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STÄDTEREISEN / NR. 0059 |
Mit 67.000 Einwohnern zählt Colmar neben Straßburg und Mülhausen zu den großen Städten im Elsass. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es bereits 823 als Königsgut "Columbarium" (Taubenhaus). 1226 wurde es dann zur deutschen Reichsstadt und blieb dies bis zur Annektierung durch Frankreich im Jahre 1673.
Von 1871 bis zum 1. Weltkrieg und im 2. Weltkrieg gehörte es dann noch einmal kurz zu Deutschland. Der alemannischen Dialekt ist aber nahezu verschwunden und erst in den letzen Jahren werden Anstrengungen unternommen ihn zu erhalten.
Das Stadtbild Colmars hat sich über die Jahrhunderte entwickelt. Die modernen Randbezirke stehen einer Großstadt in nichts nach und unterscheiden sich gravierend vom historischen Stadtkern. Lassen Sie sich also kein falsches Bild machen, wenn Sie in die Stadt fahren. Die bezaubernden Straßen und vielen kleinen Gassen, die allesamt noch in einem bemerkenswert gut erhaltenen Zustand sind, machen den Stadtkern zu einem großen Freilichtmuseum. Besonderer Anziehungspunkt ist das neu restaurierte Gerberviertel "la Petite Venise".
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