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FAMILIENFERIEN / NR. 0148 |
Im Nordosten des Landes Brandenburg, nur 80 km von Berlin entfernt, in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, liegt die Uckermark. Mit 3.058 km² ist sie der größte Landkreis Deutschlands. Da in der Uckermark jedoch nur 145.000 Menschen leben, gehört dieser Landstrich zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands - beste Bedingungen für Ruhe und Erholung in der Natur.
Die über 400 Seen der Uckermark, Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen bieten ideale Voraussetzungen für einen schönen Urlaub.
Prenzlau: Prenzlau war und ist die Hauptstadt der Uckermark. Bereits seit dem 15. Jh. erfüllt sie diese Funktion. Das Wahrzeichen der Stadt ist die St. Marienkirche. Sie zählt zu den herausragenden Bauwerken norddeutscher Backsteingotik. Interessant ist auch ein Rundgang durch die Räume des über hundert Jahre alten kulturhistorischen Museums im Dominikanerkloster. Romantisch gelegen am Unteruckersee lädt die Promenade zum Bummeln ein. Auch eine Schifffahrt mit "Onkel Albert" ermöglicht eine ganz andere Sichtweise auf die Stadt und lässt die Türme der Marienkirche noch majestätischer erscheinen.
Angermünde: Angermünde hat den liebenswerten Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahrt. Beeindruckende historische Bauwerke wie das Franziskaner Kloster oder die St. Marienkirche mit der wertvollen Wagnerorgel, kleine enge Gassen, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und romantische Hinterhöfe erzählen aus längst vergangenen Zeiten. Nicht zu unrecht lässt sich behaupten, dass das kleine Städtchen steinreich ist, denn den uckermärkischen Feldsteinen begegnet man überall in Angermünde. Die "Steinzeit der Moderne", Skulpturen aus eiszeitlichen Findlingen, sind an der Mündeseepromenade zu bewundern. Die unmittelbare Nähe der Kleinstadt zum Nationalparks "Unteres Odertal" und zum Biosphärenreservat "Schorfheide Chorin" machen den besonderen Erholungswert der Region aus.
Schwedt/Oder: Das 1265 erstmals erwähnte Schwedt/Oder liegt zwischen sanften Endmoränenhügeln und dem breiten Odertal. Im Zentrum der Schwedter Altstadt befinden sich bedeutende Denkmale der über 700-jährigen Stadtgeschichte. Eines der ältesten Bauwerke ist der Berlischky-Pavillon. Georg Wilhelm Berlischky hatte 1777 diese Kirche für die Hugenotten erbaut. Kultur- und Theatertradition besitzt Schwedt schon seit den Regierungstagen von Markgraf Friedrich Heinrich, der Ende des 18. Jh. einen Teil der Orangerie zu einem Operettentheater umbauen ließ und so Schwedt zu einer der ersten deutschen Theaterstädte machte.
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