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BERGE, WÄLDER / NR. 0528 |
Die Feengrotten sind ein ehemaliges Bergwerk im thüringischen Saalfeld, am Rande des Thüringer Schiefergebirges. Sie fahren auf der B 281 in Richtung Neuhaus/Rwg., im Ortsteil Garnsdorf nehmen Sie die Abfahrt links zu den Feengrotten. Ausschilderungen sind vorhanden.
| November - März (außer Januar): | täglich 10.30 - 15. 30 * |
| Januar: | Sa, So 10.30 - 15. 30 * |
| April - Oktober: | täglich 9.30 - 17. 00 * |
(* letzte Führung)
Die Saalfelder Feengrotten gehören zu den bedeutendsten Touristenattraktionen Thüringens. Sie stehen im Guinness-Buch der Rekorde, weil ein einzigartiger Farbenreichtum sie zu den prächtigsten Grotten der Welt gemacht hat. Allein über hundert unterschiedliche Brauntöne sind zu bestaunen. Sie werden in der Reihe der Touristenattraktionen Thüringens in einem Atemzug mit der Wartburg, dem Kyffhäuser oder Weimar genannt.
Im früheren Alaunschieferbergwerk "Jeremias Glück", das mangels lohnender Ausbeute 1860 - nach etwa 300 Jahren - aufgegeben worden war, hatte die Natur ein halbes Jahrhundert Zeit, ihr farbenreiches Spiel ungestört zu treiben. 1910 wurde der fast vergessene Stollen wiederentdeckt und das Staunen begann. Stalagmiten und Stalaktiten hatten zusammen mit den unterschiedlichen freigelegten Mineralien eine wunderbare Zauberwelt geschaffen. Die Wachstumsgeschwindigkeit der Tropfsteine in den Feengrotten beträgt wohl das Tausendfache des Tropfsteinwachstums im Karbonatkarst. Das liegt auch am Material der Tropfsteine, die aus sogenannter "Bergbutter" bestehen.
Neben der touristischen Reputation machten sich die Feengrotten schon bald auch in der Medizin einen Namen. Heil- und Mineralquellen und die staub- und keimarme Luft unter Tage boten sich für den Kurbetrieb an. Noch heute sprudelt die "Gralsquelle", ein anerkanntes Mineralwasser in den Feengrotten.
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