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WELLNESS / NR. 0631 |
Wiesbaden, die Landeshauptstadt Hessens, ist eines der ältesten Kurbäder Europas. Sie liegt im Rheingau-Taunus-Kreis am rechten Ufer des Rheins. Gegenüber liegt Mainz, Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Ganze 26. heiße Thermalquellen befinden sich in der Innenstadt. 46 bis 66 Grad mit einer Ergiebigkeit von etwa 2 Millionen Litern täglich. Zu den Quellen gehören der Kochbrunnen, das römisch-irische Kaiser-Friedrich-Bad und das städtische Thermalbad.
Die Lage Wiesbadens im Weinanbaugebiet Rheingau spiegelt sich immer dann wieder, wenn während der Rheingauer Weinwoche, der Schloßplatz am alten Rathaus zur "längsten Weintheke" der Welt wird. Auch das Weingut am Neroberg, die vielen mittelständischen Winzer oder Sektkellereien wie Henkell, Söhnlein oder Fürst von Metternisch zeigen dies.
Wiesbaden ist geschichtlich gesehen vom Glück geküsst. Eine Mehrzahl der Gebäude entstand in einer Zeitspanne von nur 60 Jahren, in einer Bauphase kurz vor dem ersten Weltkrieg. Neben dem kaiserlichen Hofstaat zog die Stadt zahlreiche einkommensstarke Gäste an, die das Niveau der Stadt erheblich anhoben. Die Innenstadt wurde während des Zweiten Weltkriegs weit weniger zerstört als andere Städte, alle Stadtbild prägenden Gebäude blieben erhalten.
So bietet Wiesbaden heute ein sehr einheitliches Erscheinungsbild, dessen Gebäude fast alle dem Klassizismus, Historismus und Jugendstil zuzurechnen sind. Durch den Ruf als Weltkurstadt entstanden viele imposante Bauteb, wie das Hessische Staatstheater, das Kurhaus oder die Ringkirche. Seit 2005 bemüht sich die Stadt um den Titel UNESCO-Weltkulturerbe.
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