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In Düsedau wohnen 361 Leute auf 1.282 Hektar Fläche. "Dusdowe" wurde erstmals im Jahre 1238 erwähnt und stammt aus dem Wendischen. Der Ort war im Besitz bekannter Familien und Institutionen. So überließ Siegfried von Osterburg 1238 Düsedau dem Abt Gerhard von Werden und Helmstedt. Johann von Schulenburg, das Stendaler Domstift sowie die Universität zu Frankfurt waren ebenfalls Eigentümer der Besitzung.

Im Düsedauer Ortsteil Calberwisch liegt das im Neurenaissance-Stil erbaute Schloss und ist von kunstgeschichtlicher Bedeutung. Heute steht es unter Denkmalschutz. Vor Jahren wurde der aus dem Jahre 1875 stammende Gropiusbau derer von Jagow liebevoll restauriert und zu einem Restaurant mit Gästezimmern ausgebaut. Viele Paare kommen hierher, um sich im romantischen Ambiente das "Ja-Wort" zu geben. Im Winter im Schloss, im Sommer im Pavillion des Schlossparks.
Das zweite nennenswerte Bauwerk in Düsedau ist die Calberwischer Feldsteinkirche. Sie ist, man weiß es nicht genau, 1164 erbaut worden. Im 16. und 18. Jahrhundert wurden Veränderungen an der Kirche vorgenommen. Im 19. Jahrhundert war eine größere Rekonstruktion notwendig. Die Lage der evangelischen Kirche ist etwas erhöht, abseits der Straße. Der Zugang zur Kirche führt durch ein Portal in der Art eines Festungstores.
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