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MEER, SEEN / NR. 0641 |
Hofburg: Mehr als sieben Jahrhunderte lang wurde das Imperium des Habsburgerreiches von der Hofburg aus regiert. An die mittelalterliche Burg erinnert heute noch die gotische Burgkapelle, wo die Wiener Sängerknaben sonntags Messen gestalten. Inmitten der Altstadt können Sie Prunk und Pracht im Alltag der höchsten Familie der Donaumonarchie bei einem Besuch der Privatgemächer und Repräsentationsräume bestaunen. Zu sehen sind nicht nur die Räume für die Offiziere des kaiserlichen Stabes, der große Audienzsaal und das Konferenzzimmer, in dem Minister- und Kronrat tagten. Sondern auch das Arbeitszimmer Kaiser Franz Josephs sowie das Wohn- und Schlafzimmer seiner Gattin, zahlreiche Salons und ein Badezimmer von anno dazumal. Die bis 1918 von der Kaiserfamilie bewohnte Hofburg war ursprünglich eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die mit der Machtzunahme der Habsburger und der Vergrößerung ihres Herrschaftsgebietes zur prachtvollen Residenz ausgebaut wurde (September - Juni 9 - 17.30 Uhr, Juli - August 9 - 18.00 Uhr; Eintritt 9,90 Euro).
Österreichische Nationalbibliothek: Der Prunksaal, das Herz der Österreichischen Nationalbibliothek, zählt zu den schönsten Bibliothekssälen der Welt. Die ehemalige Hofbibliothek entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als eigener Trakt der Kaiserresidenz Hofburg. Sie ist die größte Barock-Bibliothek Europas. Der beeindruckende Prunksaal der Bibliothek ist fast 80 Meter lang und 20 Meter hoch und wird von einer Kuppel gekrönt, die mit Fresken prachtvoll geschmückt ist. Mehr als 200.000 Bände sind hier auf- und ausgestellt, unter anderem die 15.000 Werke umfassende Bibliothek des Prinzen Eugen von Savoyen sowie eine der größten Sammlungen von Reformationsschriften Martin Luthers (Di. - So., 10.00 -
18.00 Uhr, Do. 10.00 - 21.00 Uhr, Mo. geschlossen,
Eintritt 7,- Euro).
Spanische Hofreitschule: Die Spanische Hofreitschule in der Wiener Hofburg ist die einzige Institution der Welt, an der die klassische Reitkunst der Hohen Schule von der Renaissance bis heute bewahrt und unverändert gepflegt wird. In der Stallburg, jenem Teil der Hofburg, in dem die Lipizzaner untergebracht sind, wurden die Räume der ehemaligen Hofapotheke und ein Teil der historischen Kellergewölbe zu einem Museum über Geschichte und Gegenwart der berühmten weißen Pferde eingerichtet (täglich 9.00 - 18.00 Uhr, Eintritt 5,- Euro).
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