Bretagne 1 Reisepaket
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Ihr schönster Bretagne-Urlaub

"In der Bretagne ist es mehrmals am Tag schön" - das bekommt man hier immer wieder zu hören, wenn sich gerade eine Wolke vor die Sonne schiebt. Hier ist nicht nur das Wetter unberechenbar, die ganze Region hat etwas Ungestümes, Wildes an sich. Das ist es aber auch, was ihren besonderen Charme ausmacht.

Urlaub: Bretagne erleben

Die raue Schönheit im Westen Frankreichs

"In der Bretagne ist es mehrmals am Tag schön" - das bekommt man hier immer wieder zu hören, wenn sich gerade eine Wolke vor die Sonne schiebt. Hier ist nicht nur das Wetter unberechenbar, die ganze Region hat etwas Ungestümes, Wildes an sich. Das ist es aber auch, was ihren besonderen Charme ausmacht.

So denkt wohl jeder auch sofort an felsige Steilküsten, an denen das Wasser tosend abprallt. Dafür ist die Bretagne ja schließlich berühmt. Viele werden aber überrascht sein, dass hier durchaus auch wahre Traumstrände mit feinem Sand und türkisblauem Wasser zu finden sind. Dazu gibt es hier und da ein pittoreskes Fischerdörfchen - fertig ist das malerische maritime Bild.

Im Kontrast dazu - das Landesinnere. Saftig grüne Wälder, Heide- und Moorlandschaften eignen sich perfekt für Radtouren und Wanderungen. Sie sehen also: Ob Sie nun zu den Badenixen, Wassersportbegeisterten oder Naturgenießern gehören, Sie werden sicher auf Ihre Kosten kommen.

Und auch an Kulturerbe mangelt es in der Bretagne nicht. Schließlich siedelten sich die ersten Menschen hier bereits in der Jungsteinzeit um ca. 5000 v. Ch. an. Aus dieser Zeit stammt auch eines der großen touristischen Highlights: die Menhire. Die mystischen, aufrecht stehenden Steinmale sind zum Beispiel bei Carnac zu sehen. Später ließen sich die Kelten in der Region nieder, dann die Römer, die Bretagne wurde Herzogtum und fiel schließlich 1532 an die französische Krone. Dass man sich jahrhundertelang gegen Engländer und auch Franzosen verteidigen musste, ist heute noch in Städten wie Saint-Malo oder Concarneau zu sehen. Sie sind von dicken Festungsmauern umgeben.

Zum Schluss noch ein Wort zur bretonischen Küche: Natürlich kommen hier viel Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch, schließlich is(s)t man ja an der See. Noch weniger kommt man allerdings an den unzähligen Crêperien vorbei. Neben den süßen Crêpes gibt es dort auch die deftigen Galettes. Dazu ein feines Glas Cidre - einfach köstlich!

Highlights der Bretagne

Rennes

Die Hauptstadt der Bretagne erinnert ein wenig an Paris. 1720 brannte die Stadt zum großen Teil nieder und wurde vom Architekten des französischen Königs - ganz im Stil der Hauptstadt - neu angelegt. Nur im Süden der Stadt sind heute noch mittelalterliche Bauten zu sehen. In den Gässchen zwischen dem alten Stadttor und der Kathedrale St-Pierre stehen viele hübsche bunte Fachwerkhäuser. Das wohl berühmteste Bauwerk der Stadt ist der Palais du Parlament (Führungen über das Tourismusbüro). Für alle, die sich für bretonische Geschichte interessieren, ist das Musée de Bretagne lohnenswert.

Saint Malo

Die Festungsstadt gehört zu den beliebtesten Ferienzielen Frankreichs. Kein Wunder - die Ville Close, "die Stadt innerhalb der Mauern", die sich scheinbar unerschütterlich über dem Meer erhebt, ist wirklich beeindruckend. Starten Sie am besten mit einem Rundgang auf dem Mauerring. Von dort gibt es spektakuläre Ausblicke auf den Ozean, den Hafen und die Stadt selbst. Neben dem wehrhaften Schloss, das im 15. /16. Jahrhundert zur Verteidigung gebaut wurde, zählen auch das Geburtshaus des Schriftstellers Chateaubriand sowie die Kathedrale St-Vincent zu den Sehenswürdigkeiten. Schöne Ziele in der Nähe sind zudem das elegante Seebad Dinard und das Fischerstädtchen Cancale. Es ist seit dem 17. Jahrhundert das Zentrum der Austernzucht.

Carnac

Die Steinreihen in der Region bei Carnac sind die bekanntesten und wohl größten der Welt. Auf etwa 400.000 qm wurden hier zwischen 5000 und 1500 v. Ch. über 3000 Menhire (vom bretonischen men= Stein, hir= lang) aufgestellt. Den aufrecht stehenden Steinen schrieb man damals heilende und Fruchtbarkeit fördernde Kräfte zu.

Quimper

Die ehemalige Herzogstadt gilt als eine der "bretonischen" Städte schlechthin. In den hübschen Gässchen der Altstadt lässt es sich wunderbar bummeln und dabei die bunten Fachwerkhäuser bewundern. Den Mittelpunkt von Quimper bildet die Kathedrale St-Coretin aus dem 13. Jh. Hoch oben zwischen den Türmen sitzt der legendäre Stadtgründer König Gradlon auf seinem Zauberpferd Morvac'h. Noch ein Tipp, falls Sie nach einem Souvenir suchen: Quimper ist berühmt für sein Prozellan. Dazu passend gibt es auch ein Keramik-Museum.

Concarneau

Wie in Saint-Malo ist auch die Altstadt von Concarneau von einer dicken Stadtmauer und viel Wasser umgeben. In der Gegend rundherum gibt es zauberhafte Sandstrände. Es lohnt sich zudem, einen Abstecher nach Bénodet oder Fouesnant zu machen.

Brest

Zugegeben, besonders schön ist die Hafenstadt nicht. Brest wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach nicht gerade attraktiv wieder aufgebaut. Trotzdem machen die marine Atmosphäre und die herrliche Lage einen Besuch hier im äußersten Nordwesten der Bretagne lohnenswert. Die wohl größte Attraktion von Brest ist das große Aquarium Océanopolis am Port de Plaisance. Gezeiten, Wetter und das Leben im Meer werden multimedial und wissenschaftlich erklärt. Ein schöner Startpunkt für eine Küstenwanderung ist außerdem der Leuchtturm Pointe St Mathieu, 25 Kilometer von Brest entfernt.

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