Ghost (Berlin)

Musical Ghost - wahre Liebe und echte Magie

"Ghost - Nachricht von Sam" - der Kinohit von 1990 schrieb Film­geschichte, gewann 2 Oscars und machte Patrick Swayze und Demi Moore zum Traumpaar Hollywoods. Jetzt kommt die tragisch-roman­tische Lovestory um den verstorbenen Sam, der als Geist zurück­kehrt, um seine große Liebe Molly zu beschützen, erstmals auf die deutsche Musicalbühne. Mitreißende Songs und spektakuläre Effekte entführen das Publikum in eine magische Welt zwischen Illusion und Realität.

Musical Ghost - wahre Liebe und echte Magie

"Ghost - Nachricht von Sam" - der Kinohit von 1990 schrieb Film­geschichte, gewann 2 Oscars und machte Patrick Swayze und Demi Moore zum Traumpaar Hollywoods. Jetzt kommt die tragisch-roman­tische Lovestory um den verstorbenen Sam, der als Geist zurück­kehrt, um seine große Liebe Molly zu beschützen, erstmals auf die deutsche Musicalbühne. Mitreißende Songs und spektakuläre Effekte entführen das Publikum in eine magische Welt zwischen Illusion und Realität.

Stage Theater des Westens

Das renommierte Stage Theater des Westens an der Kantstraße gehört zu den schönsten Theaterhäusern in Deutschland und ist eine der traditionsreichsten Bühnen Europas. Seit über einem Jahrhundert prägen so bekannte Künstler wie Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Enrico Caruso oder Josephine Baker den Ruf des Theaters als "Bühne der Weltstars". Das großzügige, prachtvolle Foyer und der atemberaubende Zuschauersaal mit Platz für rund 1.600 Personen bilden ein einzigartiges Ambiente - und die ideale Kulisse für große Musical-, Show- und Theater-Produktionen.

Lage, Anfahrt

Durch seine zentrale und verkehrsgünstige Lage in der Berliner Innenstadt ist das Stage Theater des Westens sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Mit dem Pkw fahren Sie am besten über den nördlichen oder südlichen Berliner Ring (A 10) Richtung Zentrum, weiter Richtung Bahnhof Zoologischer Garten und Kurfürstendamm. Das Theater befindet sich an der Kantstraße 12, die eine Parallelstraße zum Ku'damm ist. Die Parkhäuser Neues Kranzler Eck und Fasanenstraße befinden sich in unmittelbarer Nähe (beide kostenpflichtig).

Öffentliche Verkehrsmittel: Es fahren rund 20 verschiedene Buslinien bis zur Haltestelle "Zoologischer Garten". Außerdem die S-Bahnen S 5, S 7, S 9 oder S 75 und die U-Bahnen U 2 oder U 9 - alle bis zur Haltestelle "Zoologischer Garten".

Die genaue Lage des Theaters und eine ausführliche Anfahrtsbeschreibung können Sie hier als PDF herunterladen.

Entfernung zu den Spar mit!-Hotels

Wyndham Berlin Excelsior: ca. 500 m
abba Berlin Hotel: ca. 1 km
NH Berlin City West: ca. 2 km
Holiday Inn Berlin City West: ca. 7 km
NH Berlin Alexanderplatz: ca. 9 km
Hotel am Schloss Köpenick Berlin by Golden Tulip: ca. 19 km

Fotos: Stage Entertainment

Showzeiten und Saalplan

Vorstellungen

Montag: spielfrei
Dienstag: 19.30 Uhr
Mittwoch: 18.30 Uhr
Donnerstag: 19.30 Uhr
Freitag: 19.30 Uhr (gegen Aufpreis)
Samstag: 14.30 und 19.30 Uhr (jeweils gegen Aufpreis)
Sonntag: 14.30 (gegen Aufpreis) und 19.00 Uhr

Dauer der Show: ca. 2 Stunden 30 Minuten inklusive Pause (Einlass ins Foyer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn)

Laufzeit: noch offen

An und vor Feiertagen, an Brückentagen, zu besonderen Ereignissen sowie während der Schulferien und des Jahreswechsels können Vorstellungszeiten und Preise abweichen. Davon betroffene Termine entnehmen Sie bitte dem Sonderspielplan, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Das Ticket wird nach erfolgter Buchung auf Ihren Namen reserviert und vor der Vorstellung an der Theaterkasse hinterlegt (Rückgabe oder Umtausch leider nicht möglich).

Kategorie Aufpreis
  Sitzplatzkategorie 5 inklusive
  Sitzplatzkategorie 4 EUR 16,-
  Sitzplatzkategorie 3 EUR 32,-
  Sitzplatzkategorie 2 EUR 42,-
  Sitzplatzkategorie 1 EUR 52,-
  Sitzplatzkateg. Premium EUR 65,-
(jeweils pro Person)

Der Saalplan zeigt eine schematische Darstellung, nicht aber eine feste, verbindliche Anordnung der Plätze. Der Musical-Veranstalter behält sich vor, die Aufteilung der Platzkategorien je nach Vorstellungsdatum zu ändern.

Das Video zum Musical

Die Handlung

Sam Wheat und Molly Jensen sind ein junges Paar und unsterblich ineinander verliebt. Zusammen mit dem gemeinsamen Freund Carl genießen sie eine unbeschwerte Zeit in ihrer Heimatstadt Brooklyn, New York. Eines Abends werden die beiden jedoch jäh aus ihrem Glück gerissen: Ein bewaffneter Mann begegnet ihnen auf der Straße und kämpft mit Sam um die Waffe, wobei Sam erschossen wird. Nach seinem Tod wird er zum Geist, er kann andere hören und sehen, aber sie ihn nicht. Der Geist Sam erfährt von einem anderen Geist, dass Verstorbene als Geister auf der Erde bleiben dürfen, wenn sie noch eine Aufgabe zu erfüllen haben.

An einem Abend taucht Sams Mörder in Mollys Abwesenheit in ihrer Wohnung auf und sucht dort nach etwas. Sam folgt dem Mörder und findet heraus, dass dieser vorhat, Molly aufzusuchen. Darauf begegnet er der Geisterbeschwörerin Oda, die Sam anhört und verspricht, Molly zu besuchen. In der Zwischenzeit erfährt Sam, dass Carl den Mörder beauftragt hat, weil er Geldwäsche betreibt und Sam ihm vor seinem Tod auf die Schliche kam. Als Oda Molly besucht, glaubt sie ihr die Anwesenheit Sams - denn Oda erzählt ihr Dinge, die nur Sam wissen kann. Durch Oda kann Sam Molly mitteilen, dass sie zur Polizei gehen soll. Dort wird sie aber nicht ernst genommen. In ihrer Verzweiflung setzt sie sich zum Töpfern hin, dabei steht Sam hinter ihr und möchte sie berühren, was ihm jedoch nicht gelingt.

In der U-Bahn lernt Sam von einem anderen Geist, wie er Gegenstände bewegen und die reale Welt beeinflussen kann. Er geht zu Oda, da er erneut ihre Hilfe benötigt: sie soll Carl stoppen, Geldwäsche zu betreiben. Dafür muss sie jedoch Carls Bankkonto auflösen. Während Sams Besuch bei Oda wird diese von Sams Mörder heimgesucht. Sam nutzt seine neu erlernten Fähigkeiten und erschrickt den Mörder dermaßen, dass dieser direkt in den Verkehr läuft und tödlich verletzt wird. Danach besucht Sam Carl und erschrickt ihn mit seinen Fähigkeiten, woraufhin Carl androht, Molly zu töten, wenn er das Geld nicht bekommt.

Zusammen mit Oda geht Sam zu Molly, um sie vor Carl zu warnen. Oda lässt Sam ihren Körper benutzen, um so Molly näher zu kommen. Plötzlich stürmt Carl mit einer Pistole in Mollys Wohnung und bedroht sie, um zu erfahren, wo sein Geld ist. Ein Kampf beginnt, dem Carl schließlich zum Opfer fällt. Am Ende erscheint helles Licht und Sam wird sichtbar. Molly erkennt, dass er gehen muss, weil er seine Aufgabe erfüllt hat - sie verabschieden sich zärtlich...

Fotos: Stage Entertainment

Entstehung, Inszenierung

Denkt man an den Film "Ghost", hat man wohl als erstes die Schlüsselszene im Kopf: Demi Moore töpfert, Patrick Swayze sitzt hinter ihr und der Song "Unchained Melody" läuft im Hintergrund. Diese berühmte Sequenz wurde danach immer wieder in zahlreichen Serien und Fernsehshows wie "Glee", "Two and a Half Man" oder "30 Rock" parodiert. Die Szene erlangte aber vor allem wegen des Titelsongs Kultstatus. Doch was macht dieses Lied so besonders, dass es auch nach über 25 Jahren noch derart thematisiert wird?

Der Song wurde erstmals in den 50er Jahren für den Gefängnisfilm "Unchained" aufgenommen, der in Deutschland unter dem Titel "Escape - die Flucht" ins Kino kam. Darin singt ein Gefangener davon, dass er seine Liebste vermisst und hofft, dass sie noch da ist, wenn er aus der Haft entlassen wird. Schon damals kam dieses Lied, geschrieben von Alex North und Hy Zaret, in die Charts. Und das, obwohl das Titelwort "Unchained" nie im Songtext vorkommt. Trotzdem wurde der Song 1956 für den Oscar nominiert. Die erste kommerzielle Aufnahme des Hits von Leslie Baxter im Jahr 1955 wurde ein Millionenseller.

Weitere Künstler nahmen "Unchained" auf, so auch das amerikanische Gesangsduo "The Righteous Brothers" im Jahr 1965. Diese Version wurde 1990 schließlich zur Titelmelodie des Kinoknüllers "Ghost - Nachricht von Sam" mit Patrick Swayze, Demi Moore und Whoopi Goldberg in den Hauptrollen. Der Film entpuppte sich als Leinwand-Hit mit knapp 4 Millionen Kinobesuchern in Deutschland und über 51 Millionen verkauften Kinotickets in den USA.

Es folgten zahlreiche Preise, unter anderem ein Oscar in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" für Whoopie Goldberg und ein weiterer für das "Beste Originaldrehbuch" von Bruce Joel Rubin. Dieser schrieb übrigens auch das Drehbuch für die Musical-Version von "Ghost". Zum Song "Unchained Melody" fügten Weltstar Dave Stewart (Eurythmics) und Glen Ballard 24 weitere Balladen und Popsongs für das Musical hinzu.

Die Weltpremiere feierte "Ghost - das Musical" im März 2011 in Manchester, bevor es dann nach London ins West End kam. Die Hauptrollen der englischen Produktion übernahmen dabei Caissie Levy als Molly und Richard Fleeshman als Sam. 2012 gelangte das Bühnenstück an den New Yorker Broadway. Und seit Dezember 2017 begeistert "Ghost" im Stage Theater des Westens in Berlin auch das deutsche Publikum.

Fotos: Stage Entertainment

Ghost (Berlin)-Angebote

Hinter den Kulissen: Exklusives Interview

Berliner Musicalbesucher sollten ihre Taschentücher parat halten, denn die Hauptstadt ist um ein kulturelles Juwel reicher. Das Musical „Ghost“ basiert auf dem beliebten Film „Ghost – Nachricht von Sam“ aus den 90ern. Demi Moore als Molly und Patrick Swayze als Sam rührten damals die Kinogänger zu Tränen – die „Unchained Melody“ lief Monate lang im Radio. Beste Voraussetzungen also für ein mitreißendes Musical. 

Für die Bühnentechnik ist das Stück eine echte Herausforderung: Schließlich treten hier Geister auf, gehen durch Wände und werden in die Hölle hinabgezogen. Es muss also tief in die Trickkiste gegriffen werden und obwohl nicht die Effekte im Mittelpunkt stehen, sondern die Liebesgeschichte, sind Besucher des Musicals begeistert von den raffinierten Illusionen. Die original Broadway Version gewannt gleich zwei Auszeichnungen für das Set und die Lichttechnik. Wie diese Kunststücke auf der Bühne realisiert werden, verrät uns exklusiv der technische Leiter des Musicals Andreas Diekmann von Stage Entertainment.

Spar mit! Reisen: Herr Diekmann, was ist die größte technische Herausforderung bei der Inszenierung von „Ghost“?

Andreas Diekmann: Die Inszenierung und das Bühnenbild kommen von einer großen Bühne, nämlich vom Landestheater Linz in Österreich, und müssen in unser „kleines“ Theater des Westens 1:1 reingebracht werden. Daher gibt es Backstage Platzprobleme und viele Rangierarbeiten, um alle Auftritte zu ermöglichen.

SMR: Was sind konkret die Aufgaben der Techniker bei der Show?

Diekmann: Die Hauptaufgabe der Bühnentechniker ist das punktgenaue Bereitstellen von Dekoteilen und Requisiten. Das muss glatt ablaufen, damit der Zuschauer nichts bemerkt. Natürlich bedienen wir außerdem die computergesteuerte Ober- und Untermaschinerie, die die Kulisse verändert oder Spezialeffekte ermöglicht. Wir sind auch verantwortlich, wenn es aus irgendwelchen Gründen zu Problemen kommt und reagieren schnell, wenn etwas nicht läuft wie geplant. Dazu gehört, dass wir aufpassen, dass sich niemand verletzt.

SMR: Was ist das wichtigste technische Element bei „Ghost“?

Diekmann: Die fahrbaren Leinwände für Videoprojektionen und die fahrbaren Kulissenteile, um Räume zu verändern und Auftrittsfläche zu schaffen.

SMR: Gibt es für die Darsteller Besonderheiten beim Zusammenspiel mit der Technik?

Diekmann: Bei jedem Theaterstück müssen sich Darsteller und Technik aufeinander verlassen können. Einzelne Aktionen der Darsteller sind von den sekundengenauen Ausführungen technischer Aktionen abhängig. Teilweise auch umgekehrt. So zum Beispiel, wenn Sam getötet wird und sein Geist seinen Körper verlässt. Beide Seiten arbeiten Hand in Hand. Sobald auf einer Seite etwas nicht planmäßig läuft, muss die andere schnell und „unsichtbar“ für das Publikum reagieren. Bei „Ghost“ werden zum Beispiel Kulissenteile auch von der Cast bewegt. Das klappt hervorragend.

SMR: Welches ist Ihre Lieblingsstelle im Musical?

Diekmann: Die U-Bahn-Szene. Ich will nicht zu viel verraten, aber die Szene ist spannend und voller verblüffender Spezialeffekte.

SMR: Auf welches Detail sollten die Zuschauer auf jeden Fall achten?

Diekmann: An einer Stelle schwebt Sam durch eine verschlossene Tür – das ist wie ein klassischer Zaubertrick eines Magiers. Dann gibt es noch eine Szene, in der wie von Geisterhand aus einem Zigarettenautomat eine Schachtel „fliegt“. Diese Szenen sind zwar kurz, lösen aber immer wieder Begeisterung im Publikum aus.

 

SMR: Welcher Effekt ist der schwierigste?

 

Diekmann: Das „Wegfliegen“ eines Geistes ins Jenseits nach einem Autounfall.

 

SMR: Die ganze Vorstellung hängt von funktionierender Technik ab. Was war die heikelste Situation, die Sie bislang managen mussten?

 

Diekmann: Technische Pannen passieren sehr oft. Allerdings bekommt der Zuschauer das nicht mit (grinst). Zum Beispiel leuchtet einer von 400 Scheinwerfern in einer falschen Farbe, oder es ist zu wenig Nebel auf der Bühne oder ein Requisitenteil geht kurz vor dem Auftritt kaputt. Heikel und sehr sichtbar war die Panne, als eine elektrische Seilwinde ausfiel, so dass ein vollflächiger schwarzer Vorhang  einen Meter von der Bühnenkante nicht mehr aus der Sicht fuhr und die komplette Bühne schwarz abdeckte. Nach 15 Minuten war er händisch entfernt und es konnte weiter gehen.

 

SMR: Vielen Dank für das Gespräch.

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