Heidelberger Schlossticket

Perfekte Kombi: eine Karte für Bergbahn und Schloss

Seit dem 19. Jahrhundert ist die romantische Ruine von Schloss Heidelberg eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Europas. Mit dem Schlossticket ist die Fahrt mit der Bergbahn hinauf zum Schloss (Hin- und Rückfahrt und sogar weiter bis zur Station Molkenkur) sowie der Eintritt für den Schlosshof, das Große Fass und das Deutsche Apotheken-Museum inklusive.

Das Heidelberger Schloss, meistbesuchtes Monument Baden-Württembergs, zählt über eine Million Gäste im Jahr. Um die Besucherströme vom Pkw auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzulenken, wurde 2010 das Schlossticket eingeführt. Eine erfolgreiche Mission: Fast 50 Prozent der Besucher nutzen das Angebot.

Station Heidelberger Schloss

Von hier oben genießen Sie einen herrlichen Blick auf Stadt und Fluss. Das Wahrzeichen selbst, die Efeu umrankte Ruine, vereint nach etlichen Umbauten mehrere architektonische Stile. Der Ottheinrichsbau zählt zu den schönsten Renaissance-Palästen Deutschlands. Nach der Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Soldaten Ludwigs XIV. wurde das Schloss nur teilweise restauriert, verfiel allmählich und erlebte während der Zeit der Romantik in Landschaftsmalereien und Liedern seine zweite Blüte. So wurde es bei Reisenden und Wanderern immer bekannter. Heute zählt das Schloss neben der Akropolis zu den meistbesuchten Ruinen Europas.

Station Molkenkur

Die Umsteigestation Molkenkur verbindet die untere mit der oberen Bergbahn. Hier können Sie also von einer Bahn in die nächste wechseln. Oder aussteigen, spazieren gehen, zum Schloss wandern. Ein Erlebnis: die Himmelsleiter. Diese historischen Treppe aus dem Jahr 1844 führt mit rund 1.200 Stufen vom Schloss bis zum Gipfel des Königstuhls. Naturstufen, Felskanten und Geröllsteine - es braucht definitiv etwas Kondition. Der Einstieg liegt etwa 1,5 Kilometer von der Molkenkur entfernt auf dem Weg Richtung Schlierbach.

An der Bergbahnstation Molkenkur gibt es einen Kiosk oder Sie machen Päuschen in einem Gasthaus mit Blick auf das beeindruckende Heidelberg-Panorama. So wie früher die Kurgäste, die hier das Fasten mit Ziegenmolke genossen bzw. hinter sich brachten.

Schlossticket Erwachsene 7,- Euro, Kinder 6 - 17 Jahre 4,- Euro, Kinder 0 - 5 Jahre gratis

Fotos: Heidelberg Marketing GmbH, Pixabay

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Leonardo Hotel Heidelberg

Stadtrundfahrt Cabriobus

Durch Heidelberg mal oben ohne: Cabrio-Sightseeing

Wer nicht laufen will, kann fahren - im Cabriobus. Entdecken Sie die schönsten Plätze Heidelbergs durchs offene Verdeck. 40 Minuten dauert die Fahrt durch die prächtige Neckarstadt, unterhaltsame Informationen inklusive. Sollte es doch mal regnen: Dann kommt die gläserne Haube drüber. Millionen Besucher, 800 Jahre Geschichte, Romantik pur - los geht's!

Die Tour beginnt am Karlsplatz, zu Fuße des Heidelberger Schlosses. Sie führt entlang vieler Altstadt-Highlights wie Rathaus, Kornmarkt und Alte Brücke, weiter gen Weststadt mit ihren Gründerzeit- und Jugendstilhäusern, vorbei am Hauptbahnhof und nach Neuenheim mit seinen prächtigen Villen. Endstation ist nach einer knappen dreiviertel Stunde wieder der Karlsplatz.

Also kein Hop on, Hop off mit Aussteigen, Einsteigen - sondern eine herrlich entspannte Stadtrundfahrt mit dem schönsten Plätzchen bei Sonnenwetter. Bei Regen gibt es durch das gläserne Dach ebenso freie Sicht auf die Traumstadt am Neckar. Alle Informationen erhalten Sie über Ihren Audio-Guide, ebenso wie Tipps für weitere Unternehmungen.

Treffpunkt: Karlsplatz, Info-Tafel (Bushaltestelle)

Dauer: ca. 40 min.

Moderation: über Kopfhörer

Abfahrtszeiten: Januar/ Februar täglich 12.00, 13.00 und 14.00; März, November und Dezember täglich 10.00 - 16.00 (Abfahrt jeweils zur vollen Stunde), April - Oktober täglich 10.00 - 17.00 (Abfahrt jeweils zur halben und vollen Stunde)

Preise: Erwachsene 11,- Euro, Kinder 6 - 12 Jahre 7,- Euro, Kinder 0 - 5 Jahre gratis

Streckenverlauf: Karlsplatz, Kornmarkt, Rathaus, Mönchgasse, Alte Brücke, Marstall, Universitätsplatz, Friedrich-Ebert-Anlage, Friedrich Ebert Platz, Ernst-Walz-Brücke, Theodor-Heuss-Brücke, Bismarckplatz, Adenauerplatz, Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI), Neckarstaden, Kongresshaus, Karlstor

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Russisch

HeidelbergCARD

Mit nur einer Karte können Sie die ganze Stadt bequem und einfach erkunden. Denn dank der HeidelbergCARD nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel des VRN in der Großwabe Heidelberg kostenlos. Außerdem haben Sie mit der Karte freien Eintritt in den berühmten Schlosshof und den Fasskeller. Auch für die Hin- und Rückfahrt mit einer der modernsten elektrisch betriebenen Standseilbahnen Deutschlands bezahlen Sie nichts.

Dank der HeidelbergCARD erhalten Sie außerdem zahlreiche Vergünstigungen bei Stadtführungen, Museeumseintritten, Ausstellungen, Freizeiteinrichtungen und Gastronomiebetrieben. Eine Übersicht über die wichtigsten ermäßigten Angebote finden Sie hier:

  • Führung durch die Universität Heidelberg
  • Stadtrundfahrt mit Schlossführung
  • Altstadtrundgang
  • Segway StadtSafari
  • Eintritt in das Deutsche Verpackungsmuseum
  • Eintritt in das Deutsche Apothekenmuseum
  • Eintritt zur naturwissenschaftlichen Ausstellung EXPLO Heidelberg
  • Tickets für das Musikfestival "Heidelberger Frühling"
  • Eintritt in den Zoo Heidelberg
  • Turmbesteigung der Heiliggeistkirche am Marktplatz
  • Verleih von Elektro-Fahrräder
  • Schifffahrt mit der "Weißen Flotte"
  • Anwendungen in der QSpa Kurfürstentherme

Studentenkuß

Süße Grüße - Heidelberger Studentenkuß

"Alt Heidelberg, Du feine, drei Dinge nenn' ich Deine: Das alte Schloss, den Neckarfluss und den Studentenkuß". Angelehnt an Joseph Victor von Scheffel's Gedicht beschreibt dieser Reim Heidelbergs süße Seite. Die leckersten Liebesbeweise seit Susi und Strolchs Spaghetti-Moment gibt‘s im Studentenkuß-Laden.

Liebe geht durch den Magen, so sagt man. Ein süßes, kleines Geschenk hat in Heidelberg schon manches Mädel zu einem verzückten Lächeln verführt. Im Herzen der Altstadt mit der wunderschönen Fußgängerzone ist es: das traditionsreiche Café Knösel. Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet, entpuppte sich die Chocolaterie bald als beliebter Treffpunkt der feinen Heidelberger Gesellschaft. Besonders die jungen Damen der elitären Pensionate erlagen den süßen Versuchungen und waren oft zu Gast - jedoch immer in Begleitung ihrer Gouvernanten. Die Anwesenheit der "Anstandswauwaus" machte es den Studenten unmöglich, die jungen Frauen anzusprechen.

Von der Muse geküsst

Der Konditormeister und Chocolatier Fridolin Knösel war bekannt für seinen Humor. Es entging ihm nicht, wie die jungen Kerle ums Café schlichen. Raum für Romantik musste her. So ersann er eines Tages ein besonders edles Konfekt. Aus feinem Waffelboden, einer Praliné-Nougat-Schokoladen-Füllung und edler Zartbitter-Kuvertüre entstand Heidelbergs erste und ureigene Praline. Mit einem Augenzwinkern taufte er sie den "Studentenkuß". Als Präsent an den Tisch der jungen Dame bestellt oder gar persönlich überreicht, war es eine Geste der Verehrung und Bewunderung. So galant und so fein konnten auch die strengen Aufpasserinnen nichts dagegen vorbringen. Auf diesem süßen Weg ließen sich nun romantische Botschaften diskret übermitteln.

Fridolins Erbe

Die folgenden Generationen des Café Knösel setzten diese Familientradition bis heute fort. Die Schokoladenmanufaktur an der Ecke Haspelgasse und Untere Straße stellt den "Studentenkuß" noch immer her - handgefertigt nach dem Originalrezept von 1863. Als das süßeste Wahrzeichen Heidelbergs und charmantes Souvenir erobert es bis heute noch die Herzen - auch wenn es keine Gouvernanten mehr gibt.

Café täglich geöffnet 11.00 - 24.00, Studentenkuß-Laden nebenan 11.00 - 18.00. Ein kleiner Studentenkuß für unterwegs kostet 1,75 Euro.

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