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BERGE, WÄLDER, FAMILIENFERIEN / NR. 0026 |
Im Herzen der österreichischen Alpen liegt der Nationalpark Hohe Tauern, der mit 1.800 Quadratkilometer Ausdehnung der größte Nationalpark Österreichs und der zweitgrößte Europas ist. Er hat Anteil an den Bundesländern Salzburg, Tirol und Kärnten. Österreichs höchste Berggipfel, weite Gletscherflächen, alpine Rasen, Felsen und Wasserfälle aber auch Jahrhunderte alte Kulturlandschaften prägen sein Aussehen. Kaum eine andere Landschaft Österreichs birgt derart viele Highlights. Bekannteste Sehenswürdigkeit des Nationalparks sind die Krimmler Wasserfälle.
Der Nationalpark Hohe Tauern beeindruckt durch seine Formenvielfalt. Der Höhenunterschied vom tiefstgelegenen Punkt bis zum Gipfel des Großglockners beträgt nahezu 2.600 Meter. Die Naturgeschichte der Hohen Tauern ist geprägt von katastrophalen Ereignissen wie den Eiszeiten, aber auch vom ständigen Auf-, Um- und Abbau der Natur. Die Tiere und Pflanzen haben gelernt mit den extremen Bedingungen des Hochgebirges zurechtzukommen und führen mitunter ein Leben an der Existenzgrenze.
Die Artenvielfalt des Parks ist groß. Tierarten wie Bären, Echsen, Mäuse, Schlangen, Insekten und Greifvögel leben im Park. Und auch die Vegetation führt von Glockenblumen und Enzian über Föhrengewächse, Strauchflechten und Süßgräser. Naturfreunde und solche, die es werden wollen, können im Nationalpark Hohe Tauern viel Interessantes lernen: Es gibt zahlreiche Lehrwege zu verschiedenen Bereichen des Parks. Da der Nationalpark eine Schutzzone ist, verlagert sich der Fremdenverkehr zunehmend auf qualitativ hohen "sanften Tourismus".
Das Gebiet "Hohe Tauern" ist von der IUCN allerdings nicht als nationalparkwürdig anerkannt worden. Grund dafür sind Nutzungsformen (z.B. Glockner-Hochalpenstraße), die nicht mit der internationalen Definition der IUCN für die Kategorie II - Nationalpark übereinstimmen.
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