BERGE, WÄLDER / NR. 0195

Traumhafter Bergurlaub mit Zaubertorte

Palace Hotel Semmering****: Am Ortsrand gelegen, mit toller Sicht ins Tal und auf den Schnee-
berg. Inklusive Vormittagskarte für den BikePark, Gratis-Nutzung des Wellnessbereiches und zum Abschied eine Zauberbergtorte.

5 Ü/HP
nur EUR
Gute Reise!
 

GESCHICHTE DES SEMMERING

Das Gebiet galt noch im Mittelalter als wild und unzugänglich, so dass der Güter- und Warenverkehr aus dem Wiener Becken nach dem Süden und Südosten und umgekehrt lange Zeit über das Pittental erfolgte. Erst im Jahre 1160 wurde ein Saumweg über den Semmering angelegt, der durch das Greis zum Bärensattel und weiter zur Passhöhe hinanführte.

Allmählich verlagerte sich der Verkehr zu dem neuen Durchstieg, wovon nicht zuletzt Neunkirchen und Gloggnitz profitierten. Dennoch blieb die Waldregion weiterhin schwach besiedelt. Erst als unter Karl VI. vor rund 270 Jahren die erste Semmeringstraße fertiggestellt wurde, war ein weiterer bedeutsamer Schritt zur Erschließung dieser waldreichen Gegend getan. Zunächst hatten Gloggnitz und Schottwien auf der niederösterreichischen und Mürzzuschlag auf der steirischen Seite den Hauptgewinn an dieser Entwicklung.

Das waldreiche Gebiet wurde auch bald für den Fremdenverkehr entdeckt. Die Semmringhöhe besaß zunächst nur zwei bescheidene Gaststätten "Zum Erzherzog Johann" und "Zum Semmeringbauer". Rasch entstanden weitere Hotels, drei Kuranstalten und Touristenhäuser. In dieser Zeit wurde der Semmering nicht nur als Weltkurort in den Medien gepriesen, sondern auch Prominenz aus Politik, Wissenschaft und Kultur gaben sich die Klinke in die Hand.

Nach dem Ersten Weltkrieg änderte sich zwar manches, aber der Semmering blieb der bevorzugte Treffpunkt finanzkräftiger Kreise. Die Villen wandelten sich vielfach in Pensionen, und das Spielkasino lockte viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Schlimmer war es nach 1945. Erst von 1956 bis 1958 wurde die Semmeringstraße wieder ausgebaut und durch eine neue Trasse ersetzt. Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts waren durch ein stetiges Auf und Ab gekennzeichnet. Erst ab 1983 ging es auch mit dem Semmering wieder bergauf. Ende der 80er Jahre wurde der Ausbau des Skigebietes Hirschenkogel in Angriff genommen, der 1995 mit der erstmaligen Austragung von FIS Weltcuprennen belohnt wurde. 1998 errichtete man die modernste Kabinenbahn auf den Hirschenkogel, den "Magic MountainXpress", die auch heute Synonym für den Aufschwung des Semmering ist.

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