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MEER, SEEN, FAMILIENFERIEN / NR. 0593 |
Eine der faszinierendsten Kulturlandschaften Italiens ist Venezien. In dieser Region liegen die wichtigsten oberitalienischen Städte mit vielen Kunstschätzen. Dazu zählen Verona, Ferrara, Padua, Vicenza und Venedig. Auf frühchristliche Denkmäler und farbenprächtige Mosaiken stößt man hier in bedeutenden Museen und Kirchen. Auch Spuren des Renaissance-Architekten Andrea Palladio, der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zahlreiche Villen in die venezianische Parklandschaft gebaut hat, begegnet der Venezien-Besucher häufig.
Venezien (italienisch Veneto) ist eine Region in Nordostitalien mit 18.264 Quadratkilometer und rund 4,7 Millionen Einwohnern. Sie besteht aus den Provinzen Belluno, Padua (Padova), Rovigo, Treviso, Venedig (Venezia), Verona und Vicenza. Hauptstadt ist Venedig. Die Region grenzt im Nordosten an Friaul-Julisch Venetien, im Norden an Österreich, im Nordwesten an Trentino-Südtirol, im Westen an die Lombardei und im Süden an die Emilia-Romagna.
Im äußersten Norden hat die Region noch Anteil an den Dolomiten, der Rest gehört zur Poebene. Hauptflüsse sind der Po, von dem es im Süden begrenzt wird, sowie Etsch und Piave. An der Küste gibt es zahlreiche Lagunen, in einer davon liegt die Stadt Venedig.
Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist der Tourismus, neben Venedig sind auch die Seebäder Jesolo und Caorle beliebte Ziele. Historisch gesehen gehörte das Gebiet die meiste Zeit zur Republik Venedig, deren Terra ferma es bildete. 1797 kam der größte Teil des Gebietes zu Österreich, 1867 fiel es an das neu gegründete Königreich Italien. Durch die Erinnerung an die lange Selbstständigkeit und stolze Tradition Venedigs sind autonomistische und separatistische Tendenzen (Lega Nord - Liga Veneta, Veneto Serenissimo Governo) stark ausgeprägt.
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