|
|
MEER, SEEN / NR. 0163 |
Das Schloss Basthorst in Mecklenburg Vorpommern wurde 1824 nebst Stallungen errichtet. Der Ort selbst war ursprünglich ein Lehngut, dass 1649 in den Besitz der Grafenfamilie von Schack gelang.
Erst 1823 beschloss die Familie von Schack in Anlehnung an ihren ehemaligen Gutsbesitz "Basthorst" in Schleswig Holstein, diesen Ort ebenfalls in Basthorst umzubenennen und ein Gut zu gründen. Bis 1900 war das Schloss nach der Erbfolge im Besitz der Familie von Schack, bis es schließlich verkauft wurde. Wechselvolle Zeiten standen nun Schloss Basthorst bevor. In regelmäßigen Abständen wurde es verkauft. Besitzer waren verschiedene Kaufmänner und Fabrikanten, die sich mal mehr und mal weniger dem Anwesen annahmen. Nach der Enteignung der Großgrundbesitzer 1945 diente das Schloss dann als Unterkunft für Flüchtlinge aus Pommern und Ostpreußen. Ab 1950 nutzte die ehemalige DDR das Schloss als Einrichtung für ihr Gesundheitswesen, aber auch als Stasi-Telefonzentrale und Fluchtburg für den Rat des Bezirkes.
Der Tiefpunkt war 1987 mit dem Abriss von Dachgliederung und Glockenturm erreicht. Zum Glück trat bald eine glückliche Wende für Basthorst ein. Gustav Graf von Westarp kaufte 1994 das Schloss und renovierte es komplett. Er baute auch alle ehemaligen Elemente wieder auf und erneuerte die Parkanlagen. Seit 1997 ist Basthorst nun ein schmuckes Hotel für Individualisten. Diese Besonderheit verstärkt sich nun noch einmal durch die neue Hotelchefin Marjon Wolthuis, einer jungen Holländerin. Sie gestaltete die Zimmer mit viel Stil und Liebe neu, führt Basthorst mit großem Engagement und Herblut ganz royal in die Moderne.
Bitte klicken Sie auf die
Karte, um 386 Angebote
in 13 Ländern zu sehen.