|
|
STÄDTEREISEN / NR. 0264 |
Der Schlossgarten: Eine Ende des vergangenen Jahrtausends rekonstruierte Drehbrücke mit gusseisernem Geländer verbindet die Schlossinsel mit dem barocken Schlossgarten. Diesem schließt sich ein englischer Garten an. Die erste Erwähnung findet sich im Jahr 1633. Zwischen 1748 und 1756 gestaltete Jean Legeay die zu diesem Zeitpunkt verwahrlosten Anlagen um - der Kreuzkanal und die Arkaden entstanden. Die Laubengänge und weiten Rasenflächen wurden bei einer weiteren Umgestaltung durch den Hofgärtner Theodor Klett 1862 angelegt. Im Schlossgarten, der an seinem Rand allmählich in die bewaldete Uferzone des Schweriner Sees übergeht, findet sich neben zahlreichen Plastiken Balthasar Permosers auch der Schlossgartenpavillon.
Alter Garten: Das ursprünglich sumpfige Gelände vor der Schlossinsel wurde 1708 erstmals so genannt, nachdem ein neuer Schlossgarten angelegt worden war. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Platz von repräsentativen Gebäuden wie dem Mecklenburgischen Staatstheater, dem Staatlichen Museum, dem Alten Palais sowie dem Kollegiengebäude I - der heutigen Staatskanzlei - flankiert. Hier, auf dem schönsten Veranstaltungsplatz der Stadt, finden vor der prachtvollen Kulisse u.a. die jährlichen Schlossfestspiele unter dem Motto "Theater unter Sternen" statt.
Mecklenburgisches Staatstheater: Ebenso wie das Staatliche Museum befindet sich auch das Mecklenburgische Staatstheater direkt am Alten Garten. Das der italienischen Renaissance nachempfundene Gebäude entstand von 1883 bis 1886 durch Georg Daniel und gehört heute zu den großen leistungsfähigen und traditionsreichen Bühnen im gesamten norddeutschen Raum. Conrad Eckhof, der Vater der deutschen Schauspielkunst, gründete hier 1753 die erste deutsche Schauspielakademie. Die Mecklenburgische Staatskapelle blickt auf eine über vierhundertjährige Geschichte zurück.
Schweriner Dom: In Nachbarschaft des Marktes. Nach einem romanischen Vorgänger, dessen "Paradiespforte" als ältestes Architekturdetail an der Südwand erhalten blieb (vermauert), wurde der 105 Meter lange und 117,5 Meter hohe gotische Bau von 1260 bis 1416 als Basilika mit dreischiffigem Querhaus errichtet. Der 117 Meter hohe Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Baumeister Georg Daniel errichtet und prägt aus allen Richtungen die Silhouette Schwerins. In 40 Meter Höhe ermöglicht er ein beeindruckendes Bild von der Stadt und ihren Seen.
Schelfkirche: Die einzig stilreine Barockkirche West-Mecklenburgs wurde von 1708 bis 1713 durch den Ingenieurkapitän Jakob Reutz erbaut und war Nachfolgebau der um 1238 gestifteten Kirche St. Nikolai. Zur Ausstattung gehören die Friese-Orgel und ein Altarbild von Gaston Lenthe (Schweriner Hofmaler). In der Gruft ruhen Mitglieder des großherzoglichen Hauses, darunter die 1735 verstorbene Sophie Louise, Königin von Preußen.
Bitte klicken Sie auf die
Karte, um 474 Angebote
in 14 Ländern zu sehen.