Ruhrtalradweg

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Radfahrer Ruhrtalradweg

Ruhrtalradweg: Entspannt durch das Ruhrgebiet

Von der Ruhrquelle im Sauerland bis zum Rheinorange in Duisburg führt dieser Radweg auf 240 Kilometern vorbei an Industriedenkmälern, Kunstinstallationen und überraschend viel Natur. Das Ruhrgebiet aus einer neuen Perspektive.

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RuhrtalRadweg

Der RuhrtalRadweg: Immer mit der Ruhr

Fahrradurlaub im Revier? Ja gerne. Von der Quelle in Winterberg bis zum Zusammenfluss mit dem Rhein in Duisburg verbindet die Ruhr (Industrie)kultur und Natur, Handwerk, Kunst und Freizeitspaß. Ob Tagesetappe oder gleich den ganzen Ruhrradweg entlang – dieser Urlaub im Sattel zeigt Ihnen den „Pott“ aus einer neuen Perspektive. Sehenswürdigkeiten und verlockende Zwischenstopps reihen sich am Fluss entlang für einen ebenso erholsamen wie anregenden Aktivurlaub. Wir haben die besten Tipps für Ihren Urlaub auf dem Ruhrtalradweg 2021.

RuhrtalRadweg: Höhenprofil, Karte und alles, was Sie wissen müssen

Ein bisschen Vorbereitung muss sein für so einen Urlaub auf zwei Rädern. Aber immer mit der Ruhe: Selbst für neue Fahrradhelden ist der vom ADFC ausgezeichnete 4-Sterne-Radweg gut geeignet. Verfahren kann man sich praktisch nicht, so lückenlos ist die Strecke ausgeschildert. Die Wegbeschreibung für den RuhrtalRadweg lautet: Immer den roten Schildern hinter her. Viele Radler haben trotzdem eine RuhrtalRadweg-Karte oder einen Reiseführer dabei, auch die App Komoot hat den RuhrtalRadweg verzeichnet. Schließlich gibt es am Weg viele interessante Ort, die entdeckt werden können. Das Ruhtalradweg-Höhenprofil sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus: immer bergab! Von der Ruhrquelle auf 674 Höhenmetern geht es runter bis zur Mündung auf 17 Höhenmeter. Doch gerade die ersten 35 Kilometern im Saarland sind ganz schön hügelig. Nicht nur deswegen sind mittlerweile viele Urlauber auf E-Bikes und Pedelecs unterwegs. Mit ein bisschen Unterstützung kann man die schöne Landschaft einfach besser genießen und in der Pause am Waldsee auch mal die Zeit verbummeln. Apropos Pause: Der wichtigste Teil der Ausrüstung ist natürlich die Vesper. Mit Stulle und Müsliriegel für den kleinen Energieschub zwischendurch sind Sie gut gerüstet, denn am Wegesrand gibt es immer wieder Restaurants, Cafés, Biergärten und Supermärkte zum Anhalten und Stärken. Was muss sonst noch in den Fahrradrucksack? Sonnencreme auf jeden Fall. Dank des Fahrtwindes unterschätzt man die Sonneneinstrahlung leicht. Auch Regenausrüstung kann nicht schaden und ein Fleecepulli gegen Kälte sollte auch mit ins Gepäck. Der Fahrradhelm kommt natürlich auf den Kopf, nicht in den Rucksack, ist aber auch Standard. Mit dieser Ausrüstung können Sie sich ganz auf die wunderschöne Strecke konzentrieren. Die ist vielseitig und führt nicht immer direkt am Fluss entlang. Dörfer und Städte wechseln sich mit Wiesen und Wäldern ab. Etwa die Hälfte der Strecke besteht aus separaten Radwegen, zu 30 Prozent fahren Sie auf Waldwirtschaftswegen und innerörtlichen Nebenstraßen und nur rund 15 Prozent des RuhrtalRadweges liegt an Hauptverkehrsstraßen.

Wunderschön: RuhrtalRadweg mit Sahnehäubchen

Auf den RuhrtalRadweg wie im Leben gilt: Der Weg ist das Ziel. Wir haben für Sie die schönsten Zwischenstopps herausgesucht. Die meisten davon liegen direkt am Wegesrand, eine bunte Mischung aus historischen Stätten, Industriedenkmälern und Naturerlebnissen. Hier unsere besten Tipps für eine erlebnisreiche Pause:

  • Baldeneysee – größter der sechs Ruhrstauseen, liegt herrlich grün
  • Villa Hügel – beeindruckendes Repräsentationsgebäude der Krupps in Essen
  • Zeche Nachtigall – unter Tage entdecken Sie den harten Alltag der Bergarbeiter
  • Wassermuseum Aquarius – im ehemaligen Wasserturm gibt es viel zu lernen
  • Kloster Saarn – himmlische Erholung im Kräutergarten

Und dann sind da natürlich noch die vielen Bänke mit Ausblick auf die Ruhr oder die Felder. Die hübschen Häuser, die die Straßen säumen, die Rosen in den Vorgärten und die grünen Auen. All die kleinen Aussichten und Einsichten, die die Fahrt zum Erlebnis machen. Mittlerweile hat sich rund um die Strecke eine touristische Infrastruktur gebildet: Ranger helfen Urlaubern bei kleinen Problemen rund ums Rad und halten die Strecke instand. Campingplätze am RuhrtalRadweg haben sich auf Radfahrer eingestellt und um in den Genuss von Kunst zu kommen, braucht man mittlerweile nicht einmal absteigen: Seit 2010 säumen 17 Kunstinstallationen den RuhrtagRadweg. Doch das schönste sind immer noch die kleinen Augenblicke zwischendurch, wenn man von einer der zahlreichen Brücken in die Ruhr blickt und sieht, wie klar das Wasser ist (Baden ist teilweise erlaubt), Kanufahrern zuwinkt oder mit der Ruhrtalfähre Hardenstein bei Witten den Fluss überquert.

Der Ruhrtalradweg mit Kind und Sternen

Ruhrradwege gibt es schon lange, aber erst 2006 entstand der Radweg in seiner jetzigen Länge und wurde auf dem Gelände der Zeche Nachtigall feierlich eröffnet. Schon 2007 wurde er „Radroute des Jahres in NRW“. 2009 zertifiziert der ADFC ihn mit vier Sternen als Qualitätsroute – als ersten überhaupt in einem Ballungsgebiet. Diese Auszeichnung gibt es nur für sehr gute, abwechslungsreiche Routenführung, touristische Attraktionen am Wegesrand und gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Und auch die Urlauber sind begeistert: Mehr als 150.000 befahren den Radweg jedes Jahr. Sehr Sportliche lassen sogar das Fahrrad weg: Die „TorTour de Ruhr“ ist ein Ultramarathon, der auf der Strecke des RuhrtalRadweges ausgetragen wird. Doch man muss sich nicht quälen, im Gegenteil. Der Ruhrtalradweg ist streckenweise sogar für Menschen mit Behinderungen geeignet und auch Familien mit Kindern fahren hier leicht durchs Land. Also ab aufs Rad, in die Pedale getreten und immer mit der Ruhe an der Ruhr.

Kann man den RuhrtalRadweg an einem Tag schaffen?
240 Kilometer von der Quelle bis zum Endpunkt sind für einen Tag etwas zu viel, es sei denn Sie lieben die sportliche Herausforderung. Für einen gemütlichen Urlaub planen Sie acht Tage ein, drei Tage sollten das Minimum sein, wenn Sie die ganze Strecke fahren wollen. Der RuhrtalRadweg lohnt sich aber auch in Etappen, so dass individuell geplante Tagesausflüge eine lohnende Alternative sind.

Wie lange braucht man für den RuhrtalRadweg?
Der Ruhr-Radweg erstreckt sich 240 Kilometer lang von Winterberg bis Duisburg. Für die gesamte Strecke planen die meisten Urlauber sechs bis acht Tage ein. Es ist aber auch lohnenswert, einzelne Tagesetappen zu fahren, die Sie individuell planen können.

Wie weit ist es auf dem RuhrtalRadweg?
Vom Winterberg bis Duisburg legen Radfahrer auf dem RuhrtalRadweg 240 Kilometer zurück.

Wo startet der RuhrtalRadweg?
Der RuhrtalRadweg startet offiziell am Bahnhof in Winterberg im Sauerland. Ganz in der Nähe entspringt die Ruhr.

Wo endet der RuhrtalRadweg?
Das Ende des Ruhrtalwegs liegt in Duisburg, wo die Ruhr in den Rhein mündet.

Wie lang ist der RuhrtalRadweg von Hagen nach Duisburg?
Die Länge des RuhrtalRadweges zwischen Hagen und Duisburg beträgt 106 Kilometer.

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