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MEER, SEEN / NR. 0641 |
Das Burgenland ist das östlichste und - gemessen an der Einwohnerzahl - kleinste Bundesland Österreichs. Bekannt ist es vor allem für seinen guten Wein. Kein Wunder, denn das Burgenland ist die sonnigste Gegend unserer Nachbarn. Mit 884 Metern ist der Geschriebenstein der höchste Berg des Burgenlandes, ansonsten ist es hier eher flach. Radfahrer lieben die Gegend, wie z.B. den 130 Kilometer langen beschilderten Rundweg um den Neusiedler See herum.

Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs und gehört seit 1992 zum Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Flächenmäßig ist der Bodensee zwar größer, aber der Teil, der sich in Österreich befindet, ist sehr viel kleiner. Geprägt ist der See durch das einzigartige Schilfufer. Durch die relativ geringe Wassertiefe wärmt er sich im Sommer recht schnell auf und ist bei Wasserfreunden äußerst beliebt. Neben baden kann man hier sehr gut surfen, Tretboot fahren oder segeln.
Insgesamt merken Sie im Burgenland bereits den Einfluss Ungarns, was durch die gemeinsame Vergangenheit erklärt werden kann. Das Burgenland gehörte zum Königreich Ungarn und wurde erst 1920 durch den Vertrag von Trianon an Österreich abgetreten. Mittlerweile lebt hier jedoch nur noch eine unbedeutende ungarische Minderheit.
Interessant an einem Urlaub im Burgenland ist die Nähe zur Slowakei und zu Ungarn. Da auch hier keine Grenzkontrollen mehr durchgeführt werden, ist es kein Problem, in diese beiden Nachbarländer zu reisen. Besuchen Sie die slowakische Hauptstadt Bratislava oder das barocke Städtchen Sopron in Ungarn - es lohnt sich! Vor allem, wenn Sie neben schönen Erinnerungen auch günstige Souvenirs mit nach Hause bringen...
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