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FAMILIENURLAUB / NR. 0024 |
Die ganze Wiener Altstadt rund um den Stephansdom gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zwischen Prachtbauten aus Mittelalter und Barock finden Sie auch interessante zeitgenössische Architektur wie das Steffl und das Haas-Haus.
Albertina: Wiens größtes Ausstellungshaus beherbergt eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt. Albrecht Dürers "Feldhase" ist hier ebenso zu bewundern wie Gustav Klimts Frauenstudien sowie Meisterwerke von Schiele, Cézanne, Klimt, Kokoschka, Picasso und Rauschenberg, die in Wechselausstellungen gezeigt werden. Als größtes Habsburgisches Wohnpalais thront die Albertina an der Südspitze der Hofburg auf einer der letzten Basteimauern Wiens. Die 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen, einem Schwiegersohn Kaiserin Maria Theresias, gegründete Sammlung umfasst über eine Million Druckgrafiken und 60.000 Zeichnungen (täglich 10-18, Mi. 10-21 Uhr, Eintritt 9,- Euro).
Prater: Das Riesenrad: Ob Sie dieses Wahrzeichen Wiens und des Wiener Praters auf den Spuren des "Dritten Mannes" aufsuchen, oder einfach nur den Blick auf die Stadt aus 64,75 Meter Höhe genießen wollen - erst, wenn Sie mit dem Riesenrad gefahren sind, waren Sie wirklich in Wien! Das ganzjährig geöffnete Riesenrad zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole. Es wurde 1896/97 vom englischen Ingenieur Walter Basset errichtet und war seinerzeit kein Unikat.
Stephansdom: Er ziert die Rückseite der Österreichischen Euro-Münze und ist ein weiteres Wahrzeichen Wiens. Zugleich ist der Steffl, wie ihn die Wiener liebevoll nennen Österreichs bedeutendstes gotisches Bauwerk, beherbergt eine Reihe von Kunstschätzen, die teilweise nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden können. Darunter das 1467 bis 1513 von Niclas Gerhaert van Leyden errichtete Grabmal Kaiser Friedrichs III. aus rotem Marmor. 343 Stufen führen auf einer Wendeltreppe hinauf zum Dach des Doms. Die Anstrengung lohnt sich: Vom Dach aus haben Sie eine phantastische Aussicht über Wien (Besichtigung ganzjährig, 9.00 - 17.30 Uhr, Eintritt Erwachsene 3,- Euro, Kinder 1,- Euro).
Wiener Staatsoper: Rund 50 Opern und 20 Ballettwerke geben hier an 300 Tagen im Jahr den Ton an. Das Gebäude selbst wurde in den Jahren 1863 bis 1869 als einer der ersten Prachtbauten auf der neu angelegten Ringstraße errichtet. Einmal im Jahr verwandeln sich Bühne und Parkett der Staatsoper für eine Nacht zu einem großen Tanzboden - beim legendären Wiener Opernball. Da eröffnen in Anwesenheit des Bundespräsidenten über hundert Debutantenpaare in langem Abendkleid bzw. Frack den Ball der Bälle und lassen ein wenig vom Flair der einstigen Ringstraßenära spüren...
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