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STÄDTEREISEN / NR. 0587 |
Der Aachener Dom befindet sich im Zentrum der Altstadt, direkt am Münsterplatz. Alle Buslinien zur Haltestelle Elisenbrunnen passieren den Dom.
| Dom- Besichtigungen: |
Mo. - Fr. 11.00 - 19.00, Sa./So. 12.30 - 19.00 (im Winter nur bis 18.00), während der Gottesdienste keine Besichtigung möglich |
| Führungen Einzelgäste: | Mo. 11.00, 12.00, 13.00, Di. - Fr. 11.00, 12.00, 13.00, 14.30, 15.30, 16.30,17.30, Sa./So. 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) |
| Eintritt: | Erwachsene 3,- (ermäßigt 2,50 Euro), Kartenverkauf an der Domschatzkammer |
| Gruppen- anmeldung: |
Dom- und Schatzkammerführungen für Gruppen bitte rechtzeitig vorher anmelden unter Tel. (0241) 4 77 09 127. Treffpunkt für alle Führungen ist der Eingangsbereich der Domschatzkammer. |

Der Aachener Dom ist bekannt als Krönungskirche der deutschen Könige und Grabstätte Karls des Großen. Diese Doppelfunktion ist aber nur ein Aspekt seiner großen Anziehungskraft. Auch die interessante Architektur zieht viele Besucher in ihren Bann, zum Beispiel das einem 16-Eck eingeschriebene 8-Eck der karolingischen Marienkirche, die als "Gläserner Schrein" gebaute gotische Chorhalle (1355-1414) und natürlich die künstlerische Ausstattung im Inneren. Spätantike Säulen und eine gallorömische Bronzebärin deuten auf Karls Bestreben hin, einen Bezug zum römischen Reich herzustellen. Aus der pfalzeigenen Gießhütte stammen der Pinienzapfen, die so genannten Wolfstür des Hauptportals und die Bronzegitter.
Der Marmorthron im Westbau entstand in seiner heutigen Form wahrscheinlich anlässlich der Krönung Ottos I. Das Mosaik des achtteiligen Oktogongewölbes mit dem Bild der apokalyptischen Vision des himmlischen Jerusalems ist eine freie Rekonstruktion des karolingischen Originals von 1881.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch der reich geschmückte Ambo und die Pala d'oro, eine reliefartige Goldtafel des 11. Jahrhunderts, der große achteckige Radleuchter und der prachtvolle Schrein für die Gebeine Karls des Großen, beide gestiftet von Friedrich Barbarossa. Der Marienschrein enthält noch weitere Reliquien.
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