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MEER, SEEN / NR. 0313 |
Beli war einst einer der wichtigsten Siedlungen auf der Insel Cres. Im Nordosten der Insel gelegen, erreichen Sie den wunderbaren, malerischen Ort über eine schmale Straße die durch einen herrlichen Steineichenwald führt. Allein dies ist bereits die Fahrt wert. Halten Sie auf jeden Fall die Augen auch nach oben hin offen, denn hier leben die seltenen Gänsegeier mit bis zu 3 Metern Spannweite. Hoch auf einer Klippe liegt das Städtchen mit der bewegten Vergangenheit. Bereits seit über 4000 Jahren leben hier Menschen. In der Talsenke vor Beli lassen sich sogar noch Spuren der Römer erkennen, die den Ort Caput insulae nannten.
Cres ist die charmante und reizvolle Hauptstadt der Insel. Sie liegt gut geschützt vor den Bora-Windern in einer weiten Bucht an der Westseite der Insel. Mandrac, der alte Hafen, ist Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen. Das Hafenbecken wird flankiert von Häusern in Pastelltönen. Hier gibt es ein ganze Reihe von Restaurants und gemütlichen Cafes. Auf das Jahr 1552 geht der Uhrenturm im Renaissancestil zurück. Den eigentlich obligatorischen Markuslöwen ereilte ein tragisches Geschick. Napoleon ließ ihn entfernen und in das Hafenbecken werfen.
Osor ist das Bindeglied von Cres und Losinj. Eigentlich handelt es sich dabei um ein und dieselbe Insel aber bereits in der Antike wurde hier ein Kanal gegraben, der heute die beiden Inseln voneinander trennt. Schon von Griechen gegründet, hatte Osor seine Blütezeit bis in das Jahr 814. Zu dieser Zeit lebten hier bis zu 30.000 Menschen in Reichtum und Prunk. Bis zu jenem Jahr 814 als Sarazenen die Stadt niederbrannten.
Das Bild von Osor wird heute durch den Campanile des Mariendoms dominiert. Sie gehört zum ehemaligen Bischofssitz. hier finden auch regelmäßig Konzerte statt. In Osor hat die Kunst eine Heimat gefunden. In der Stadt sind Skulpturen einheimischer Künstler ausgestellt. Außerdem beherbergt das Rathaus eine Kunstgalerie und ein Museum mit archäologischen Funden aus der Umgebung von Osor.
378 Meter über dem Meer liegt der idyllischte und mitreißendste Ort der Insel - Lubenice (Foto oben). Von hier oben haben Sie einen geradezu berauschenden Blick auf die Insel und vor allem auf die umgebende Adria. Erlebenswert ist alleine schon die enge, landschaftlich einzigartige Straße hinauf nach Lubenice. Sie führt durch kleine Wälder, vorbei an Steinmauern und an der Maccia, dem gelben Ginster.
In Lubenice finden Sie eine einzige Konoba. Die weist allerdings einen phantastischen Panaromablick und vorzügliche kleine Speisen auf. Probieren Sie unbedingt den hervorragenden Prosut, Käse und den lokalen Weißwein. Ein Spaziergang durch die uralten Gassen wird Sie fazinieren. Sie finden dort die Ruinen einer romanischen Kirche. Am Hauptplatz finden im Sommer Musikabende statt.
Unterhalb von Lubenice finden Sie den Traumstrand in der Bucht Luka. Zu erreichen ist er allerdings nur mühsam. Aber so ist es hier nie überlaufen. In die Bucht gelangen Sie zu Fuß von Lubenice aus. Allerdings ist festes Schuhwerk und leichtes Gepäck unbedingt zu empfehlen. Rund 2 Stunden dauert der Abstieg vom Parkplatz in Lubenice. Zurück müssen Sie mit 2,5 Stunden rechnen. Immerhin müssen über 300 Höhenmeter bewältigt werden. Der Strand entschädigt allerdings für die Mühen.
(Quellen: www.jadro.de, wikipedia.de)
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