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STÄDTEREISEN / NR. 0075 |
Am besten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Bus Linie 9 bis zur Haltestelle „Residenz" (nur April - Oktober) oder mit den Bus-Linien 14 und 18 bis „Stadttheater". Mit der Tram 1, 2 bis „Dom".
| Öffnungszeiten: | April - Oktober täglich 9.00 - 18.00, November - März täglich 10.00 - 16.30 |
| Führungen: | alle 15 - 30 Minuten, Dauer ca. 50 Minuten |
| Eintritt: | Erwachsene 5,- Euro, Ermäßigte 4,- Euro |
Die fürstbischöfliche Residenz in Würzburg gilt als Hauptwerk des süddeutschen Barock und ist gleichzeitig eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Die UNESCO nahm sie bereits 1982 in die Liste der zum Weltkulturerbe gehörenden Objekte auf.
Erbaut wurde die Residenz 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Den Grundstein lies Johann Philipp Franz von Schönborn legen, der Rohbau wurde unter Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn vollendet.
Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf.
Seit 1922 findet in den großen Sälen und im Hofgarten alljährlich das Würzburger Mozartfest statt. Bei der Zerstörung der Stadt am 16. März 1945 blieben das Treppenhaus, der Weiße Saal, Kaisersaal und Gartensaal erhalten. Die Paradezimmer, ausgestattet in reichstem Rokoko, wurden wiederhergestellt, die Möbel und Gobelins fast vollständig gerettet. Der Wiederaufbau dauerte nahezu 40 Jahre. Von den etwa 340 Räumen der Residenz sind heute 42 Schauräume. Außerdem werden Teile der Residenz von der Universität und vom Martin-von-Wagner-Museum genutzt.
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