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STÄDTEREISEN / NR. 0037 |
Bremen ist Welthafen und -handelsplatz in unmittelbarer Nordsee-Nähe. Selbständiges Land der Bundesrepublik Deutschland. Bestehend aus den Großstädten Bremen und Bremerhaven. Als Zwei-Städte-Staat auf 400 Quadratkilometern ist es das kleinste unter den 16 deutschen Ländern. Auf Landesebene 681.722 Einwohner, davon in Bremen 550.392 und 131.330 in Bremerhaven. Somit die zehntgrößte Stadt Deutschlands und die Nummer 2 unter den Außenhandels-Standorten der Bundesrepublik.
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Die Schlachte: Hier an der Weser befand sich vor 750 Jahren der wichtigste Hafen der aufstrebenden Hansestadt. Der Name "Schlachte" erinnert an diese Zeit. "Slait" heißt im Niederdeutschen "Schlagen". Am Weserufer mußten viele Holzpfähle eingeschlagen werden, damit die Handelsschiffe mit ihrer wertvollen Fracht anlegen konnten. Bis ins 16. Jahrhundert war die Schlachte bremischer Haupthafen. Jetzt ist hier eine breite Uferpromenade direkt am Fluss mit Bier- und Sommergärten und weit über 2.000 Sitzplätzen.
Schnoor: Gut erhaltenes Altstadtquartier eines mittelalterlichen Gängeviertels. Einst Stadtteil von Flußfischern, Handwerkern und Gewerbetreibenden, heute Ort exquisiter Läden, nostalgischer Kneipen, Restaurants und kuschelig-behaglichen Cafés. Liebevoll restaurierter Stadtbezirk, dessen Geschichte ins 13. Jahrhundert zurückreicht und dessen heute erhaltene Bausubstanz um 1500 entstand. Der Schnoor ist mit seinen kleinen restaurierten Bürgerhäusern ein Kleinod mit engen, verträumten Gassen und Winkel und einem Hauch von Romantik. Der Begriff Schnoor kommt ursprünglich von ‚Schnur‘ und spielt auf die kleinen, wie an einer Schnur angereihten Häuser an.
Bürgerpark: Eines der beliebtesten Bremer Ausflugsziele liegt mitten in der Stadt, der Bremer Bürgerpark. Er bietet die ganz besondere Möglichkeit inmitten einer Großstadt die Freizeit im Grünen zu verbringen. Dabei begeht der Besucher dichtes, waldähnliches Gehölz und großzügig angelegte Parkanlagen mit interessanten Sichtachsen, die auf ein hohes Maß an architektonischem Können schließen lassen. Die Einmaligkeit des Bremer Bürgerparks basiert jedoch auf dem Engagement der Bremer Bürger, die in Eigeninitiative und mit großem Spendenaufwand seit 139 Jahren ihren Park hegen und pflegen. Ein Muss: die Kremserfahrt. Diese Kutschfahrt durch den Bürgerpark hat Tradition seit den 50‘er Jahren.
Mühle am Wall: Die Mühle am Wall ist die letzte noch erhaltene von ursprünglich acht, die im 17. bis 18. Jh. auf den Wällen des inneren Stadtgebietes errichtet wurden. Zweimal, 1832 und 1898, brannte die Mühle völlig ab, wurde jedoch stets von neuem errichtet. Bis 1950 wurde hier noch Mehl gemahlen. Heute befindet sich in der Mühle ein Café.
Böttcherstraße: Eine Straße als Gesamt-Kunstwerk. Geschaffen als vollendete Symbiose aus traditioneller und expressionistischer Backstein-Architektur. Initiiert durch den Bremer Kaffee-Kaufmann und Kunst-Mäzen Ludwig Roselius (Kaffee HAG) ab 1904; ausgeführt durch die Architekten Scotland und Runge sowie den Bildhauer Bernhard Hoettger bis 1934. Ort der vielbeachteten Paula-Becker-Modersohn-Kunstschau und des Roselius-Museum mit seiner Sammlung aus der Blütezeit hanseatischer Kaufmanns-Tradition. Täglich um 12.00 Uhr, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr gibt es das Glockenspiel.
Sögestraße: Eine der ältesten Straßen Bremens. Im frühen Mittelalter wurden Schweine durch diese Straße auf die Weiden vor die Stadtmauer getrieben (daher auch der Name). Seit 1974 steht an der Ecke Schüsselkorb eine Bronzegruppe einer Schweineherde, geschaffen vom Bildhauer Peter Lehmann. Heute gehört die Sögestraße zu den wichtigsten Einkaufsstraßen Bremens.
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