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STÄDTEREISEN / NR. 0362 |
Scharf, heiß, fettig und lecker - die Berliner Currywurst. Erfunden von Hertha Heuwer. Sie verkaufte am 4. September 1949 in ihrem Imbissstand in Charlottenburg die erste gebratene Brühwurst mit der würzigen Soße aus Tomatenmark, Currypulver und Worcestershiresauce. Die Bude wurde zu einer festen Institution: Tag und Nacht geöffnet und in besten Zeiten arbeiteten dort bis zu 19 Verkäuferinnen.
Bei der Currywurst gibt es zwei Varianten: "mit" oder "ohne" - was soviel heißt wie "mit oder ohne Darm". Je nach Geschmack. Darüber sollten Sie sich aber vorher Gedanken machen, denn die Wurstverkäufer werden schnell ungeduldig und schließlich wollen Sie sich ja auch nicht als Currywurst-Laie outen, oder?!
Herbert Grönemeyer ist bekennender Fan der Berliner Currywurst. 1982 sang er den gleichnamigen Titel: "Gehse inne Stadt, was macht dich da satt, ‘ne Currywurst...". Die besten Curry-Buden sind: das Curry 195 am Kurfürstendamm, der legendäre Konnopke's Imbiss unterm U-Bahnhof Eberswalderstraße in Prenzlauer Berg und Curry 36 am Mehringdamm in Kreuzberg.
Auch im neuen Berliner Spar mit!-Hotel, dem Ramada Globus, geht's um die Wurst. Dort übernachten Sie nicht nur, sondern probieren auch hier die Originale, dazu gibt's Pommes "Rot-Weiß" und eine Berliner Weiße mit Schuss. Beim Preis von 89 Euro bleibt der eine oder andere Euro über, um sich die Deluxe-Variante zu gönnen, die mit Champagner.
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