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BERGE, SEEN, FAMILIENFERIEN / NR. 0333 |
Der Glacier Express ist ein Schnellzug in der Schweiz und verbindet St. Moritz über Chur, Disentis, Andermatt und Brig mit Zermatt. Am 25. Juni 1930 um 7.30 Uhr startete der erste Glacier Express in Zermatt, führte 70 Gäste mit und erreichte St. Moritz nach knapp elf Stunden.
Der Schmalspurzug, der die Schienen der Rhätischen Bahn und Matterhorn-Gotthard-Bahn nutzt, wird oft als der "langsamste Schnellzug der Welt" bezeichnet. In 7,5 Stunden fährt der Meterspur-Zug über 291 Brücken, durch 91 Tunnels und über den 2.033 Meter hohen Oberalppass. Albulapass und Furkapass werden in Tunnels unterquert.
Den Namen erhielt der Zug vom Rhône-Gletscher (französisch: Glacier), den er bis 1981 auf der Bergstrecke über den Furkapass passierte. Seit 1982 wird anstelle der Bergstrecke der Furka-Basistunnel befahren, der eine wintersichere Verbindung ermöglicht. Die alte Bergstrecke wird heute nur noch von der Dampfbahn Furka-Bergstrecke als Museumseisenbahn befahren.
Der Zug hat eine primär touristische Bedeutung und ist eines der Aushängeschilder der Schweiz. Zu den bahntechnischen Höhepunkten zählt der Streckenabschnitt der Albulabahn zwischen Thusis und St. Moritz, landschaftlich das Passieren der Vorderrheinschlucht.
Sehr empfehlenswert ist eine "Schnupperfahrt" auf der Strecke des Glacier Express mit der Albulabahn von Tiefencastel nach St. Moritz. Dies ist einer der schönsten Teilabschnitte des Glacier Express, berühmt ist das Landwasserviadukt (Foto oben), eine der kühnsten Brücken im ganzen Alpenraum.
Der Bahnhof in Tiefencastel ist 8 Kilometer von Savognin entfernt. Die Züge fahren stündlich um 8.47 Uhr, 9.47 Uhr und so weiter nach St. Moritz, Ankunft dort nach 1,25 Stunden. Rückfahrt ab St. Moritz ist stündlich um 16.14 Uhr, 17.14 Uhr und so weiter.

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