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FAMILIENFERIEN / NR. 0148 |
Die Ferienregion hat viele Gesichter. In rauer Vorzeit hinterließen Gletscher ein sanft gewelltes Land, geprägt von unzähligen Seen und Wäldern. Weiter wandert der Blick über Wiesen, Moore und in der Sonne liegenden Felder. Zu jeder Jahreszeit präsentiert sich die Ferienregion in einer anderen Farbe. Ob zu Fuß - mit Wanderschuhen gerüstet - ob zu Wasser, mit dem Fahrrad oder gar hoch zu Ross. Wie auch immer Sie sich entschließen, die Uckerseen für sich zu entdecken - es gilt eine märchenhafte Landschaft zu erobern.
Lychen: Das Städtchen Lychen, staatlich anerkannter Erholungsort, mit seinen Amtsgemeinden Retzow, Rutenberg und Beenz liegt im Naturpark Uckermärkische Seen. Reizvoll eingebettet zwischen den 7 Seen des Lychener Seenkreuzes und endlos erscheinenden Wäldern. Hier liegt auch der Ursprung für die seit 1720 in Lychen betriebene Flößerei. Holzstämme wurden zu Flößen verbunden und auf dem Wasserweg in die Sägewerke transportiert. Die Reise ging damals bis nach Hamburg und Berlin. War die Flößerei einst schwere Arbeit vieler, ist sie heute eine attraktive Urlaubsbeschäftigung. Mit dem Floß oder dem Hydrobike können Sie die Lychener Seen erkunden.
Boitzenburg: Boitzenburg ist nur ein Dorf, hat aber viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die restaurierte Ruine des Nonnenklosters, einst Zentrum des Ortes, ist heute romantische Kulisse für kulturelle Veranstaltungen. Die Kirche St. Marien auf dem Berge aus dem 13. Jh. ist Zentrum des Ortes. Die funktionstüchtige Mühle ist ein sehenswertes Museum, durch das der Müller höchstpersönlich führt. Das Juwel des Ortes ist aber das Renaissanceschloss. Bis 1945 war die Familie von Arnim zu Boitzenburg Besitzer. Dann wurde sie enteignet und bis 1989 diente das Schloss als Erholungsheim der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Inzwischen wurde das Schloss wieder in Privatbesitz. Der Park wurde von Lenné geschaffen. Im nahen Wald stehen mächtige 500-jährige Eichen und der 50 Tonnen schwere Findling "Verlobungsstein".
Fürstenwerder: Eingebettet zwischen zwei malerischen Seen mit Werdern, Inseln und vielen kleinen Buchten ist Fürstenwerder das nördliche Tor zum Naturpark "Uckermärkische Seen". Mit Badestrand, Kinderspielplatz und Ausleihstation für Boote, Fahrräder und Strandkörbe bietet der Wahrensee vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Eine rund 1.300 Meter lange Feldsteinmauer umschließt den historischen Kern Fürstenwerders. Innerhalb des fast runden Ortskerns ist das gesamte mittelalterliche Straßennetz erhalten geblieben.
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