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BERGE, WÄLDER / NR. 0449 |

In der internationalen Bekanntheit rangiert der Thüringer Wald mit an vorderster Stelle: Bekannt als das "grüne Herz Deutschlands" als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas. Das ca. 200 Kilometer lange und bis zu 35 Kilometer breite waldreiche Mittelgebirge liegt im Freistaat Thüringen und, zu einem kleinen Teil, auch in Bayern. Auf dem Kamm des Thüringer Waldes verläuft der Wanderweg Rennsteig.
Der Thüringer Wald als Gebirgskette zieht sich über 150 Kilometer Länge von der Werra bei Eisenach im Nordwesten bis zum Nahtpunkt mit dem Erzgebirge und dem Böhmerwald im Fichtelgebirge bei Hof im Südosten. Weiter untergliedert ist der Thüringer Wald in drei Abschnitte, den eigentlichen Thüringer Wald, der den nordwestlichen Teil der Gebirgskette einnimmt, welcher dann ins Thüringer Schiefergebirge, den Mittelteil, übergeht und mit dem Frankenwald als südöstlichen Teil endet.
Der Thüringer Wald ist größtenteils Wasserscheide zwischen Elbe im Norden und Weser und Rhein (Main) im Süden. Die grobe Grenze zwischen Wald und Schiefergebirge ist etwa die Linie Ilmenau - Eisfeld, die Grenze zwischen Schiefergebirge und Frankenwald etwa die Linie Sonneberg - Bad Lobenstein.
Der höchste Berg des Thüringer Waldes ist der Große Beerberg bei Suhl (982,9 Meter). Weitere bedeutende Berge des Thüringer Waldes sind der Inselsberg (916 Meter) und der Schneekopf (978 Meter). Das Gebirge besteht zu großen Teilen aus dem vulkanischen Gestein Porphyr, wie zum Beispiel der Falkenstein.
Von Gotha über Waltershausen nach Tabarz fährt die Überlandstraßenbahn "Thüringerwaldbahn". Bei Eisenach befindet sich die Wartburg (oben rechts). Einmal im Jahr wird der Rennsteig zur großen Laufstrecke, denn Mitte Mai findet der Rennsteiglauf statt, und das schon seit 1973.
(Quellen: Tourismusregion Oberhof, www.wikipedia.de)

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