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MEER, SEEN / NR. 0220 |
Der Budapester Imre Makovecz wurde 1935 geboren und gehört zu den ungewöhnlichsten Architekten unserer Zeit. Er gilt als wichtigster Vertreter der organischen Architektur, zu denen auch Rudolf Steiner, Frank Lloyd Wright und Frank O. Gehry zählen.
Es ist also nicht verwunderlich, dass er für seine Werke zahlreiche Preise erhalten hat. Unter anderem erhielt er 1969 den höchsten ungarischen Architekturpreis, den Ybl Miklós-Preis, und das, obwohl seine als folkloristisch verschrieenen Holzhäuser, deren Fassaden oft ein Gesicht zu haben scheinen, nicht der sozialistischen Beton-Doktrin entsprachen. In Deutschland hat Makovecz zwei Bauten realisiert und ist Ehrenmitglied des Bundes deutscher Architekten.
Neben der evangelischen Kirche in Siófok, dem ungarischen Pavillon auf der Expo in Sevilla (siehe Bild unten), gehört auch das Audimax der Katholischen Universität in Piliscsaba (Bild oben) und zahlreiche anderen Gebäude, deren Auflistung den Rahmen dieser Seite sprengen würde...
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