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KREUZFAHRTEN, MEER, SEEN / NR. 0606 |
Kotor ist ein in der gleichnamigen Bucht gelegenes malerisches Städtchen, dessen Gründung auf griechische Kolonisten zurückgeht. Heute gehört es zu Montenegro. Trotz des schweren Erdbebens von 1979 blieben alle alten Gebäude erhalten.
"Boka Kotorska", die Bucht von Kotor, gehört zu den schönsten Landschaftsbildern Europas. Sie ist in der Form eines Fjords tief in das Land eingeschnitten und wird von hohen Bergen umgeben. Mehrere kleine Buchten laden zum Baden ein.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die über vier Kilometer lange Stadtmauer. Diese wurde 1420 von den Venezianern begonnen und erst 400 Jahre später fertig gestellt. Sie schneidet oberhalb von Kotor tief in den Berg ein. Der Aufgang befindet sich kurz hinter dem Nordtor, der Eintritt für die Besichtigung kostet 1,- Euro. Auf etwa halber Strecke zur Festung Sveti Ivan liegt die kleine Kirche Gospe od zdravlja.
Weitere erwähnenswerte Bauwerke sind die einschiffige romanische St. Lukaskirche, die im 17. Jahrhundert an die orthodoxe Kirche ging und der Uhrturm im Renaissance-Stil auf dem Hauptplatz der Altstadt.
Die autofreie Altstadt von Kotor mit ihrem architektonischen Mix aus venezianischen Barockbauten und österreichisch-ungarischen Bürgerhäusern wurde 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Die fast 2.000 Jahre alte Stadt ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte im Mittelmeerraum.

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