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STÄDTEREISEN / NR. 0645 |
Im Essener Norden, etwa 900 m entfernt vom Hotel Petul, Besucherzentrum Gebäude A 14, Gelsenkirchener Str. 181, Straßenbahn Linie 107, Haltestelle "Zollverein", mit dem Auto A 40, Ausfahrt "Essen Frillendorf" oder A 42, Ausfahrt "Gelsenkirchen Heßler".
| Besucherzentrum: | April - Oktober täglich 10.00 - 19.00; November - März täglich 10.00 - 17.00, freitags 10.00 - 19.00 |
| Eintritt: | frei |
| Nachtlichtführung: | April - Oktober freitags 21.00 November - März freitags 20.00 |
| red dot design museum: | Di. - Do. 11.00 - 18.00, Fr. - So. 11.00 - 20.00 |
| Eintritt: | 5,- Euro, Kinder 0 - 5 Jahre gratis |
Die Essener Zeche Zollverein ist das Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Zusammen mit dem angrenzenden Areal der Kokerei wurde sie von der UNESCO 2001 in den Rang der Welterbestätte erhoben.
Herzstück des Areals ist das Besucherzentrum, das über den Arbeitsalltag auf der Zeche informiert. Die "Industrielle Kulturlandschaft Zollverein" steht exemplarisch für die Kohle fördernde und verarbeitende Industrie des 19. und 20. Jahrhunderts. Zollverein ist Symbol für die Industriekultur im Ruhrgebiet, jener deutschen Region, die von der sozialen, ökonomischen, ästhetischen und industriellen Geschichte des Kohle- und Stahlzeitalters bis heute geprägt ist wie keine andere.
Aber der fantasievolle Riese ist heute nicht nur Industriedenkmal, seine zahlreichen Gebäude sind randvoll gefüllt mit neuem Leben. Neben dem Besucherzentrum hält das Areal zahlreiche kulturelle Highlights bereit:
Das red dot design museum zeigt auf über 4.000 Quadrat-metern annähernd 1.500 Exponate zeitgenössischen Designs. Das Museum ist im früheren Kesselhaus der Zeche untergebracht, der Brite Sir Norman Foster zeichnet für die imposante Architektur verantwortlich.
Innen- und Außenbereiche des Aschebunkers bilden den Schauplatz für die ungewöhnliche, zweigeteilte Installation "La Primavera". Von außen unscheinbar, von innen ein intensives Erlebnis, eine besondere Erfahrung für alle Besucher. Das dauerhaft installierte Kunstwerk der US-Amerikanerin Maria Nordman ist nur einzeln zu betreten und von außen nicht einsehbar. Der Besucher gelangt in den "White Cube", einen leeren, fensterlosen und kaum beleuchteten Raum. Allein in Raum und Zeit ist nur noch das Selbst vorhanden, Ruhe und Besinnung stellen sich ein.

Im "Phänomania Erfahrungsfeld" von Hugo Kükelhaus dreht sich alles um die Aktivierung der sinnlichen Wahrnehmung. An über achtzig Versuchsstationen im Innen- und Außenbereich können Besucher aller Altersgruppen spielerisch tätig werden und Phänomene selbst erzeugen und beobachten. So erfährt er, wie das Auge sieht, das Ohr hört, die Nase riecht, die Haut fühlt und der Körper schwingt.
Neben vielen weiteren Ausstellungen ist in den Sommermonaten auch ein Schwimmbad auf dem Zechengelände installiert, die Benutzung ist kostenlos. Analog dazu gibt es im Winter eine Eisbahn.
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