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BERGE, WÄLDER / NR. 0302 |
Die Mosel ist im wahrsten Sinne ein Grenzen überschreitendes Erlebnis: sie fließt durch Frankreich, Luxemburg und Deutschland sowie durch die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz. Von ihrer Quelle in den französischen Vogesen bis zur Mündung in den Rhein hat sie eine Gesamtlänge von 544 Kilometern.
Auf Grund ihres Wasservolumens ist die Mosel nach der Aare der zweitgrößte Nebenfluss des Rheins, noch vor Main und Neckar. Sie trennt die Eifel im Nordosten, vom Hunsrück im Südwesten und wird selbst in Ober-, Mittel- und Untermosel unterteilt. Seit 1967 ist der Fluss eine offizielle Schifffahrtsstraße und damit eine wichtige Verbindung zwischen Metz und Koblenz. Auf der Strecke bringen nicht weniger als 14 Schleusen die Schiffe auf entsprechende Fahrhöhe.
"La Moselle", wie sie die Franzosen nennen, entspringt auf 715 Metern Höhe am Col de Bussang in den Vogesen. Auf ihrem Weg über Luxemburg nach Koblenz ans Deutsche Eck, wo sie in den Rhein mündet, windet sie sich durch zahlreiche Schleifen. Gerade diese so genannten "Mäander" sind charakteristisch für die gesamte Region und machen sie so einzigartig idyllisch und bei Urlaubern so beliebt, insbesondere das Gebiet zwischen Bremm und Cochem, dem "Cochemer Krampen".
Beim Stichwort "Mosel" denkt man natürlich auch sofort an Wein. Die Mosel ist umgeben von unzähligen, herrlichen Weinbergen. Besonders eindrucksvoll zeigen sie sich im Bereich der Mittelmosel, wo an steilen Schieferhängen vor allem Riesling angebaut wird. Hier wachsen einzigartige Weine, die von vielschichtiger Mineralität geprägt sind und zu den besten Tropfen Deutschlands gehören. Typisch sind an der gesamten Untermosel die Weinbergterrassen. Daher nennt man diese Region auch "Terrassenmosel".
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