mehr zu sehen, aber die berühmten Raben. Sollten sie ausfliegen - so die Legende - wird das Königreich untergehen. Deshalb wird den Raben nur bestes Futter kredenzt (und ein Flügel gestutzt, sicher ist sicher). Was sie fressen? "Frisches Fleisch, blutgetränkte Kekse, Eier, Käse und die Finger von kleinen Kindern", erzählt der Yeoman, der die Vögel pflegt und liefert damit ein kleines Beispiel des britischen Humors. Die Yeoman, auch Beefeater genannt, sind neben den Kronjuwelen die Schmuckstücke des Towers. Und das nicht nur wegen ihrer schicken schwarz-roten Uniformen. Die Führungen der Beefeater sind unterhaltsam und individuell - eine große Portion schwarzen Humors inklusive.

Bärengeist und Schlüsselszenen

Außerdem zu bewundern: Waffen, glänzende Rüstungen, Folterinstrumente, Schauspieler in historischen Kostümen. Wem es außer nach Wissen auch nach Profanerem dürstet: Im New Armouries Café verspeisen Sie Kuchen oder Fish and Chips in Sichtweite des White Towers, dem Herzen der Anlage. Zum krönenden Abschluss wird jeden Abend seit hunderten Jahren die Schlüsselzeremonie durchgeführt, mit der der Tower für die Nacht verschlossen wird. Und die Geister? Kommen erst Mitternacht hervor - unter ihnen der Geist eines Grizzlybären. Angeblich.

Tower of London, London, EC3N 4AB, Großbritannien

So. - Mo. 9.00 - 16.30, Di - Sa. 9.00 - 16.30

Tagesticket inkl. Yeoman-Tour Erwachsene 21,50 Pfunde, Kinder 5 - 15 Jahre 9,70 Pfund

Foto: Historic Royal Palaces

River Red Rover

River Red Rover: London auf dem Wasser erkunden

Alle berühmten Sehenswürdigkeiten Londons entdecken, dabei gemütlich auf der Themse dahintuckern - das geht mit Londons Hop-On-Hop-Off-Flussbus. Ganz wie die berühmten Busse auch ein Doppeldecker, auch rot, nur auf dem Wasser. Kürzeste Tour: 20 bis 30 Minuten, die komplette Rundfahrt dauert drei Stunden. Das River-Red-Rover-Ticket ist gültig für 24 Stunden.

Die Themse schlängelt sich quer durch das Herz Londons. An jeder Biegung eine geschichtsträchtige Sehenswürdigkeit. Erleben Sie die Pracht dieser großartigen Stadt ganz entspannt an Bord eines modernen, wind- und wettertauglichen Sightseeing-Bootes der City Cruises. Unteres Deck überdacht und beheizt, Oberdeck - ganz passend - "oben ohne". An Bord gibt's Heiß- und Kaltgetränke, Sandwiches und Snacks. Das Schöne am "River Red Rover"-Ticket ist, dass an vier Anlegestellen ein- und ausgestiegen werden kann, wie man gerade Lust hat (Westminster Pier, London Eye Pier, Tower Pier, Greenwich Pier). Unterwegs zu sehen:

  • Big Ben
  • Cleopatra's Needle
  • London Eye
  • Millennium Bridge
  • Museums-Schiff H.M.S. Belfast
  • Royal Festival Hall
  • Shakespeare's Globe Theater
  • Somerset House
  • St. Paul's Cathedral
  • Tate Modern
  • Tower of London
  • Tower Bridge
  • Westminster Bridge
  • Palace of Westminster

Und wer die besondere River-Cruise will: Es gibt auch viele Themen-Fahrten, zum Beispiel:

  • typisch britische Afternoon Tea Cruise
  • Dinner Cruise mit Live-Musik, einem Menü und einer Flasche Wein
  • Krimi-Dinner "Murder Mystery"
  • Elvis Dinner Cruise
  • Comedy Nights

Außerdem die Evening Cruise mit Saxophonist an Bord und Sundowner inklusive - so nennt der Engländer ein Schlückchen zum Feierabend. Cheers!

täglich 9.30 - 19.00, im 40-Minuten-Takt an 4 Landungsstellen

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren ab 16,88 Pfund (bei Online-Buchung), Kinder 5 - 15 Jahre 10,80 Pfund, Familienticket (2 Erwachsene, bis zu 3 Kinder) 33,75 Pfund

Foto: Pixabay

Londons Top 10

Top Ten Sehenswürdigkeiten – kurz gefasst:

Mit Hauptstädten ist das ja so: Sehr viele Sehenswürdigkeiten, aber im Kurzurlaub nur begrenzt Zeit. Und in London braucht es ohnehin gefühlte zwei Jahre, um alles zu sehen. Deshalb beschränken wir uns hier auf die schönsten und interessantesten Klassiker.

London Eye

Größtes Riesenrad Europas, ganze 135 Meter hoch. Eine volle Umdrehung dauert ca. 30 Minuten. 32 Glasgondeln (die Briten sagen "Kapseln") für jeweils bis zu 30 Personen ermöglichen fantastische Ausblicke auf London und bis Schloss Windsor - bei gutem Wetter zumindest. Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre 26 Pfund.

Madame Tussauds

Das berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt mit lebensecht nachempfundenen Figuren der Zeitgeschichte. Politiker, Schauspieler, Adlige. Die Queen neben Nicholas Cage, Freddie Mercury neben Ronaldo. Erwachsene ab 29 Pfund.

Tower of London

"Bewacht" die Kronjuwelen. Die Ringburg mit zwei Festungsringen diente den englischen und britischen Königen unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Zoo, Garnison, Museum, Münzprägestätte, Gefängnis, Archiv und Hinrichtungsstätte. Seit 600 Jahren ist der Tower besuchbar. Und alle wollen die Kronjuwelen sehen. Erwachsene 28 Pfund.

Towerbridge

1894 eröffnet, ist sie bis heute die östlichste Themsebrücke Londons. Kombinierte Hänge- und Klappbrücke, so können auch große Pötte unter ihr hindurch schippern. 244 Meter lang, die Türme 65 Meter hoch. Altes Maschinenhaus kann besichtigt werden.

Buckingham Palace

Offizielle königliche Residenz und Wohnung des Königspaares, dient auch zu Staatsempfängen. Interessanteste Touristenattraktion ist "Changing the Guard", die tägliche Wachablösung der verschiedenen königlichen Regimenter. Monatsplan beachten, da seit 2017 die Zeiten wechseln. Auch die Regimenter wechseln täglich und sind alle anders uniformiert.

St. Pauls Cathedral

Eine der größten Kathedralen der Welt, 111 Meter hoch (365 britische Fuß, einen für jeden Tag des Jahres). 528 Stufen zum höchsten Aussichtspunkt. In der Krypta liegt unter anderem Admiral Lord Nelson, der viele wichtige Seeschlachten für die britische Krone gewann.

Big Ben

Der Name bezeichnet eigentlich nur die schwerste der fünf Glocken des Uhrturms und die wiegt sagenhafte 13,5 Tonnen. Sein Glockenschlag heißt im Volksmund "The Voice of Britain". Seit 2012 heißt der Turm offiziell Elizabeth Tower - anlässlich des diamantenen Thronjubiläums der Queen.

Hyde Park

Die grüne Lunge im Zentrum der Hauptstadt. Einer der größten innerstädtischen Parks weltweit. Berühmtester Ort: "Speakers Corner" an der nordöstlichen Ecke - dort darf jede Person öffentliche Reden halten (außer über die königliche Familie im weiteren Sinne), wie und wann es beliebt.

Westminster Abbey

Hier werden traditionell Könige von England gekrönt und beigesetzt. Eigenkirche der britischen Monarchie - nicht der Papst, sondern die englischen Monarchen berufen den Dekan ins Amt. Im Mittelschiff liegt das Grab des unbekannten Soldaten. Beerdigt mit Königen, weil er seinem Land so treu diente. Außerdem dort beerdigt: Charles Darwin, Charles Dickens, Isaac Newton und viele mehr.

Oxford Street

Bekannteste Shoppingmeile der Hauptstadt. 2,5 Kilometer lang, zu Weihnachten mit Lichterschau "Christmas Lights". Über 300 Geschäfte, von Adidas bis Zara. Täglich 9.30 bis 21.00, Sonntag 11.30 bis 18.00. Wer's wirklich edel und teuer will, der muss in die Bond Street.

Camden Town

(Floh-) Märkte, Künstler, Live-Musik und Streetfood. Alternatives und punkiges Pendant zur noblen Oxford Street. Kunst, Jazz-Café, Blues-Kitchen und Pubs. Place to be.

Foto: Visit Britain

London-Angebote

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