WELLNESS / NR. 0052
Spreewald Urlaub Kahnfahrt Best Western Hotel Branitz

Wellness-Woche im Fürst-Pückler-Land

Best Western Parkhotel Branitz & Spa****: Urlaub im Spreewald mit Wellness, 10 % Rabatt auf alle Anwendungen, Kahnfahrt durch die unendlichen Fließe des Spreewaldes, Eis-Kursus mit dem Küchenchef des Hotels.

5 Ü/HP
ab EUR
Gute Reise!
 

FÜRST PÜCKLER

Geboren am 30.10.1785 auf Schloß Muskau/Oberlausitz; gestorben am 4.2.1871 auf Schloß Branitz bei Cottbus. Hermann Fürst von Pückler-Muskau entstammte altem schlesischem Adel. Infolge der unglücklichen Ehe seiner Eltern kam er bereits mit sieben Jahren in das Internat der Herrnhuter Brüdergemeinde in Uhyst bei Bautzen, 1797 auf das Pädagogium in Halle.

Wegen hoher Schulden mußte er das 1801 begonnene Jura-Studium in Leipzig schon nach einem Jahr abbrechen; er trat als Leutnant in die sächsische Garde du Corps in Dresden ein, wo er sich durch zahlreiche Eskapaden den Ruf des »tollen Pückler« erwarb. 1804 nahm er seinen Abschied und bereiste in den folgenden Jahren die Schweiz, Frankreich und Italien. Auf der Heimreise nach Muskau besuchte er 1810 Goethe in Weimar.

Durch den Tod des Vaters wurde er 1811 zum Standesherrn des riesigen Muskauer Besitzes. Ab 1813 nahm er als Freiwilliger an den Befreiungskriegen teil, war Adjutant des Großherzogs von Sachsen-Weimar und wurde Militärgouverneur von Brügge. Eine erste Englandreise brachte ihm wesentliche Anregungen für die spätere Gestaltung der Muskauer und Branitzer Parkanlagen. 1817 heiratete er Lucie, geschiedene Gräfin Pappenheim, Tochter des preußischen Staatskanzlers Hardenberg. Häufige Berlinaufenthalte brachten ihn in intensiven Kontakt zu literarischen Kreisen (Freundschaft mit E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Bettina von Arnim).

Seine Leidenschaft für die Parkgestaltung und sein exzentrischer Lebensstil verschlangen Unsummen, so daß er mit seiner Frau 1826 eine Pro-Forma-Scheidung beschloß, damit er in England reich heiraten und Muskau sanieren könne. Die Englandreise von 1826 bis 1829 brachte allerdings nicht den erhofften Erfolg; die von Varnhagen redigierten Reisebriefe an seine geschiedene Frau ( Briefe eines Verstorbenen) wurden aber zu einem der größten Bucherfolge des 19. Jahrhunderts. 1835 reiste er nach Algerien, Tunis und Griechenland; 1837 besuchte er Ägypten, 1838 den Vorderen Orient und Kleinasien. 1845 mußte er Muskau verkaufen und siedelte mit seiner geschiedenen Frau nach Schloß Branitz über, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.

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