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BERGE, WÄLDER / NR. 0342 |
Im Landkreis Elbe-Elster, südlich der Ortschaft Lichterfeld. Über die B 96, Abfahrt in der Ortschaft Lieskau Richtung Lauchhammer. Das Besucherbergwerk F60 ist ausgeschildert.
| Brücke am Tag: | November bis Februar Di. - So. und Fei. 10.00 - 16.00, März - Oktober Mo. - So. und Fei. 10.00 - 19.00 |
| Eintritt am Tag: | Erwachsene 7 Euro, Kinder 6 - 11 Jahre 3 Euro, Jugendliche 12 - 15 Jahre 6 Euro (mit geführtem Rundgang) |
| Brücke in der Nacht: | November bis Februar auf Bestellung, März - Oktober Fr., Sa. und Fei. 19.00 - 21.00, Mai bis August bis 23.00 |
| Eintritt in der Nacht: | Erwachsene 8 Euro, Kinder 6 - 11 Jahre 5 Euro, Jugendliche 12 - 15 Jahre 7 Euro (mit geführtem Rundgang) |

F60 ist die Bezeichnung für eine Förderbrücke. Förderbrücken sind die weltweit größten beweglichen technischen Anlagen. Im Lausitzer Braunkohlerevier, im Braunkohletagebau Jänschwalde, Welzow-Süd und Nochten sind heute noch drei Förderbrücken (F60) in Betrieb. Sie transportieren den Abraum, der über dem Kohleflöz lagert.
Die stillgelegte Förderbrücke von Lichterfeld, ebenfalls eine F60, ist seit 2002 als Besucherbergwerk begehbar. Sie wurde von 1991 bis 1992 im brandenburgischen Braunkohletagebau Lichterfeld eingesetzt. Die Förderbrücke ist eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen weltweit, mit einer Förderhöhe von 60 Meter und einer Förderlänge von 502 Meter wird sie oft auch als liegender Eiffelturm bezeichnet. Insgesamt ist sie bis zu 80 Meter hoch und 240 Meter breit. Im betriebsfähigen Zustand wog sie 13.600 Tonnen. Die beiden ihr vorgelagerten Bagger konnten maximal 29.000 Kubikmeter Abraum pro Stunde fördern, das sind rund 50.000 Tonnen pro Stunde.
Verschiedene Klang- und Lichtinstallationen machen sie zu einem touristischen Anziehungspunkt.

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