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MEER, SEEN / NR. 0183 |

"Das Wasser der Feldberger Seenlandschaft ist so klar, dass man am liebsten hineinspringen möchte, um zu überprüfen ob es auch Wasser ist. Die Bäume wirken satter grün und wenn man einmal allein zur Ruhe kommt, fällt sofort das Vogelgezwitscher auf. Die Lebewesen, die Himmel und Wälder regieren und auch die, die im Wasser ihren Raum haben, munter um Füße schwimmen - wenn man sie lässt. Schnell kann man sich hier wie ein einsamer Wolf fühlen. Ganz eng verbunden mit Mutter Natur."
Die Schönheit dieses Fleckchens Erde zog auch einen an, der 1933 wegen der ganz besonderen Aura der Gegend kam: Den Schriftsteller Hans Fallada (1893 - 1947). Elf Jahre lang lebte er im Dörfchen Carwitz. Schrieb hier 16 Bücher, darunter auch seine berühmtesten Werke wie "Wolf unter Wölfen", "Geschichten aus der Murkelei", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" und "Der Trinker".
Heute steht das Dorf Carwitz ganz im Zeichen des großen Schriftstellers, der auf dem Dorffriedhof seine letzte Ruhe fand. Das Haus des Künstlers in der Straße "Zum Bohnenwerder 2", ist heute ein Museum. Sein Arbeitszimmer war bereits 1977 eine Gedenkstätte. Heute stehen im Haus Bücher und zurückgekaufte Möbel. Die Luft riecht hier nach Wasser, und wer das Haus von Fallada besucht, läuft nur ein paar Schritte und steht wieder an einem See.
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