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SKIFERIEN, KLUBREISEN / NR. 0034 |
Weithin sichtbare Landmarke und Wahrzeichen der Stadt Oberhausen, unmittelbar am CentrO Oberhausen (A 42, Ausfahrt "Neue Mitte")
| Geöffnet: | Di. - So. und Fei. 10.00 - 18.00, Mo. geschlossen |
| Eintritt: | Erwachsene 6,- Euro; Ermäßigte 4,- Euro |

Der Gasometer ist Wahrzeichen der Stadt Oberhausen, beeindruckendes Dokument der Bau- und Technikgeschichte und spektakulärer Veranstaltungsort. Bereits 2,5 Millionen Besucher waren in dem Industriedenkmal zu Gast, das als höchste Ausstellungshalle Europas sogar im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen ist.
Die jährlich wechselnden, großen Ausstellungen im Gasometer Oberhausen sind seit 1994 ein erfolgreicher Bestandteil der Kulturlandschaft in NRW. Premiere als Ausstellungsort feierte der Gasometer Oberhausen mit der Ruhrgebietsausstellung "Feuer & Flamme" in den Jahren 1994/1995. Überregionale Popularität erzielte im Jahr 1999 die Installation "The Wall" von Christo & Jeanne-Claude. Das außergewöhnliche Ambiente im Polygon dieses Industriegiganten ist zudem unvergesslicher Rahmen für Veranstaltungen, Kongresse, Konzerte, Rund-um-Kino oder Theateraufführungen.
Aber auch ohne Ausstellung oder Veranstaltung ist der Gasometer Oberhausen einen Besuch wert. Das Raumerlebnis im Inneren der "Industriekathedrale" ist einzigartig. Das sieben- bis achtfache Echo lässt die Besucher fassungslos staunen. Die seidenmatten, schwarz glänzenden Wände, die Stahlkonstruktion und das einfallende Tageslicht fügen sich zu einem überdimensionalen Kaleidoskop und beeindrucken die Gäste auf besondere Art und Weise.
Vom Dach des Gasometers, das über den gläsernen Panoramaaufzug im Inneren zu erreichen ist, zeigt ein herrlicher Rundblick das westliche Ruhrgebiet von seinen schönsten Seiten. Von dort bietet sich auch ein beeindruckender Blick auf das CentrO, die Neue Mitte Oberhausens, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Gasometers gewachsen ist. So stellt der Gasometer ein wichtiges Bindeglied im industriehistorischen und städtebaulichen Kontext dar. Ein besonderer Genuss bietet sich bei Nacht, wenn das Lichtermeer des Ruhrgebietes eine einmalige Kulisse bildet.
Mit 117,5 Metern Höhe und einem Durchmesser von 67 Metern war der 1928/29 erbaute "Scheiben-Gasbehälter" der größte Europas. Er diente zunächst als Zwischenspeicher für "Gichtgas", einem Abfallprodukt der Hochöfen der Eisenhütte Oberhausens, der früheren Gutehoffnungshütte. Nach der Schließung des Hochofenwerkes in den 1960er Jahren wurde der Gasometer für die Lagerung des Koksofengases der Kokerei der benachbarten Zeche Osterfeld benutzt. Als 1988 die Zeche und Kokerei stillgelegt wurden, hatte es zunächst eine heiße Diskussion um den Erhalt gegeben. Im Rahmen der "Internationalen Bauausstellung Emscher Park" begann dann 1994 für den Gasometer seine neue "Karriere".
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