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    Alle Länder

    Schloss Neuschwanstein

    Deutschland mit den Augen von Touristen

    Als Urlaubsland hat Deutschland sich schon vor Jahren einen Platz in den Top 10 gesichert. Mit 35,6 Millionen Touristen liegen wir international auf Platz 7, in Europa sogar auf Platz 5. Keine Frage, Touristen lieben Germany, Tyskland, Allemande. Im Ausland schwärmen potentielle Deutschland-Urlauber von Märchenschlössern und mittelalterlichen Dörfchen, Fachwerkhäusern oder hippen Berliner Szenevierteln. Reiseanbieter werben mit grandioser Natur, vielfältigem Kulturangebot und geschichtsträchtigen Plätzen. Auf den Hitlisten der "places to see" stehen Brandenburger Tor, Kölner Dom, Schwarzwald, Schloss Neuschwanstein, "Nuremberg", das Rheingau und immer wieder Rothenburg ob der Tauber. Die fränkische Kleinstadt hat es den Reiseveranstaltern im Ausland angetan. Kein Wunder, selbst in Deutschland gilt sie als Vorzeige-Städtchen, ein gut erhaltenes mittelalterliches Postkartenmotiv. Zuckersüße Romantik pur. Einheimische verdrehen schon mal die Augen, wenn Touristen knipsen und verzückt plappernd durch die Gassen wandern. Doch mal ehrlich: Wäre es nicht schön, das eigenen Land mal durch die Augen eines Fremden zu sehen und über Alltägliches zu staunen? Wie erleben eigentlich Touristen Deutschland?

    Konkurrenz für Disneyland

    Elbphilharmonie Hamburg

    Ein beliebter deutscher Exportartikel sind Märchen - Grimm, Hauff und die anderen deutschen Romantiker brachten Kindern das Fürchten bei, bevor Disney das Düstere trimmte und Puderzucker drauf streute. Verwunschene Schlösser und Burgen gibt es aber wirklich - direkt vor unserer Haustür. Gerade amerikanischen Touristen erscheinen die Zuckergussfantasien eines Ludwig II. oder die mittelalterlichen, trutzigen Burgen am Rhein wie ein wahr gewordenes Märchen oder zumindest wie ein Wirklichkeit gewordener Disneyfilm (Vorbild für das Logo des Mickey-Maus-Konzerns war Neuschwanstein). Im Ausland liebt man die Geschichte vom "mad King Ludwig". Das englischsprachige Internet überschlägt sich mit Top 10 Listen der schönsten, verrücktesten, märchenhaftesten Schlösser und Burgen des Landes. Am bekanntesten sind natürlich die Bauten von "Kini": Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof. Doch auch Sansscouci in Potsdam, Schloss Nymphenburg, die Wartburg, Burg Hohenzollern, die Residenz Würzburg, die Reichburg Cochem, Burg Lichtenstein, Burg Wernigerode und sogar die künstlich auf alt getrimmte Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe werden aufgezählt.

    Klar, Neuschwanstein ist Kitsch pur, zur Hochsaison total überlaufen (7.000 Touristen pro Tag, 1,52 Millionen im Jahr) und der Souvenirhandel treibt seltsame Blüten (sogar Brillenputztücher mit dem Schlossemblem gibt es). Doch die Geschichten, die sich um den Rückzugsort von König Ludwig II. ranken, sind faszinierend. Niemand wusste, was sich hinter den Mauern des Schlosses verbarg, bis es nach dem mysteriösen Tod des Königs geöffnet wurde. Es ist erstaunlich modern: Toiletten mit automatischer Spülung, fließendes heißes Wasser, Zentralheizung, Telefonanschluss. Und gleichzeitig: Blattgold, Schnitzereien, Stuck und Waldmalereien. Beeindruckend, wenn auch kein Vorbild für moderne Innenarchitektur. Muss man gesehen haben. Im Winter ist es nicht so voll und gleich doppelt so schneezauberhaft wie im Sommer.

    "Na denn Prost!"

    Oktoberfest Dirndl

    Manche US-Amerikaner sind sich unsicher, ob die Deutschen Kühlschränke haben, aber eines wissen sie: In München gibt's das Oktoberfest. Dass es schon im September beginnt, verwirrt jedoch die meisten - ist das deutsche (Über)Pünktlichkeit? Dank Oktoberfest ist Deutschland in der ganzen Welt bekannt, Lederhosen und Dirndl gelten als Lieblingskleidung der Deutschen. Danke Bayern. Man kann sich über die steigen Maß-Preise aufregen, über die vollen Zelte und die angeheiterten Besucher, aber eines ist sicher: Die Wiesn sind ne Gaudi. Oft kopiert und nie erreicht, das gilt für das Oktoberfest ganz besonders. 6,2 Millionen Besucher kamen 2017 - viele davon aus dem Ausland. Besonders beliebt ist die zünftigste Party der Welt vor allem in Italien, den USA, Japan und Australien. Wer das Münchener Bier-Festival lieber meiden will, dem stehen noch andere große Volksfeste zur Auswahl. Die Cannstatter Wasen, die Kieler Woche, der Hamburger Hafengeburtstag, der Kölner Karneval, Rhein in Flammen und viele kleinere Veranstaltungen. Wunderbare Gelegenheiten auch gleich die Städte kennen zu lernen. Um eine Gelegenheit zum Feiern sind wir Deutschen nie verlegen, irgendwann müssen die 106 Liter Bier pro Einwohner im Jahr ja getrunken werden.

    Mit heruntergelassener Hose erwischt

    Folgenende Einreisewarnung gilt für Deutschland: Expect nudity! Bei FKK liegt Deutschland ganz vorn, zusammen mit Nachbar Österreich. 28 Prozent der Landsleute gaben an, sich schon mal textilfrei an Strand gesonnt zu haben, 72 Prozent finden das völlig okay. Platz 2 belegen übrigens die Norweger mit mageren 17 Prozent. Deutschland, Land der Nackedeis. Wie kam es dazu? 1898 wurde der erste FKK-Verein in Essen gegründet, in den 60igern machte die Hippiebewegung das textilfreie Leben wieder stark und auch in der DDR war das Nacktsein am See normal, sogar Angela Merkel praktizierte das Baden "ohne". Bevor sie Kanzlerin wurde, versteht sich. Besucher aus dem Ausland sind verwirrt: Wieso entblößen die Deutschen ihren Körper, aber nicht ihre Seele? Und das nicht nur am Strand sondern im Englischen Garten. Gemischtgeschlechtliche Saunen und das ohne Badekleidung? Womöglich noch mit den Kollegen? Nacktwandern und Fahrradfahren im Adamskostüm? Der Kulturschock ist vorprogrammiert. So mancher hat ein Problem, das Bild des strengen, korrekten Deutschen mit den FKK-Bereichen in den Parks deutscher Großstädte zu vereinen. Deshalb wird auf Reiseblogs eifrig vor den nackigen Deutschen gewarnt. Für uns bedeutet -Urlaub im eigene Land aber: Die anderen sind genauso nackt wie wir, während man im Ausland nicht unbedingt mit Begeisterungsstürmen, sondern eher mit Verwarnungen rechnen kann.

    Oh du Glühweinselige!

    Weihnachtsmarkt

    Fast möchte man sagen, dass Weihnachten eine deutsche Erfindung ist, aber nein, das nun wieder nicht. Immerhin: Viele Weihnachtstraditionen stammen aus deutschen Landen. Zum Beispiel der Weihnachtsbaum, der Adventskalender, gefüllte Stiefel zum Nikolaus und der Weihnachtsmarkt. Ursprünglich eine Verkaufsmesse zum Beginn der kalten Jahreszeit, ist der Weihnachtsmarkt heute in jeder Stadt ein fester Bestandteil der Adventszeit. Auch außerhalb Deutschland gibt es "German Christmas Markets", zum Beispiel in Chicago. Im Ausland werden die deutschen Originale mit den Adjektiven "authentisch", "traditionell" und "nicht so kommerziell" beworben. Sie stehen für qualitativ hochwertiges Handwerk, festliche Atmosphäre und deutsches Grillgut. Lebkuchen, Bratwurst und Glühwein haben sich einen Platz im Herzen ausländischer Touristen erobert und Weihnachtsmärkte werden als Urlaubziele eifrig beworben. Ist ja auch ganz schön clever von den Deutschen, eine so gute Entschuldigung zu finden, schon am Vormittag heißen Glühwein zu schlürfen. Weihnachtsmärkte sind in jeder Stadt anders - mindestens zwei sollte man schon besuchen, sagen Reiseblogs. Als Topempfehlung geltem die Märkte in Dresden, Leipzig, Berlin, Nürnberg und München, aber auch die üblichen Verdächtigen: pittoresken Kleinstädte wie Rothenburg, Friedrichshafen, Bautzen und Freiburg.

    Weihnachtsmarkt-Tourismus ist aber kein Privileg der ausländischen Touristen. Sie kennen Ihren heimischen Weihnachtsmarkt in und auswendig? Zeit für einen Städtetrip mit Glühwein-Extra. Im Norden lockt Bremen mit täglichen Weihnachtmannbesuchen, Winterfantasien und Posaunenklängen vom Rathausbalkon. Der Striezelmarkt in Dresden ist einer der ältesten der Welt. Seit 1434 herrscht auf den Altmarkt zur Adventszeit ein buntes Treiben. Hier kommt der originale Dresdner Stollen her. Wer sich in den Süden begibt, der kann sogar länderübergreifend Glühwein und Bratwurst vergleichen. Basel, Freiburg oder Colmar - wo ist der Hygge-Faktor am höchsten?

    Kunst und Kitsch

    Schokoladenmuseum

    Land der Dichter und Denker, Ingenieure und Optimierer. Deutsche gelten als intellektuell und kulturinteressiert. Immerhin stehen Goethe, Schiller, Nietzsche und Kant auf der Liste der bekanntesten Deutschen. Diesen Ruf haben wir gerne. Mit der Schulklasse geht es ins Museum und auch im Urlaub darf die Bildung nicht fehlen. Trotz alldem ist es kaum zu erklären, warum Deutschland so viele seltsame Museen hat. In Vogstheim widmet sich ein Haus ganz dem Korkenzieher, Leipzig hat ein Clown-Museum (nichts für "It"-Geschädigte). Auch den deutschen Nationalheiligtümern sind Museen gewidmet. Brotmuseen gibt mehrere, eines in Ulm, das andere im niedersächsischen Ebergötzen. Biermuseum? Natürlich in München, die Currywurst wird in Berlin präsentiert und Gartenzwerge im Thüringer Wald. Schweine (Stuttgart), Kartoffeln (München), Ostereier (Sonnenbühl), Lippenstift (Berlin) - für alles gibt es Ausstellungsräume. Das Schokoladenmuseum in Köln samt Schoko-Springbrunnen wird nur noch getoppt von einem Raum ganz aus Schokolade in der Heimat der Halloren, Halle. An Kuriosität kaum zu überbieten: das Schnarchmuseum. Kein Thema ist zu banal, als dass man ihm in Deutschland kein Museum widmen würde. Die Touristen mögen kichern, aber wir Deutschen nehmen Bildung halt genauso ernst, wie uns selbst.

    Das Land, in dem Milch und Honig fließen

    Brot

    Die Expats vermissen es am meisten, der Rest der Welt macht sich darüber lustig. Das deutsche Brot. Wer braucht 300 Sorten Brot und 1.200 verschieden Arten von Brötchen? Diese Deutschen! Kochen können Sie nicht, aber eine Wurst auf 100 verschiedene Arten herstellen. Nimm den Teutonen seinen Grill und er verhungert. Trotzdem hat das Essen eine seltsame Faszination für Touristen aus dem Ausland. Weißwurst, Currywurst, Spätzle, Schwarzwälder Kirschtorte, Bratkartoffeln, Maultaschen, Sauerkraut Spargel, rote Grütze, Königsberger Klopse - alles exotische Gerichte, die Urlaubern empfohlen werden. Reiseblogger schwärmen außerdem von Döner und dass es sogar Bier to go beim Imbiss zu kaufen gibt ("This is Germany after all"). Und das Salat nicht aus Grünem bestehen muss, sondern auch aus Wurst ist ein wahrer Gaumenöffner für Besucher. Deutsch ist halt etwas für Kenner. Ohne uns wüsste die Welt auch nicht, was Weltschmerz, Schadenfreude, Torschlusspanik, Schnapsideen und Fremdschämen sind. Einem Deutschen muss man nicht erklären, was Fernweh bedeutet - wir haben's erfunden und stillen es immer wieder gerne im eigenen Land.

    Der Weg ist das Ziel

    Stau

    Deutschland, das einzige Land der Welt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Was für uns normal ist, gilt in anderen Ländern als heiliger Gral. Einmal so richtig mit Bleifuß fahren. Das Auto auf die Maximalgeschwindigkeit bringen und mit 300 Sachen über die 13.000 Kilometer "German autobahn" rasen. "Selfdrive"-Tour nennt sich das, Urlaub auf der Autobahn. Das gibt's! Aus China, Brasilien und den USA kommen die Autotouristen und zahlen viel Geld für ihren Urlaub am (Tempo)Limit - 3.000 Euro und mehr. Die polierte Luxuskarosse ist darin schon enthalten. Immerhin sind wir auch das Heimatland von Mercedes, BWM, Audi und Volkswagen. Ein wenig pikiert sind die meisten, wenn sie erfahren, dass man auch in Deutschland nicht überall rasen darf. Trotzdem: Die Fahrurlauber schwärmen vom ausgebauten Straßennetz und leeren Autobahnen (zumindest im Vergleich zu, sagen wir, Singapur). Als Extras gibt eine Runde auf dem Nürburgring oder einen Ausflug, pardon, eine Ausfahrt zu einem Oldtimer Treffen.

    Von den Autobahntouristen können wir eins lernen: Der Weg ist das Ziel. Der Urlaub beginnt nämlich nicht erst am Zielort, sondern schon auf der Autobahn. Wenn Sie also das nächste Mal auf dem Weg in den Urlaub im Stau stehen: Freuen Sie sich, andere bezahlen viel Geld für diese Erfahrung.

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