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STÄDTEREISEN / NR. 0544 |
Goethes Wohnhaus: Es ist eines der wichtigsten Zeugnisse des klassischen Weimars: Fast 50 Jahre lang bewohnte Johann Wolfgang von Goethe das im barocken Stil erbaute Haus am Frauenplan 1. Heute ist weitgehend der Zustand aus Goethes letzten Lebensjahren zu besichtigen. Aus konservatorischen Gründen ist die Besucherzahl limitiert, es ist mit Wartezeiten zu rechnen. Das barocke Haus aus dem Jahr 1709 bewohnte Goethe von 1782 bis 1789 und von 1792 bis zu seinem Tod, zunächst als Mieter und später als Eigentümer. Im Juni 1792 zog Goethe mit seiner Lebensgefährtin Christiane Vulpius und dem Sohn August in das Haus am Frauenplan ein. Herzog Carl August übergab dem Freund Goethe das gesamte Anwesen zur Nutzung und machte es ihm 1794 sogar zum Geschenk. Vorder- und Hinterhaus, Hof und Hausgarten mit einem Pavillon hatte er zur freien Disposition. Auf Goethes Wunsch erfolgte der Einbau eines geräumigen Treppenhauses nach palladianischem Vorbild und der Bau eines Brückenzimmers, einer zusätzlichen Verbindung von Vorder- und Hinterhaus.
Goethe-Nationalmuseum: Im Jahr 1999 wurde aus Anlass des 250. Geburtstages des Namenspatrons die bislang letzte ständige Ausstellung des Goethe-Nationalmuseums eröffnet. Anders als alle ihre Vorgängerinnen zeigt sie nicht allein Leben und Werk des Dichterfürsten, sondern will ein Panorama der Epoche aufspannen und deren Figuren, berühmte, bekannte, zum Teil auch heute in Vergessenheit geratene, ins Bild setzen. Es wird gezeigt, was zwischen Schillers Geburt 1759 und Goethes Tod 1832 geschehen ist, so dass in der kleinen Residenzstadt Weimar im wahrsten Sinne des Wortes Epoche gemacht wurde: Weimarer Klassik. (Öffnungszeiten: April bis September Di. - Fr. und So. 9.00 - 18.00 Uhr, Sa. 9.00 - 19.00; Oktober Di. - So. 9.00 - 18.00 Uhr, November bis März Di. - So. 9.00 - 16.00 Uhr; Eintrittspreise: Erwachsene 6,50 Euro, Schüler 1,50 Euro; Führungen: Di., Fr., Sam 13.00 Uhr, Erwachsene zusätzlich 3,- Euro, Schüler zusätzlich 1,00 Euro)
Goethes Gartenhaus: Der Herzog hat es Goethe gekauft und dieser wohnte darin bis zu seinem Umzug an den Frauenplan. Das idyllische Gartenhaus im Park an der Ilm war stets ein Zufluchtsort für Goethe und nach seinem Tod schnell eine Wallfahrtsstätte der Goetheverehrer aus aller Welt. (Öffnungszeiten: April bis Oktober 10.00 - 18.00 Uhr, November bis März 10.00 - 16.00 Uhr; Eintrittspreise: Erwachsene 3,50 Euro; Schüler 1,00 Euro)
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