BERGE, WÄLDER, MEER, SEEN / NR. 0203
Hotel Eifel Krater Hotel Mosel Eifel Urlaub Landhotel Maarblick

Idyllische Ferien auf dem Grund des Kraters

NaturPurHotel Maarblick: Neu renoviertes, bis ins kleinste Detail liebevoll eingerichtetes Ferien-
hotel in herrlicher Lage in einem Krater der Eifel, wenige Kilometer von der Mosel, Spitzenküche und edle Weine inklusive.

5 Ü/HP
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Gute Reise!
 

MEERFELD

Meerfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort in der Verbandsgemeinde Manderscheid. Gut 400 Einwohner wohnen in dem Dorf, das beim Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" 1995 ausgezeichnet wurde. Das Dorf befindet sich inmitten eines Vulkankraters. Ein Teil des Kraters ist mit Wasser gefüllt und wird als Meerfelder Maar. bezeichnet. Aus geologischer Sicht bildet jedoch der gesamte Kraterkessel das Meerfelder Maar und das eigentliche Gewässer ist ein Teil dieses Maares.

Das Maar ist mindestens 30.000 Jahre alt. Neueste Erkenntnisse besagen, dass es sogar 80.000 Jahre alt sei. 1978 wurde die Seeablagerungen untersucht, um das genaue Alter festzustellen. Bis heute sind zahlreiche Bohrungen im Meerfelder Maar durchgeführt worden.

Das Maar entstand durch eine gewaltige unterirdische Explosion, die ausgelöst wird, wenn heißes Magma beim Aufsteigen auf eine wasserreiche Gesteinsschicht trifft. Durch das explosionsartig verdampfende Wasser wurden die Gesteine zertümmert und teilweise nach oben geschleudert. Der entstandene Hohlraum füllte sich wieder mit Gestein und an der Oberfläche entstand der Einbruchstrichter.

Das Maar hat sich im Laufe der Zeit mit Wasser gefüllt und so entstand der heutige Maarsee. Er ist 780 Meter und 490 Meter breit. Die Wasserobefläche des Maarsees liegt 334,5 Meter über Normalnull. Die tiefste Wasserstelle ist 17 Meter tief. Der Boden des Maars befindet sich bei 35 Meter.

In den Jahren 1877 bis 1880 wurde der Wasserspiegel des Sees künstlich abgesenkt um Wiese und Weidefläche zu schaffen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich der Maarsee in einem überdüngten Zustand. Bis 1984 wurde das Wasser während der Sommermonate sehr trüb und wies eine gelb-braune Färbung auf, die von einer Blaualge herrührte. Im Jahr 1982 wurde deshalb das Meerfelder Maar mit einer Tiefenentwässerung saniert.

Der See selbst ist heute von einer zunehmenden Verlandung gekennzeichnet. Dies spiegelt sich auch in der Vegetation wieder. In den Uferbreichen sind weite Flächen mit wasserliebenden Pflanzen wie Rohrkolben, Schilf, Seebinse, Seerosen, Schierling und gelben Schwertlilien bewachsen. Seit 1986 ist das Maar ein Naturschutzgebiet. Im Maarsee gibt es rund 15 Fischarten.

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