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Mont St. Michel

Baguette, Camembert und Bordeaux - Vive la France!

Frankreich, Land der Liebe. Das Land von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Es gibt über unseren Nachbarstaat so viel zu sagen, so viele Gründe, sich zu verlieben - in das Land, die Sprache und Literatur. Urlaub in Frankreich ist immer wieder schön und macht meistens ein oder zwei Kilo Unterschied auf der Waage nach der Heimkehr - der Spruch "Essen, wie Gott in Frankreich" hat durchaus seine Berechtigung. Berühmt ist das "Hexagon" vor allem für seine Vielseitigkeit - kulinarisch und landschaftlich.

Willkommen im Land von Champagner, Chanson und Chic

Metropolitain

Die Nähe zwischen Deutschland und Frankreich ist im Alltag zu spüren. Wir amüsieren uns über Louis de Funès, die Madame macht sich chic mit Kleidern und Düften von Chanel, und Männer machen hübschen Damen Avancen. Künstler haben ihr Atelier und auch die Avantgarde muss im Etablissement ihrer Wahl mal zur Toilette. Die Liste könnte ewig weitergehen. Goscinny und Uderzo begeistern uns seit fast 60 Jahren mit Astérix et Obélix, Jules Verne sogar seit 150 Jahren mit seiner "Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "20.000 Meilen unter dem Meer". Jacques-Yves Cousteau nahm uns mit hinunter in die Weltmeere und Henri Becquerel entdeckte die Radioaktivität. Über 1.000 Sorten Käse brachte das Land hervor, Baguettes und Croissants sind aus deutschen Bäckereien nicht wegzudenken. Auch wenn eigentlich die Wiener das Croissant erfunden haben, ist das luftige Gebäck so typisch französisch. Und was wäre ein gutes Fest ohne die vorzüglichen Weine und Champagner? Außerdem schenkten die Franzosen der Welt den Chanson: Françoise Hardy, Patricia Kaas und natürlich Edith Piaf mit ihrem weltberühmten "Non, je ne regrette rien". Das französischste aller Autos ist der Citroën 2CV, besser bekannt als "die Ente", weil sie in den Kurven wackelte wie das Federvieh an Land.

So geht's hin

Nizza

Wenn Sie fliegen möchten, dann ist die Auswahl groß. Viele Fluglinien bieten von allen größeren deutschen Flughäfen Flüge nach Frankreich an. Unser direkter Nachbar im Westen entlang des Rheins ist flächenmäßig größtes Land Europas und teilt mit uns ganze 455 Kilometer Grenze. Mit dem Auto empfiehlt sich (wenn Sie nicht über die Benelux-Staaten fahren möchten) der Weg über Saarbrücken und Metz (A 6). Von Süden kommend geht es über die A 5 von Offenburg direkt nach Straßburg. Die Tempolimits ähneln unseren, auf der Autobahn sind maximal 130 Kilometer pro Stunde erlaubt (bei Regen 110 km/h), auf Schnellstraßen 110 km/h, auf Landstraßen 90 km/h (bei Regen 80 km/h). Auf dem Pariser Ring: 70 km/h, in der Stadt selbst 50 km/h. Französische Autobahnen sind mautpflichtig, von Saarbrücken bis Marseilles zahlen Sie ungefähr 60,- Euro, bezahlt werden kann mit EC-Karte, Kreditkarte oder bar. Der Sprit ist meist etwas günstiger als bei uns. Bei Alkohol am Steuer gilt - wie in Deutschland auch - die 0,5 Promille-Grenze. Die Nichteinhaltung der Vorschriften wird nach dem neuen Bußgeldkatalog empfindlich bestraft. Es gibt außerdem schnelle Verbindungen der Deutschen Bahn, von Mannheim nach Paris braucht ein TGV oder ICE nur 3 bis 3,5 Stunden.

So ticken die Franzosen

Kaysersberg

Eile hilft einem in Frankreich nicht besonders, Geduld eher. Denn: Pünktlichkeit wird nicht so genau genommen, Franzosen kommen fast immer zu spät. Hat auch mit der lockeren Lebenseinstellung zu tun und wenn mal wieder jemand zu spät ist, dann einfach denken "Tant pis" (egal) und sich noch einen Café au Lait bestellen oder eine rauchen - oder beides. Übrigens: wer einen "Café" bestellt bekommt in Frankreich einen Espresso. Überhaupt: Das Café ist in Frankreich generell eine sehr wichtige Institution. Vor der Arbeit auf einen Café und ein Croissant, nach der Arbeit erst recht. Es gab eine ganze Ära der Kaffeehausschreiber. Journalisten und Künstler trafen sich in Cafés, um zu diskutieren und gemeinsam zu arbeiten.

Dann wäre da noch ein wichtiger Begriff, den wir in Deutschland meist mit einem Film der 1980er Jahre verbinden: "La Boum", die Fete. Franzosen lieben es, sich zu treffen, gemeinsam zu essen, trinken, lachen, feiern. Wenn Sie eingeladen werden, dann einfach fragen, was Sie beisteuern könnten. Gerne werden Pralinen oder Champagner mitgebracht, bei Wein sollte vorher gefragt werden, was es denn zum Essen gibt - mitgebrachter Wein wird traditionell zum Essen geöffnet. Blumen für die Damen sind allerdings in Frankreich etwas teurer als in Deutschland.

So schmeckt Frankreich

Käseplatte

Süß wie Crêpes, herzhaft wie Pasteten, nach Meer, nach Käse und nach Bordeaux. So schmeckt das Land, das die "Haute cuisine" erfunden hat. Das "gastronomische Mahl der Franzosen" wurde 2010 sogar als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO anerkannt. Neben dem Einkauf sorgsam gewählter und lokaler Produkte gehören zum Essen auch das Anrichten der Tafel, die Harmonie von gewählten Speisen und Weinen, der kommunikative Aspekt und die feste Reihenfolge Aperitif-Vorspeise-Hauptgang-Käse-Nachspeise-Digestif. Alles begleitet von Weißbrot, Wasser und Wein natürlich. Das ist aber noch lange nicht alles: Wie in Deutschland auch, nur noch viel ausgeprägter, unterscheiden sich die Küchen der Regionen und Departements voneinander. DAS Nationalgericht gibt es in Frankreich nicht, denn jede Region hat ihre eigenes. Im Elsass dominieren Crémant, Flammkuchen und Eintopfgerichte, die kulinarische Seite der Bretagne besticht mit Meeresfrüchten, Crêpes und Galettes. Burgund steuert hervorragenden Wein und exzellente Schnecken bei, die Normandie den Camembert. Auf Korsika überzeugen Kastanien, Honig und deftige Wurstwaren, aus der Champagne kommt natürlich ... Champagner. Weniger bekannt, aber mit einer hervorragenden Fusion-Kitchen aus spanischen und französischen Einflüssen kommt das Baskenland daher: Piment d'Espelette (eine Gewürzmischung mit Chili), Bayonne-Schinken. Wer Fisch mag, der sollte auf jeden Fall "Chipirons à la basquaise" probieren. Das sind kleine Tintenfische in eigener Tinte geschmort.

Ach ja, die zwei weltweit bekanntesten Restaurantführer in Schriftform kommen (natürlich) aus Frankreich: Der Guide Michelin listet seit den 1920er Jahren Restaurants und vergibt die berühmten Sterne. Der Gault-Millau-Führer bewertet seit Ende der 1960er Restaurants und ihre Chefköche - bisweilen sehr hart, zynisch und sarkastisch. Hier werden Chefkochmützen vergeben.

Das sollten Sie gesehen haben

Eifelturm

Natürlich Paris - daran führt kein Weg vorbei: Eiffelturm, Louvre, Schlossanlagen von Versailles und - etwas außerhalb der Stadt) Fontainebleau, Quartier Latin und Notre Dame. Und das sind nur einige wenige auf der langen Liste. Für den Louvre sollten Sie einen ganzen Tag einplanen. Tipp: In der Nebensaison ist der Eintritt jeweils am ersten Sonntag des Monats kostenlos. Der Stadtteil Montmartre begeistert mit seinen verwinkelten Gassen, dem Moulin Rouge und natürlich dem "heiligen Herz" der Stadt, der Wallfahrtskirche Sacré-Coeur, auf der Spitze des Hügels. Festes Schuhwerk brauchen Sie beim Bummel auf der fast zwei Kilometer langen Prachtstraße Champs-Élysées bis zum Arc de Triomphe, wo sich zwölf Straßen treffen und die Tour de France endet.

Was andere Städte betrifft, es gibt kaum eine, in der sich ein Besuch nicht lohnen würde: Avignon mit seiner viel besungenen Brücke, dem Papstpalast und der tollen Stadtmauer, nur unweit davon das beeindruckende dreistöckige Aquädukt "Pont du Gard". In Nizza treffen sich Spaziergänger, Jogger und Inlineskater auf der sieben Kilometer langen Promenade des Anglais. Reims mit der Kathedrale, die Weinkeller von Bordeaux, Straßburgs astronomische Uhr und das Europaparlament. St. Malo zieht mit seinen an der Stadtmauer brechenden Riesenwellen im Herbst die Sturmtouristen an und 50 Kilometer weiter erhebt sich fast magisch die Abtei-Insel Le Mont-Saint-Michel aus dem Meer.

Für militärhistorisch Interessierte sind die teils im Sand versunkenen Bunkeranlagen des ehemaligen Atlantikwalls ein Ziel, ebenso wie die Schlachtfelder von Verdun. Kanuten erpaddeln die Täler und Schluchten der Ardèche und Reitsportfans zieht es an die Strände der Camargue. Ein bisschen Jetset-Luft schnuppern lässt sich in Cannes und St. Tropez, etwas nordwestlich davon verströmen im Spätsommer die prachtvollen Lavendelfelder der Provence ihren Duft. Im Winter öffnen im Elsass all die kleinen und wunderhübschen Weihnachtsmärkte, beliebtes Ziel sind natürlich die französischen Alpen mit ihren schneesicheren Skigebieten. Wunderschöne Fotomotive bieten auch die Renaissance-Schlösser an der Loire. Kurzum: Frankreich hat von allem etwas und davon reichlich - viele gute Gründe, um nicht nur einen einzigen Urlaub hier zu verbringen.

Was Sie außerdem wissen sollten

Etretat

Wir alle wissen um die französischen Begrüßungsküsschen auf die Wangen. Nur: Bei welcher Wange beginne ich? Berühre ich wirklich die Wange oder ist es ein Luftkuss? Wie oft wird geküsst? Das ist nicht so einfach und schon gar nicht mit einheitlicher Gültigkeit zu erklären: Meistens beginnt man auf der rechten Seite, vermutlich weil die meisten Menschen rechtshändig veranlagt sind und sich diese Version somit durchgesetzt hat. Bei formellen Begrüßungen bleibt es beim Luftkuss, bei Bekannten darf direkter Lippen-Wangen-Kontakt sein und bei guten Freunden oder der Familie ein richtige Schmatzer. In Paris küsst man meist zwei Mal, in Bordeaux dreimal und in Nizza viermal. Da gibt es keine offiziellen Regeln, am besten Sie "spiegeln" einfach Ihr Gegenüber, da können Sie nichts falsch machen.

Das Rauchen ist in Frankreich (trotz steigendem Gesundheitsbewusstsein in diesem Punkt) immer noch eine Art "Kultur". Trotz der eingeführten Nichtraucher-Schutz-Gesetze und einer stets wachsenden Nichtraucherlobby ist es noch immer sehr verbreitet. In Restaurants wurde es aber auch in Frankreich schon vor Jahren verbannt. Deshalb gibt es bei den Cafés übrigens auch immer so viele Außenplätze, denn gerade zum Kaffee wird gerne geraucht.

Vive la France! Die Franzosen sind stolz auf ihr Land und auf ihre Sprache. Natürlich lernen die Franzosen auch Fremdsprachen - sie sprechen nur lieber ihr melodisches Französisch. Sie sollten sich also für Ihren Urlaub ein paar Floskeln Französisch zurechtlegen, für den Fall, dass Sie mal nach dem Weg, Preis oder mehr Zucker für den Cappuccino fragen müssen. Apropos Sprache: auch wenn das Deutsche einige Lehnswörter aus dem Französischen hat, gibt es hier ein paar sprachliche Fettnäpfen, in die man als Deutscher leicht mal tritt. Das luftige Eierschaumgebäck mag man in Deutschland als Baiser als kaufen, im Französischen werden Sie mit diesem Begriff pikierte Blicke bekommen. Hier heißt es "Meringue". "Baiser" bezeichnet Schlafzimmersport. Statt "Email" sagen die Franzosen lieber "Courriel". Dafür darf man in Frankreich ganz unverblümt nach der Toilette fragen, ohne vorgeben zu müssen, dass man sich die Nase pudern will. Auf Französisch gibt es das Örtchen aber nur im Plural ("les toilettes"), obwohl es in Café meist nur eine für beide Geschlechter gibt.

Bestes Souvenir

Sie können einen Mini-Eiffelturm als Schlüsselanhänger kaufen - oder auf den nächsten Markt gehen. Kulinarische Mitbringsel sind Wein, Champagner, Senf, Rillettes (Brotaufstrich aus Fleisch), Crème de marrons (Kastanienmus) oder luftig-süße Macarons oder Fischkonserven aus der Bretagne. Salz und Rosmarin kosten praktisch nichts und lassen sich gut transportieren. Wer gerne Boules (auch Pétanque genannt) spielt: in Frankreich gibt's die schönsten Kugel-Sets in hübschen kleinen Holzkisten. Außerdem: handgemachte Seife, edle Notizbücher oder ein Parfüm. Frankophile Wiederholungstäter nehmen sich für den nächsten Urlaub eine Straßenkarte mit, denn in Frankreich macht dank leerer Straßen und entspannter Fahrer sogar das Autofahren Spaß.

Fotos: Pixabay, Anne-Laure Schlickling/ Miriam Loth

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