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STÄDTEREISEN / NR. 0624 |
Das international wohl bekannteste Markenzeichen Düsseldorfs ist die Königsallee ("Kö"). Dieser edelste Kilometer Deutschlands präsentiert sich als einer der großen Luxusboulevards der Welt.

1802 wurde im Zuge der Neuplanung des Geländes Hofbaumeister Huschberger beauftragt, an Stelle der vorhandenen Festungswerke einen großzügigen Stadtgraben mit Allee anzulegen. Schon 1804 war die neue Anlage fertiggestellt.
Der Aushub eines 31 Meter breiten und 5 Meter tiefen Grabens bedingte die Umlenkung der Düssel zur Bewässerung. Auf den Vorschlag von Gartenbaumeister Weyhe pflanzte man Bäume entlang des Stadtgrabens. Zwei Holzbrücken, die über den Alleegraben führten, versah man mit Wachhäuschen, um Zoll zu erheben. Wegen ihres Baumbestandes nannte man sie später Kastanienallee. Nach dem legendären Pferdeapfelwurf auf König Friedrich Wilhelm IV. (1848) wurde sie als "Wiedergutmachung" in Königsallee umbenannt.
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