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STÄDTEREISEN / NR. 0673 |
1973 wurde der Nationalpark Hortobágy direkt am gleichnamigen Städtchen gegründet und erstreckt sich auf einer Fläche von 82 Hektar. Aufgrund der unschätzbaren verborgenen Werte gehört er seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO und dient für viele Wasservögel als Brutstätte. Am Horizont sehen Sie grasende Rinderherden, in den Himmel ragende Ziehbrunnen und die auf dem Rücken der Pferde reitenden Pferdehirten (csikós) mit ihren typischen, weiten, blauen Hosen.
Hortobágy ist aber nicht nur für seine geschickten Reiter bekannt, sondern auch für die längste Steinbrücke Ungarns, die sogenannte "Neunbogen-Brücke" (siehe Bild unten). In der Nähe der Brücke liegt die älteste und berühmteste Schenke, die Csárda Hortobagy. Die Csarden waren früher der Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens in der Puszta. In stimmungsvoller Atmosphäre werden hier die typischen Spezialitäten der Puszta serviert: Schafsgulasch, Paprikahuhn, Fischpaprika oder Spießbraten. Am Abend spielt die Zigeunerkapelle unter der Leitung ihres Primas, dem Meister der Geige. Wenn Sie sich für die Geschichte der Gegend interessieren, sollten Sie einen Blick ins Hirtenmuseum (Pásztormúzeum) werfen.
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