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BERGE, WÄLDER / NR. 0223 |
Das Kleinwalsertal mit seinen ca. 5.000 Einwohnern erstreckt sich auf einer Fläche von 97 Quadratkilometern. Es ist ca.
15 Kilometer lang und ca. 6,5 Kilometer breit.
Von Bergen "eingekesselt" ist das Tal mit dem PKW nur über deutsches Bundesgebiet erreichbar. Um von hier aus auf österreichisches Terrain zu gelangen, muss man entweder "gut zu Fuß sein" oder eine fast 50 Kilometer lange Autofahrt auf sich nehmen. Aus diesem Grund ist es seit 1891 auch Zollanschlussgebiet, um die Talbevölkerung finanziell zu entlasten. Jahrelang war die offizielle Währung des Kleinwalsertals die D-Mark. Mit dem EU-Beitritt, dem damit verbundenen Schengener Abkommen und der Euro-Umstellung verliert der "Zollanschlussstatus" immer mehr seine Bedeutung.
Als drittgrößte Tourismusdestination Österreichs lockt das Kleinwalsertal jedes Jahr Zigtausende Touristen an, im Sommer wie im Winter. Dabei spielt die beeindruckende Bergwelt ebenso wie die Schneesicherheit eine große Rolle. Auch die sprichwörtliche Walser Gastfreundschaft hilft, dem Gast eine rundum angenehme Atmosphäre zu schaffen.
Die Bergwelt des Kleinwalsertals bietet ein Wanderwegenetz von über 150 Kilometer in drei Klimazonen und einer Höhenlage von knapp 1.000 bis 2.536 Metern Höhe - ob Spazierwege, leichte Wanderungen, Klettertouren, Tages- oder Mehrtagestouren.
Zentral im Tal liegt der Hauptort Hirschegg mit seinen Ortsteilen Au, Wäldele, Letze, Nebenwasser und Dürenboden. Im Ortszentrum findet man hier die Pfarrkirche St. Anna, die Volksschule mit Kindergarten und direkt am Dorfplatz das Walserhaus. Dieses wird zum Einen als Veranstaltungszentrum genutzt, zum Anderen sind hier die Skiausstellung und die Bergschau 1122 beheimatet.
Mittelberg liegt auf 1.215 Metern Höhe, zum Hauptort gehören die Ortsteile Tobel, Höfle, Schwendle, Stütze und Bödmen. Am höchsten Punkt des Ortes steht die Pfarrkirche St. Jodok mit dem ältesten Kirchturm des Kleinwalsertals aus dem Jahr 1302. Ganz in der Nähe findet man auch hier eine eigene Volksschule mit Kindergarten und die Walmendingerhornbahn. Die Tennishalle und der Eisplatz sind in Bödmen ansässig. Vom Schwendle aus gelangt man über Wanderwege ins Wildental und von Bödmen aus ins Gemsteltal.
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