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BERGE, WÄLDER, MEER, SEEN / NR. 0203 |
Wahrzeichen des heilklimatischen Kurortes im Landkreis Bernkastel-Wittlich sind die beiden Burgen von Manderscheid, die Ober- und die Niederburg. Reizvoll sind auch die Edelsteinschleiferei, das Heimatmuseum und das Maarmuseum, in dem die Entstehung der Maare erklärt wird.
Die imposanten Burgruinen, beide sind begehbar und in der unteren befindet sich ein Burgmuseum, spiegeln den mittelalterlichen Interessenskonflikt zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem Herzogtum Luxemburg wider.
Die Oberburg befindet sich auf einer zu ihrem Bau abgeflachten Bergspitze. Sie besaß, wie heute noch an den Ruinen zu erkennen ist, eine fast dreiecksförmig angelegte Außenmauer sowie einen inzwischen wieder begehbar gemachten fünfstöckigen Burgfried. Vom Burgfried aus hat man eine herrvoragende Aussicht auf die Niederburg, die Stadt Manderscheid und die wunderschöne Landschaft.
Die Niederburg liegt auf einem Fels im Liesertal unterhalb der Oberburg in Steinwurfweite zur Oberburg. Sie ist aber durch das Flüsschen Lieser, das die Niederburg von drei Seiten umgibt, von dem der Oberburg getrennt. Diese Tallage hatte einst den Vorteil, den Verkehr kontrollieren und im Konfliktfall absperren zu können.
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