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WELLNESS / NR. 0004 |
In der Stadtmitte, 1 km vom Paradiesbahnhof, Tram 5 bis zum Holzmarkt, Tram 1 bis zum Spittelplatz
Vorstellungen finden zwischen 11.00 und 19.00 Uhr statt. Das detaillierte, aktuelle Programm finden Sie bei www.planetarium-jena.de.
| Queen Heaven: | Erwachsene 9,- Euro, ermäßigt 7,50 Euro |
| Pink Floyd: | Erwachsene 9,- EUR, ermäßigt 7,50 Euro |
| Reguläres Programm: | Erwachsene 8,- EUR, ermäßigt 6,50 Euro |
| Karten: | Tel. (03641) 88 54 88 |
Das Jenaer Planetarium ist das älteste noch im Dienst befindliche freistehende Projektionsplanetarium der Welt. Im Auftrag des Deutschen Museums München entwickelte W. Bauersfeld, Chefingenieur der Fa. CARL ZEISS, um 1920 das Prinzip des Planetariums: unterschiedliche Himmelskonstellationen werden mittels aufeinander abgestimmter Projektoren auf dem Gewölbe einer Halbkugel abgebildet.
1922 wurde zu Testzwecken eine Kuppel mit 16 Metern Spannweite auf dem Dach von BAU 11 des ZEISS-Werkes errichtet. Dort fanden ab 1924 öffentliche Vorführungen statt, deren riesiger Erfolg die Carl-Zeiss-Stiftung bewog, einen Planetariumsbau in Jena zu errichten. 1924-1926 Errichtung im Auftrag der Carl-Zeiss-Stiftung für das unter Leitung von Walther Bauersfeld (1879-1959) entwickelte Projektionsgerät, Architekten: Johannes Schreiter und Hans Schlag, Bauausführung: Fa. Dyckerhoff & Widmann, Nürnberg. Die Planetariumskuppel mit 25 Metern Durchmesser besteht aus einem Netzwerk von 7.992 Stahlstäben, eingebettet in eine nur 6 Zentimeter dicke Betonschicht.
Das mit der Planung der baulichen Hülle beauftragte Architekturbüro orientierte sich an klassischen Vorbildern für Rund- und Kuppelbauten. Über einen Portikus mit kannelierten Pfeilern und Flachdach gelangt man in die Eingangshalle. Ein offener Arkadengang (heute verglast) folgt der Rundung des Saalbaues. Die technische Meisterleistung besteht in der Kuppelkonstruktion als Stahl-Beton-Tragwerk. Die enge Verbindung zu den ZEISS-Werken ermöglichte es, Neuentwicklungen zu erproben und modernste Gerätetechnik im Planetarium zu installieren.
Queen Heaven: Seit November 2002 präsentiert das Zeiss-Planetarium Queen Heaven. Ausser in Jena ist die Show auch noch in München zu sehen. In der riesigen Kuppel vermischen sich originale Musik-, Bild- und Videoaufnahmen der legendären Band zu einem einzigartigen Klang- und Seherlebnis. Queen-Klassiker und exklusive Neufassungen präsentieren sich in Oktophonie und Dolby Surround. Farbige Laser wippen im Takt.
Pink Floyd - Wish you were here: Eine Band, die über 30 Jahre Musikgeschichte schrieb, trifft sich wieder im Zeiss-Planetarium. In der Planetariumsshow verschmelzen die größten Erfolge der Rockmusiker mit Laser, Panoramen und Videosequenzen in der Kuppel.
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