Barcelona
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Schönes Barcelona: Urlaub am Meer

Barcelona ist eine Stadt der Gegensätze: Römische Ruinen liegen neben der modernen Planstadt Eixample, das gothische Viertel neben der Sagrada Família. Hier lohnt es, sich einfach mal durch die Straßen treiben zu lassen und zu genießen.

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Spanien? Barcelona-Urlaub!

Sagrada Familia, Rambla, Barca und "La Boqueria"

Barcelona fasziniert durch seine mediterrane Lebensart, die in unzähligen Bars, Cafés und Lokalen lebendig ist. Die Stadt am Meer, umgeben von Bergen, strahlt südländisches Flair aus, ist zugleich hypermodern und tief verwurzelt in Tradition und Geschichte.

Barcelona zieht Kunst- und Kulturinteressierte an: Mit einem außergewöhnlich gut erhaltenen gotischen Viertel, der einzigartigen Pracht des katalanischen Jugendstils und preisgekrönten postmodernen Bauten. Dazu das milde Mittelmeerklima - und die exquisite katalanische Küche, die längst als eine der besten und innovativsten Europas gilt.

Über 1,6 Millionen Menschen leben in der Designmetropole Nr. 1, die nach Neapel die größte Altstadt Europas hat. Die mediterrane Trendmetropole versteht es, Widersprüche zu integrieren. Verschwenderisch verzierte Gebäude, sinnliche Gesamtkunstwerke, hinter deren Fassaden eh und je ein nüchterner Kaufmannsgeist herrschte. An kreativer Energie hat es den Katalanen nie gefehlt. Die Stadt erfindet sich ständig neu, sei es mit der ersten oder zweiten Weltausstellung für die man jeweils wunderschöne Parkanlagen entstehen ließ.

Die weitere Runderneuerung erfuhr Barcelona mit den Olympischen Spielen von 1992, danach gab es für geniale Stadtplaner und junge Architekten kein Halten mehr. Man wollte die Ärmel hochkrempeln und den depremierenden Schmutz einer über 40jährigen Diktatur beseitigen. Das beginnt schon beim Strand. Wo früher elende Industrieschuppen den Blick aufs Meer verstellten, befindet sich heute ein kilometerlanger Strand mit pfiffigen Skulpturen und leckeren Strandbars. Viele weitere Parks und offene Plätze sind entstanden.

Während den Zeiten des Umbruchs blieb das aufeinander prallen von Alt und Neu nicht aus. Im totalsanierten Altstadtviertel Raval etwa: Im unteren Teil, dem legendären "Barri Xino", dem Hafen- und Rotlichtviertel Barcelonas, findet man noch sichtbare Spuren jener halbseidenen Welt der Huren, Gauner und Ganoven die schon zu Romanen wie "Tagebuch eines Diebes" inspirierte. Nur wenige Schritte weiter haben die hippe Kultur- und Kneipenmeile rund um das Museum für Zeitgenössische Kunst und der Prachtboulevard "Rambla del Raval" das Bild völlig verändert.

Einer der Menschen, der das Stadtbild wesentlich mit prägte war Antoni Gaudi, sein letztes und wohl auf ewig unvollendetes Werk ist die "Sagrada Familia" - die wohl ungewöhnlichste Kirche der Welt. Über Gaudi sagte sein Lehrer einst, er müsse wohl entweder wahnsinnig oder genial sein. So lässt sich auch Barcelona am besten beschreiben.

Sagrada Familia- Barcelona (Spanien)

Der Sühnetempel, der heiligen Familie gewidmet, mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen, wurde schnell zum Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudi vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten 12 Jahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade beendet. Seither wird weiter gebaut, nur mit Hilfe von Spenden- und Eintrittsgeldern.

Da es zu Gaudis Arbeitsweise gehörte, ständig zu experimentieren, gibt es so gut wie keine Originalpläne zum Weiterbau. Besonders umstritten sind aktuelle Skulpturen des Bildhauers Joseph Maria Subirachs, die man mit Argwohn eher als kreativlosen Kitsch bezeichnen könnte. Auf die Türme des imposanten Baus gelangt man über schwindelerregende 400 Wendeltreppen aus Stein. Wer darauf keine Lust hat, kann auch einen Lift nehmen.

Adresse Sagrada Familia Barcelona
Carrer de Mallorca, 401, 08013 Barcelona

Öffnungszeiten Sagrada Familia Barcelona
1. März - 31. März:
täglich 9.00 - 19.00 Uhr
1. April - 30. September: täglich 9.00 - 20.00 Uhr
1. Oktober - 31. Oktober: täglich 9.00 - 19.00 Uhr
1. November - 28. Februar: täglich 9.00 - 18.00 Uhr

Las Ramblas- Barcelona (Spanien)

La Rambla oder Les Rambles (spanisch "Las Ramblas") ist eine gut 1,3 km lange Passage im Zentrum Barcelonas, die die Plaça de Catalunya mit dem Hafen verbindet. Sie wird zu beiden Seiten von Fahrbahnen für Autos flankiert. Kellner kreuzen diese, um die an den Café-Tischen auf der Rambla sitzenden Gäste zu bewirten. Nördlich der Rambla erstreckt sich das Altstadtviertel Barri Gòtic, südlich El Raval.

Eigentlich gibt es nicht die Rambla. Die Straße besteht aus fünf verschiedenen Abschnitten, welche als eigenständige Straßen gezählt werden. Es ist jedoch unüblich, diese einzeln zu nennen. Jeder Abschnitt ist anders geprägt. So gibt es Blumenhändler zum Beispiel nur in der Rambla de Sant Josep. Straßenkünstler und Musiker findet man auf einer der anderen Straßen, ebenso wie Tierverkäufer.

Die Rambla de Canaletes, die unmittelbar an die Plaça de Catalunya anschließt, ist bekannt für die "Font de Canaletes" - die Legende besagt: Wer aus diesem Brunnen trinkt, kommt stets zurück nach Barcelona. Dieser Teil der Rambles ist ein beliebter Treffpunkt der Fans des FC Barcelona. Im Rambla dels Estudis säumten viele Hochschulgebäude diesen Abschnitt. Rambla de Sant Josep wird wegen der vielen fest installierten Blumenstände im Volksmund auch "Rambla de les Flors" genannt. An diesem Abschnitt befinden sich der Palau de la Virreina sowie der Mercat de la Boqueria. Das Gran Teatre de Liceu und das Cafe de l'Opera befindet sich im Rambla dels Caputxins. Die Rambla im Osten wird Santa Mònica genannt, nach der Patronin des Augustinerordens, welche hier im 17. Jahrhundert einen Konvent errichten ließ. Hier steht in einem Kreisverkehr am Hafen die 68 Meter hohe Kolumbussäule. Diese besitzt eine winzige Aussichtsplattform, die über einen Aufzug im Inneren der Säule erreicht werden kann.

La Boqueria- Barcelona (Spanien)

La Boqueria: Explosion der Farben und Gerüche

Barcelonas bekanntester Markt ist so farbenfroh und sensationell, dass er bei einem Besuch der katalanischen Metropole definitiv auf die Liste gehört. "Mercat de la Boqueria", oder einfach kurz "La Boqueria", präsentiert auf über 13.600 Quadratmetern und an rund 300 Ständen eine riesige Auswahl an frischen Köstlichkeiten. Hier geht man definitiv nicht hungrig hin!

Wie schmeckt eigentlich Spanien? In Barcelonas ältester Markthalle kommen Sie der Antwort ganz, ganz nah. Eine Spitzenauswahl an Obst, Gemüse, Meeresfrüchten und Smoothies, an Süßem und Herzhaftem, Einheimischem und Exotischen. Der Fisch- und Fleischmarkt auf einem großen Rondell mittendrin ist der Wahnsinn: Oktopusse, Steinbutt, Riesengarnelen und frisch abhegängter Serrano-Schinken sind nur einige der Spezialitäten. An jeder Ecke neue Gerüche, intensive Farben, tausend Stimmen - hier schwimmt man im Schmelztiegel.

Es kaufen längst nicht mehr nur nur katalanische Hausfrauen, sondern auch die Spitzenköche der Stadt ein. Bestaunen Sie die aufgetürmten Berge fangfrischer Fische und Meeresfrüchte, die appetitlich angehäuften Pilze, Peperoni, Nüsse oder Trüffel. Besonders lohnenswert ist ein Frühstücks-Hopping direkt an den Theken.

Auch wenn der Markt in seiner heutigen Form erst 1840 eingeweiht wurde, sein Ursprung geht bis ins Mittelalter zurück. Genau wo sich heute die Markthalle befindet, bauten Händler und Bauern schon im 13. Jahrhundert ihre Stände auf. Man nannte den Markt damals "Mercat Bornet" oder einfach "Mercat de la Palla" ("Strohmarkt"). Heute sind die Hallen ganz aus Glas und Stahl konstruiert, mit kleinen bunten Glasmosaiken.

Adresse Mercat de la Boqueria
La Rambla, 91, 08001 Barcelona, Spanien

Öffnungszeiten Mercat de la Boqueria
Montag — Samstag 8.00 - 20.30 Uhr

Barceloneta(Spanien)

Bekannt geworden ist dieser Part Barcelonas als Fischerdorf. Mit seinen engen Gassen und zwischen den Häusern gespannten Wäscheleinen erinnert er ein wenig an Italien. In dem 1753 entstandenen Quartier am Mittelmeerstrand lebten die Fischer, Seeleute und Hafenarbeiter einst in lichten und sonnigen Häusern. Mit dem Niedergang der Fischerei begann der Verfall des kleinen Viertels. Trotzdem blieben die vielen kleinen Tavernen, Bars und Fischrestaurants stets ein kulinarischer Anziehungspunkt, auch für Gourmets und Bohemians der "besseren Gesellschaft".

Im Zuge der olympischen Erneuerung wurde auch hier viel abgerissen und saniert. Der Alte Hafen zwischen Barceloneta und Rambla wurde zum modernen Yachthafen umgestaltet. Neue Flaniermeilen und ein kilometerlanger Strand macht nun Barceloneta zu einem der beliebtesten Freizeitziele der Stadt. Besonders gelungen ist die Restaurierung des "Palau del Mar", einer ehemaligen Lagerhalle. Heute ist das Museum für Katalanische Geschichte hier untergebracht. Auch dort angesiedelt ist das grandiose "Aquarium" mit über 8000 Meeresbewohnern und Pflanzen aus aller Welt.

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